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Geschichte der
Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers |
| 6. Die Bischöfe | <<1 2 3 4 5 6 7 8 >> |
Nach der Trennung von Kirche und Staat wurde mit der Kirchenverfassung 1924 das Amt des Landesbischofs als geistliches Oberhaupt der hannoverschen Landeskirche eingeführt.
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Erster Amtsträger
war August Marahrens (1875-1950, rechts).
1925 gewählt, war seine Amtsführung in der nationalsozialistischen
Zeit sehr umstritten, ihm wurde eine zu starke Anpassung an den NS-Staat
vorgeworfen.
Sein Nachfolger wurde 1947 Hanns Lilje (1899-1977, links). Aufgrund seiner Kontakte zur Widerstandsbewegung war er nach dem 20. Juli 1944 inhaftiert und wurde 1945 durch die Amerikaner befreit. Lilje war maßgeblich an der Gründung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beteiligt, engagierte sich im Lutherischen Weltbund und in der Oekumene. |
| 1971 übernahm der Göttinger Professor Eduard Lohse (geb.1924)
die Leitung der Landeskirche. Ihm folgte 1988 Horst Hirschler
(geb. 1933), vorher Studiendirektor des Predigerseminars Loccum und Landessuperintendent, seit 2000
Abt des Klosters Loccum. Mit Margot Käßmann (geb. 1958) stand von 1999 bis 2010 erstmals eine Frau an der Spitze der Landeskirche. Engagement und Medienpräsenz brachten ihr bundesweite Bekanntheit und Anerkennung. 2009 wurde sie Ratvorsitzende der EKD, bevor sie im Februar 2010 von allen Ämtern zurücktrat. Seit dem 26.03.2011 ist der gebürtige Hamburger Ralf Meister (geb. 1962) Landesbischof der hannoverschen Landeskirche. |
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| Druckausgabe Seite 6-7 |