Geschichte der 
Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

 
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Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers  ist eine noch relativ junge Institution. Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs sie zusammen aus den Kirchen verschiedener niedersächischer, vor allem welfischer Herrschaften. Doch ihre Sprengel und Kirchengemeinden können auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken, die bereits im frühen Mittelalter ihren Ausgang nimmt:

Der Beginn des Christentums in Niedersachsen
Seit dem 8. Jahrhundert wurden die Friesen und Sachsen im Gebiet des heutigen Niedersachsen von England aus missioniert. 
Nachdem Kaiser Karl der Große die Sachsen besiegt hatte, begann er mit dem Aufbau einer festen Kirchenorganisation. Dazu wurden unter anderem die Bistümer Hildesheim, Osnabrück, Paderborn und Verden gegründet.
Silbermünze Karls des Grossen

Kloster Amelungsborn An größeren Orten entstanden bald darauf Pfarrkirchen.
Man gründete zahlreiche Klöster, zum Beispiel in Corvey, Gandersheim, Lüne, Ebstorf und Lamspringe. Einige von ihnen wurden nach der Reformation wieder aufgelöst. Viele Frauenklöster, vor allem in Raum Lüneburg und Calenberg, bestehen bis heute als evangelische Damenstifte. Die Klöster Amelungsborn, Bursfelde und Loccum blieben evangelische Männerkonvente und sind heute wichtige geistliche Zentren.

 
   
Druckausgabe Seite 1-2
Landeskirchliches Archiv Hannover