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Die Konföderation evangelischer Kirchen ist der freie Zusammenschluss
folgender Kirchen: Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig, Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers, Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg, Evangelisch-reformierte Kirche, Leer, Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe Die Konföderation erstreckt sich über das gesamte Land Niedersachsen. Sie ist Gegenüber und Partner des Landes Niedersachsen im Sinne des Vertrages der evangelischen Landeskirchen in Niedersachsen mit dem Lande Niedersachsen (Loccumer-Vertrag von 1955 - Nieders. Gesetz- und Verordnungsblatt 1955, Seite 159). Sie nimmt gesellschaftliche Verantwortung für den evangelischen Teil der niedersächsischen Bevölkerung wahr und vertritt die gemeinsamen Anliegen der evangelischen Kirchen gegenüber dem Land Niedersachsen. Die Konföderation stellt sicher, dass kirchliche Angelegenheiten in Niedersachsen möglichst gleichmäßig behandelt, gemeinsame Kirchengesetze, kirchliche Ordnungen und gemeinsame Einrichtungen geschaffen und unterhalten werden. Zu den gemeinsamen kirchlichen Gesetzen gehören Bestimmungen
Zu den gemeinsamen Einrichtungen, deren Trägerin die Konföderation ist, gehören
Die Arbeit der Konföderation wird verantwortet durch den Rat der
Konföderation, dessen Vorsitzender zur Zeit Landesbischof Dr. Friedrich Weber aus Braunschweig ist. In ihm sitzen die leitenden Geistlichen und Beamte aus
allen fünf Landeskirchen. Die Verwaltung der Konföderation geschieht durch die Geschäftsstelle in Hannover, deren Leiter Oberlandeskirchenrat Jörg-Holger Behrens ist. Sie ist Verbindungsstelle der fünf Kirchen und vertritt die Belange der evangelischen Kirchen in Niedersachsen gegenüber dem Land und der Öffentlichkeit. Dabei wird die Geschäftsstelle unterstützt von der Bevollmächtigten des Rates in Schulangelegenheiten, Frau Oberlandeskirchenrätin Dr. Kerstin Gäfgen-Track und der Pressesprecherin Pastorin Gabriele Arndt-Sandrock. Das Gebiet der Konföderation - das Land Niedersachsen - ist ebenso groß und vielgestaltig wie das Leben in unseren Kirchen bunt und vielfältig ist. Die geschichtlichen Besonderheiten der Landesteile spiegeln sich in Größe und unterschiedlichen Frömmigkeitsprägungen der einzelnen Gliedkirchen wider. Bei aller Verschiedenheit der fünf Kirchen liegt die gemeinsame Hauptaufgabe darin, das kirchliche Leben in den Gemeinden vor Ort zu unterstützen. Nach dem Rückzug vieler für das Leben in Dörfern und kleinen Gemeinden notwendiger Institutionen wie Banken, Polizei, Post - mancherorts fehlen selbst Arztpraxen und Einkaufsmöglichkeiten - liegt den evangelischen Kirchen daran, mit engagierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in jedem Dorf, in jeder Stadt präsent zu sein. Die oft beeindruckenden und historisch wertvollen Kirchengebäude sind seit altersher Mittelpunkte der Dörfer und Städte. Sie bieten Ruhe zum Nachdenken und zur Besinnung. Die Gottesdienste sind die zentralen Kraftquellen jedes Gemeindelebens. Faszinierend dabei ist immer wieder die Kirchenmusik, die ein besonderes Ausdrucksmittel der Glaubensbotschaft ist. Die christliche Gemeinde am Ort ist das Zentrum kirchlichen Lebens. Hier wird die christliche Botschaft im Alltag der Welt verkündet. Die Gemeinden helfen, beraten und unterstützen. Ihr Auftrag wendet sich an jeden und jede, der oder die nach Halt, Ausrichtung, Gemeinschaft und Zuversicht sucht. Sie stiften Gemeinschaft mit Angeboten für alle Altersgruppen von Kindern bis zu Senioren. Verkündigung und Diakonie, Unterricht und Seelsorge, Mission im Lande und ökumenische Partnerschaft weltweit, dies alles und vieles mehr können die nachfolgenden Zahlen nicht wiedergeben, sondern nur in Umrissen andeuten. Aber dazu soll Ihnen diese Übersicht helfen. Sie zeigt übrigens auch, dass die evangelischen Kirchen zu den großen Arbeitgebern im Lande Niedersachsen gehören. Überzeugen Sie sich davon durch einen Blick in das statistische Zahlenwerk. |
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