„Ich bin nicht der erste und ich bin nicht der einzige. Es waren andere vor mir da, die ihre Sprache und ihre Gebärde für die Hoffnung gefunden haben. Ich werde meine Sprache sprechen und ich werde ihre Sprache übernehmen, wo meine Sprache versagt.” Fulbert Steffensky
Die ev.-luth. Stephanusgemeinde in Detmerode ist weiterhin eng mit der Kita I verbunden, auch wenn die rechtliche Trägerschaft im Jahr 2010 an den Kirchenkreis übergegangen ist. Wir glauben, dass wir als Gemeinde mit den Kindern auf dem Weg des Glaubens sind und voneinander und miteinander lernen können.
„Mein Kind soll später selbst entscheiden, woran es glaubt“
Dieser manchmal gehörte Satz von Eltern verkennt, dass diese ja auch in anderen wichtigen Bereichen des Lebens (von der Zubereitung der Nahrung, über Kleidung, Sozialverhalten, Regeln, Wahl des Arztes etc.) für ihre Kinder entscheiden, bzw. ihre Kinder prägen oder ihnen Orientierung geben.
Wir sind davon überzeugt, dass das genauso für Glaubensfragen gelten sollte.
Kinder suchen nach Orientierung, auch in religiösen Fragen. Sie haben ein feines Gespür für die Mehrdimensionalität unseres Lebens.
Woher komme ich?
Wohin gehe ich?
Wo ist Gott in meinem Leben?
Wer oder was gibt mir Halt, wenn ich schwach bin?
Warum müssen Menschen sterben?
Wem kann ich danken für meine Talente und das Geschenk des Lebens?
Wohin mit meiner Freude und meiner Wut, meinem Neid und meiner Zuneigung?
Die Auseinandersetzung mit den Geschichten der Bibel ermöglicht ein Nachdenken über Grundfragen des Lebens. Kinder, die mit Glaubensgeschichten, Liedern und Gebeten groß werden, haben darin einen Schatz für ihr ganzes Leben. Sie erkennen, dass sie mehr sind als die Summe ihrer Leistung, sie erleben sich selbst als von Gott begabte und geliebte Geschöpfe.
In der Kita wollen wir die Inhalte und Rituale des christlichen Glaubens vermitteln im Miteinander und Respekt vor anderen Religionen. Solche christliche und religiöse Erziehung befähigt zum Leben, ermutigt zum Glauben und lädt zur Liebe ein.
Anke Döding
Auf dieser Grundlage nehmen wir jeden Menschen so an wie er ist und gehen offen und ehrlich und respektvoll mit ihm um.
In unserer Kindertagesstätte leben und arbeiten Menschen verschiedener Nationen
und Religionen, mit und ohne Beeinträchtigungen unter einem Dach. Wir empfinden
diese Vielfalt als Bereicherung, sie eröffnet uns im selbstverständlichen Umgang
das Lernen miteinander und voneinander.
Jedes Kind kommt schon geprägt durch eigene familiäre Lebenserfahrungen in den Kindergarten. Hier kann es mit anderen zusammen seine Erfahrungen erweitern und neue hinzugewinnen, sein Bild von der Welt vergleichen und verändern.
Die wichtigste Voraussetzung für das Lernen ist die Herstellung einer sicheren, vertrauensvollen Beziehung. Nur von einer sicheren Basis aus kann sich das Kind Neuem zuwenden.
Kinder brauchen Menschen, die sie wertschätzen, stärken und kritisch begleiten. Jeder Mensch soll sich mit seinen Stärken und Schwächen angenommen fühlen, die Fähigkeiten jedes einzelnen fließen in die Gestaltung der pädagogischen Arbeit mit ein.
Die Persönlichkeit des Einzelnen wird geachtet und auch in Konfliktsituationen werden Grenzen nicht überschritten.
Wir pflegen im Team, mit den Eltern, mit dem Kirchenvorstand und den Pastoren
der Kirchengemeinde eine offene Kommunikation und eine gute Kooperation. Es ist
uns sehr wichtig, alle an der Erziehung und Bildung Beteiligten zum Wohle der
Kinder mit einzubinden.
Wir möchten Kinder, Eltern und Mitarbeiterinnen auf ihrem Weg begleiten und in
bestimmten Lebenssituationen unterstützen.
Wir sind eine evangelische Kindertagesstätte und
gehören zur ev.-luth. Stephanus Kirchengemeinde im Wolfsburger Stadtteil
Detmerode.
Der Betrieb in unserer Einrichtung wurde 1969 aufgenommen.
Unser Gebäude wurde von dem bekannten Architekten Hans Scharoun entworfen und
steht unter Denkmalschutz.
Unsere Kita ist eine integrative Einrichtung. Hier werden Kinder
unterschiedlicher Nationalität und Konfession mit und ohne Behinderung gemeinsam
betreut und gefördert.
Ein besonderer Schwerpunkt in unserer Kita ist der naturwissenschaftliche
Bereich.
Wir bieten eine Öffnungszeit von 7.00 – 14.30 Uhr an, die Details können unserem
Flyer entnommen werden.
In unserer Kita gibt es z. Zt. 4 Gruppen mit 65 Kindern von 2 – 6 Jahre,
diese teilen sich auf in:
1 Vormittags-Gruppe mit je 10 Kindern
1 Dreivierteltags+Ganztags-Gruppe mit 20 Kindern
1 altersübergreifende Dreivierteltags-Gruppe mit 20 Kindern von 2-6 Jahre
1 integrative Dreivierteltags-Gruppe mit 15
Kindern
Hier arbeiten Mitarbeiter/innen mit folgenden
Qualifikationen:
• Heilpädagogin
• Erzieher/innen
• Kinderpflegerin
• Mitarbeiter/innen mit Zusatzqualifikation für Integration
• Fachberater
Wir sind auch Ausbildungsstätte für sozialpädagogische Berufe, deshalb sind in
unserem Kindergarten häufig Praktikantinnen anzutreffen.
Jede Gruppe verfügt über einen eigenen Gruppenraum
und bildet mit dem Waschraum und der Garderobe eine abgeschlossene Einheit.
In den Gruppen gibt es individuelle Spielecken, z.B. Puppenecke, Bauteppich und
Forscherecken, die für die Kinder frei zugänglich sind und in denen Materialien
bereit liegen zum selbstständigen Experimentieren.
Der große Flur im Eingangsbereich bietet vielfältige Bewegungsmöglichkeiten, wie
Ballbecken, Sprossenwand usw.
Nach Absprache in den Gruppen darf eine kleine Anzahl von Kindern (ca. 6),
allein den Flur nutzen, so dass hier auch gruppenübergreifendes Spiel
stattfinden kann.
Zusätzlich gibt es einen Werkraum, der auch für Kleingruppenarbeit genutzt wird.
Das Mittagessen bekommen wir täglich frisch aus der Kindertagesstätte Michaelis
in Fallersleben. Die Mitarbeiter der Küche kochen für uns gesund und
abwechslungsreich. Auf die verschiedenen religiösen Kulturen sowie Allergien
wird nach Absprache Rücksicht genommen. Das Austeilen des Essens übernimmt eine
Küchenhilfe in unserer Einrichtung.
Unser Haus liegt inmitten eines großen
Außengeländes. Im Sommer bieten große Bäume natürlichen Schatten und die Kinder
finden viele Rückzugsmöglichkeiten in den Büschen und Hecken.
Auf dem Außengelände können 6 Kinder nach Absprache allein spielen, d.h. mit
ihnen werden vorher die Regeln besprochen.
Zum Klettern und Bewegen gibt es Kletterbäume und eine Kletterlandschaft. Dem
Bewegungsdrang mit Rollern und anderen Fahrzeugen kommen wir mit einem
Plattenweg entgegen.
Außerdem haben wir einen eigenen Rodelberg, eine Lagerfeuerstelle und ein
Grillhäuschen.
Die Kinder nutzen unsere Wasserlandschaft und den Sandbereich zum Spielen, Beobachten und Experimentieren.
In allen Bereichen unseres Außengeländes spiegelt sich der
naturwissenschaftliche Aspekt unserer Arbeit wider.
Der Tagesablauf der einzelnen Gruppen richtet sich
nach den jeweiligen Interessen und wird gemeinsam mit den Kindern gestaltet.
Zum Tagesablauf gehören neben dem Spielangebot mit den vorhandenen Materialien
auch die Projektarbeit, Turn– und Bewegungsangebote, einen Morgen- und
Mittagskreis, das Frühstück und das Mittagessen mit anschließendem Zähneputzen.
Exkursionen in die nähere Umgebung, sowie Besuche in Einrichtungen wie Polizei,
Feuerwehr, Bus-Schule, Bücherei usw., gehören ebenfalls zu den Gruppenaktivitäten.
Einige Kinder bilden gruppenübergreifend unseren Kinderchor, der von 2
Erzieherinnen geleitet wird. Zu besonderen Anlässen wie Sommerfest,
Erntedank/Oster- und Weihnachtsgottesdiensten hat der Chor kleine Auftritte.
Auf die besondere Förderung der Kinder im letzten Jahr vor der Schule wird in
unserer Einrichtung Wert gelegt: sei es durch besondere Angebote für die Kinder
wie z.B. die Schulwegbegehung mit unserem Kontaktbeamten, die
Schulanfängeraktion, Besuch und Nutzung der Schulräume in Zusammenarbeit mit der
Grundschule oder einen Workshop im Phaeno.
„Jeder Mensch ist einmalig und von Gott gewollt“
Daraus leitet sich
unser Bild vom Kind ab. Wir sehen jedes Kind als eigenständige Persönlichkeit
mit seinen individuellen Fähigkeiten, kulturellen Hintergründen sowie der
religiösen Erziehung.
Das bedeutet für unsere pädagogische Arbeit: jedes Kind wird als vollwertiger
Mensch gesehen, geachtet und in der Entwicklung seiner Ich-, Sach- und
Sozialkompetenz unterstützt.
Wir begegnen den Kindern offen, partnerschaftlich, freundlich und interessiert.
Die so entstehende Beziehung und Bindung sind Grundlage für Vertrauen und für
die weitere Entwicklung der Kinder in allen Bereichen ihrer Persönlichkeit. Die
Fähigkeiten und Interessen der Kinder sind Ausgangspunkt des Lernens, ihre
Anregungen und Wünsche werden aufgegriffen und unterstützt.
Dazu nutzten wir die natürliche Neugierde der Kinder, ihre Umwelt zu entdecken
und regen so neue Entwicklungs- und Bildungsprozesse an.
Das individuelle Lernen der Kinder unterstützen wir durch eine lernanregende
Umgebung, die die Kinder herausfordert, ihre Bildungswege zu gehen.
Eine Kindergartengruppe ist ein soziales Lernfeld, das es allen Kindern
ermöglicht, miteinander und voneinander zu lernen. Das Erlernen einer sozialen
Kompetenz nimmt in unserer Einrichtung einen hohen Stellenwert ein.
Kinder brauchen Orientierung. Das Zusammenleben in einer Kindergartengruppe
erfordert von allen Beteiligten das Einhalten von Regeln und gegenseitige
Rücksichtnahme, um ein harmonisches Miteinander zu erfahren. Damit die Kinder
die Regeln verstehen und umsetzen können ist es uns wichtig, sie an der
Entwicklung der Regeln in unserer Kita zu beteiligen.
Wiederkehrende Rituale im täglichen Gruppengeschehen wie z.B. Morgen- und
Mittagskreise, regelmäßige Termine wie Turnen und Kinderchor geben den Kindern
im Gruppenalltag eine Orientierungshilfe.
So wird es jedem Kind ermöglicht, je nach seinem Entwicklungsstand und in seinem
Lerntempo individuell zu lernen.
Grundlage unserer pädagogischen Arbeit in der Kindertagesstätte sind der
situations-orientierte
Ansatz und die projektbezogene Arbeit.
Dabei ist es unser Ziel, dass die Kinder sich zunehmend autonom, kompetent und
solidarisch in der Balance zwischen Individualität und Gruppe zurechtfinden. Aus
unserer Sicht ist das eine Voraussetzung für das Hineinwachsen in unsere
demokratische Gesellschaft.
In der praktischen Umsetzung des situationsorientierten Ansatzes nutzen wir das
Spiel der Kinder im Vorschulalter. Das heißt, die Kinder können neben den
laufenden Projekten frei wählen, was, wo, wie, mit wem sie spielen möchten.
Projekt und selbst gewählte Tätigkeit stehen dabei gleichberechtigt
nebeneinander.
Voraussetzung dafür ist eine lernanregende, herausfordernde Umgebung. Unsere
Raumgestaltung unter dem naturwissenschaftlichen Aspekt bietet dieses
Lernumfeld.
Beobachtung und Dokumentation sind Grund- und Ausgangslage für mögliche Projekte
in der Kindergruppe. Themen des Kindes aus dessen Alltag, die über den
Augenblick hinausgehen, können zu größeren Projekten ausgestaltet werden. Das
kann die Geburt eines Geschwisterkindes sein, der Streit mit den besten
Freunden, die Baustelle auf dem Weg zum Kindergarten,
etc.
Wichtig ist uns, dass sich die Themen an den Lebenssituationen der Kinder
orientieren und eine Verbindung zwischen Lebens- und Lernsituation hergestellt
wird.
Das bedeutet, dass die Fähig- und Fertigkeiten der Kinder in realen Situationen
erworben werden, mit dem Ziel, dass das Kind lernt, gegenwärtige und zukünftige
Lebenssituationen immer selbstständiger zu bewältigen. Das betrifft nicht nur
das sachbezogene Lernen, sondern insbesondere das soziale Lernen, das unser
Miteinander im hohen Maße bestimmt.
Eltern sind uns als Partner in unserer Arbeit wichtig und werden soweit es geht
an unseren Projekten beteiligt.
Situationsorientiertes Lernen ist lernen mit allen Sinnen. Wir sehen die Kinder
im Kontext ihrer Umwelt und unterstützen ihre Neugier, Lernmotivation, ihre
Bereitschaft, sich mit anderen und der Umwelt auseinander zu setzen, um die
eigene Lebenswelt ständig erweitern zu können.
Soll sich das pädagogische Angebot an den Themen, Interessen und Bedürfnissen
der Kinder orientieren, bedarf es einer Kultur der Mitsprache und Mitgestaltung.
Beteiligung und Mitbestimmung der Kinder in die Gestaltung der pädagogischen
Prozesse hat für uns einen hohen Stellenwert. Kinder fühlen sich ernst genommen
und ihr Selbstwertgefühl wird gesteigert. Das ist eine wichtige Voraussetzung
für das Erwerben einen sozialen Kompetenz sowie kommunikativer Fähigkeiten.
Der Situationsansatz geht einher mit unserem Bild vom Kind sowie der Vorstellung
vom kindlichen Lernen und lässt sich gut verknüpfen mit unserem
naturwissenschaftlich-mathematischen Profil des Entdeckens und Forschens.
Unsere pädagogische Arbeit basiert auf dem Orientierungsplan für
Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer
Tageseinrichtungen für Kinder.
Während eines Qualitätsentwicklungsprozesses nach IQUE (Integrierte
Qualitäts- und Personalentwicklung) der evangelischen Kindertagesstätten
in Wolfsburg sind in Zusammenarbeit mit Eltern, Trägern und Erziehern
sechs pädagogische Leitsätze zu Bildungsprozessen erarbeitet worden.
(Hierzu können sie einen separaten Flyer erhalten)
Diese Leitsätze sind Richtschnur für unsere pädagogische Arbeit, die
sich situations-orientiert und projektbezogen gestaltet.
Das Kind ist Akteur seiner Entwicklung. Wir
unterstützen die individuellen Bildungsprozesse der Kinder auf der Grundlage des
christlichen Menschenbildes, d.h. wir geben den Kindern Zeit und Raum und
Möglichkeiten sich im sozialen, emotionalen, motorischen und kognitiven Bereich
zu entwickeln.
Dabei steht das Spiel an erster Stelle, weil das Kind sich im Spiel
handelnd mit seiner inneren und äußeren Welt auseinandersetzt. Im Spiel erkunden
die Kinder die Umwelt, experimentieren mit Objekten, erwerben Wissen,
praktizieren neu erworbene Fertigkeiten, erproben verschiedene Rollen,
entwickeln Kreativität und Vorstellungskraft.
Für das Erkennen und Überprüfen von
Bildungsprozessen jedes einzelnen Kindes nutzen wir regelmäßige Beobachtungen.
Durch das Beobachten der Kinder in unterschiedlichen Situationen können wir
deren Entwicklungsstand erkennen. Dieses dokumentieren wir in Form von
Berichten, Aufzeichnungen und Fotos. Dies ist eine wichtige Grundlage zur
Planung, Reflexion und Transparenz unserer pädagogischen Arbeit.
Hierbei wird der Datenschutz beachtet.
Wir unterstützen und fördern die Sprachentwicklung
des Kindes, indem wir eine altersentsprechende, anregende und vielseitige
Umgebung schaffen. Als Basis für die Sprachentwicklung nutzen wir
Bewegungsangebote, rhythmische und musische Aktivitäten z. B. Vorlesen, Singen,
Reime und Rollenspiele. Natürlich ist auch ein gutes Sprachvorbild der
Mitarbeiterinnen wichtig.
Morgen- und Abschlusskreise bieten den Kindern die Möglichkeit der sprachlichen
Kommunikation, indem sie den Tagesablauf mit planen und reflektieren.
Ein besonderer Schwerpunkt in unserer Einrichtung ist die Arbeit mit
naturwissenschaftlichen und mathematischen Elementen. Kleine Forscherecken
bieten den Kindern vielfältige Möglichkeiten selbstständig oder auch in
Kleingruppen zu entdecken und zu experimentieren.
Das große, abwechslungsreich gestaltete Außengelände regt an zu entdecken und
wahrzunehmen und fordert zu Bewegung und Spiel heraus, z.B. Rollerparcour,
Wasserlandschaft und Kletterbäume.
Durch Mülltrennung, Sauberhaltung des Außengeländes oder auch das Anlegen eines
Gartens und Teiches regen wir die Kinder an, sorgsam mit der Natur und der
Umwelt umzugehen.
Wir sind eine evangelische Einrichtung und geben die christlichen Werte und
Traditionen an die Kinder weiter, indem wir u.a. Alltagssituationen mit
biblischen Geschichten verknüpfen, Feiertage mit den Kindern vorbereiten und
Andachten gemeinsam gestalten.
Durch die kulturelle Vielfalt in unserer Kindertagesstätte haben wir die direkte
Möglichkeit, mit den Kindern über andere Länder, Sprachen, Kulturen und
Glaubensrichtungen zu sprechen und sie ihnen nahe zu bringen. Die Kinder
erleben, dass z.B. die christlichen Feiertage für einige Kinder und ihre
Familien einen anderen Stellenwert haben, aber auch, dass diese andere Feiertage
begehen.
Im Zusammenleben lernen die Kinder, einander in ihrer Unterschiedlichkeit zu
akzeptieren und zu respektieren.
Ein wichtiger Teil unserer Arbeit ist die Zusammenarbeit mit Eltern. Durch regelmäßige Gespräche und vielfältige Formen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit, z.B. „Tür- und Angelgespräche“, Elternvertretungsarbeit, regen wir Eltern zur aktiven Mitwirkung und Begleitung der Erziehungs- und Bildungsprozesse ihres Kindes an.
Versuch: Kann man Eierschalen auflösen?
Material: Eierschalen, Wasser, Essig
| Eierschalen bestehen aus Kalk. Unter der Schale befindet sich eine
Eihaut. Wodurch kann sich die Eischale auflösen? |
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Die Kinder geben die Eierschale in zwei Gläser |
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| Ein Glas wird mit Wasser gefüllt und das andere mit Essig. Was passiert jetzt? |
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Wasserzugabe: |
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Nach einigen Tagen: Die Eierschale, die im Wasser liegt zeigt keine Veränderung. In dem Glas mit Essig liegt nur noch die Eihaut. Die Eierschale hat sich aufgelöst.
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ALLTAGSBEZUG:
Unsere Zähne entsprechen der Struktur der Eierschale.
Werden die Zähne regelmäßig geputzt, können die Säuren im Mund die Zähne nicht
so leicht beschädigen.
Vergleich: geputzte Zähne --> Eierschale im Wasserglas
Zähne, die nicht regelmäßig geputzt werden, bekommen leichter Karies, da die
Säure die Zähne angreift und den Zahnschmelz zerstört.
Vergleich: ungeputzte Zähne --> Eierschale im Essigglas
Unser Kindergarten ist ein Ort der Begegnung. Er ist ein Lern- und
Erfahrungsraum, der Eltern, Kindern und Mitarbeiter/innen mit dem christlichen
Glauben und der Kirchengemeinde in Beziehung bringt.
Wir sind auch ein Ort, an dem sich unterschiedliche Nationalitäten und
Religionen begegnen.
Existentielle Fragen nach dem Woher, dem Wohin und dem Sinn und Ziel des Lebens
gehören zur Entwicklung des Menschen.
Gemeinsam mit den Kindern greifen wir die Fragen auf und versuchen uns durch
unterschiedliche Methoden, wie z. B. Gespräche, biblische Geschichten,
Rollenspiel, Kettmethode den Antworten anzunähern.
Unser Menschenbild soll vermitteln, dass jeder Mensch ein von Gott gewolltes und
geliebtes Wesen ist und dass Gott immer zu uns hält.
Geborgenheit, Vertrauen und Angenommensein sind wichtige Grunderfahrungen, die
helfen, dem Leben zu begegnen und Krisen zu bewältigen. Die Mitarbeiterinnen
sind Beziehungspartner, die Kinder unterstützen, auf der Grundlage des
christlichen Glaubens Wertmaßstäbe zu entwickeln. Dazu gehören Toleranz, Achtung
des Nächsten und der Umwelt und Gefühle wie Liebe, Trauer, Hass, Schmerz …
auszudrücken und zu verarbeiten.
Rituale wie der Morgenkreis oder das Tischgebet helfen den Kindern, eine
Struktur im Tagesablauf wiederzuerkennen. Kinder brauchen Rituale zur
Orientierung. Auch im Jahresablauf gibt es Rituale und Feste, die sich
wiederholen.
„Der Beginn aller Wissenschaften ist das Erstaunen, dass die Dinge sind,
wie sie sind.“ Aristoteles
Kinder möchten die Welt, die sie umgibt, verstehen lernen. Von Säuglingsbeinen
an er-obern sie sich mit Forschergeist und Experimentierfreude ihre Umgebung.
Dieses natürliche Bedürfnis der Kinder greifen wir auf und setzen es in unserer
pädagogischen Arbeit um. Naturwissenschaftliche Phänomene aus den Bereichen der
Physik, Chemie, Biologie, Geologie und Astronomie verbunden mit mathematischen
Inhalten sind neben der allgemeinen Pädagogik Inhalt und Schwerpunkt unserer
Arbeit mit den Kindern.
Unsere naturwissenschaftlichen Angebote richten sich an alle Kinder in unserer
Einrichtung und berücksichtigen die jeweiligen Alters- und Entwicklungsstände.
Die ständige und freie Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Phänomenen
in den Forscherecken nehmen einen hohen Stellenwert ein. Hier können die Kinder
ihren eigenen Denkprozessen nachgehen und ihre eigenen Lernerfahrungen machen.
Neben dem freien Forschen und Experimentieren werden in den Gruppen unter einer
bestimmten Fragestellung Forschungsprojekte durchgeführt, z. B. zum Thema
Elektrizität oder Magnetismus.
Kooperationspartner wie das Phaeno oder die Lernwerkstatt stehen uns bei
Projekten oder der Mitarbeiterschulung hilfreich zur Seite.
Der naturwissenschaftliche Schwerpunkt wird in unserer pädagogischen Arbeit
nicht als isoliertes Bildungsangebot gesehen. Unter dem Aspekt der
Ganzheitlichkeit wirkt er in viele Bildungsbereiche hinein. In die
Religionspädagogik, wenn es z. B. um Schöpfung und Erntedank geht, in den
Bildungsbereich der Bewegungserziehung, der Gesundheitserziehung oder der
Sprachförderung, um einige Bereiche zu nennen.
Des Weiteren erwerben Kinder im Umgang mit naturwissenschaftlichen Phänomenen
eine Problemlösungs- und Handlungskompetenz und erweitern durch das
Experimentieren gemeinsam mit anderen Kindern ihre sozialen und kognitiven
Erfahrungen.
Somit ist der naturwissenschaftliche Bereich eine tragende Säule unserer
Bildungsarbeit und ist in unserem pädagogischem Alltag ständig gegenwärtig.
„Erkläre mir, und ich vergesse. Zeige mir, und ich erinnere. Lass es mich tun, und ich verstehe.“ Konfizius
Seit 1993 gibt es in Wolfsburg ein Regionales Konzept, das festlegt, unter
welchen Rahmenbedingungen integrative Arbeit in Kindertagesstätten stattfinden
kann. Voraussetzungen sind:
• wohnortnahe Tageseinrichtungen,
• eine geringere Gruppenstärke die sich an der Raumgröße orientiert,
• Zusatzausbildung der Mitarbeiterinnen im heilpädagogischen Bereich,
• therapeutische Versorgung,
• regelmäßige Fachberatung.
Integration bedeutet die gemeinsame Erziehung und Förderung aller Kinder, ohne
Ausnahme.
Kinder mit und ohne Behinderungen lernen einander kennen, lernen voneinander und
miteinander.
Die Erfahrungen zeigen, dass alle Kinder von dieser Gruppenstruktur profitieren.
In unserer Integrationsgruppe werden insgesamt 15 Kinder
betreut, gefördert und in ihrer Entwicklung begleitet. 4 dieser Kinder haben
anerkannte Behinderungen. 3 Mitarbeiter mit heilpädagogischer Qualifikation
begleiten alle Kinder gezielt in ihren individuellen Entwicklungsbereichen.
Durch das Beobachten und Erstellen von Entwicklungsberichten werden gezielte
Fördermaßnahmen geplant und durchgeführt. Unsere pädagogische Arbeit wird durch
regelmäßige Unterstützung einer Fachberatung begleitet und reflektiert. Die
ambulante therapeutische Versorgung für die Kinder mit Behinderungen wird
regelmäßig durch das Zentrum für Entwicklungsdiagnostik und Sozialpädiatrie
(ZEUS) abgedeckt. Um Ansätze der Therapien in unseren Gruppenalltag einzubinden,
ist eine regelmäßige Teilnahme und ein ständiger Austausch Grundlage unserer
Arbeit. Eltern werden eingeladen, an der Therapie ihres Kindes teilzunehmen und
auch im regelmäßigen Austausch, mit den Mitarbeiterinnen im Kontakt zu stehen.
Wenn erforderlich, werden Eltern von uns zu Untersuchungsterminen begleitet, um sie zu unterstützen.
Der Ansatz unserer pädagogischen Arbeit in der Integrationsgruppe unterscheidet sich nicht vom Gesamtkonzept unserer Kindertagesstätte. Wir sind eine Integrationskindertagesstätte.
Das Zusammenleben und -lernen von Kindern und Erwachsenen vollzieht sich in einem Prozess des "gemeinsamen Tuns am gemeinsamen Gegenstand" im gegenseitigen Geben und Nehmen sowie im Lernen und Erfahren. In einer Atmosphäre, in der individuelle Stärken und Schwächen akzeptiert und selbständige Lernprozesse angestoßen werden, können sich partnerschaftliche Beziehungen, Kreativität und Lernfreude entwickeln. Diese grundlegenden Qualifikationen benötigen alle Kinder für die Bewältigung von Alltag und Zukunft. Die Entwicklung und Förderung dieser Prozesse gehören zu den spannenden Aufgaben integrativer Arbeit.
Durch die Arbeit in der Integrationsgruppe wird die Aufmerksamkeit füreinander geweckt, das Einfühlungsvermögen vertieft, Akzeptanz und Toleranz aufgebaut. Ein tolerantes Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung in einer Gesellschaft ist eine Bereicherung für alle.
"Bisher war es wichtig, dass jeder, der anders ist, die gleichen Rechte hat. In Zukunft wird es wichtig sein, dass jeder das gleiche Recht hat, anders zu sein." Willem De Klerk
· Gruppengröße und Struktur
· Räumliche Bedingungen
Schon beim Aufnahmegespräch informieren wir die Eltern über die
Eingewöhnungs-phase ihres Kindes und bitten sie, uns dabei aktiv zu
unterstützen.
Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit und wird deshalb
unterschiedlich viel Zeit brauchen, um sich in einer Gruppe einzuleben.
Zum leichteren Eingewöhnen bieten wir den Eltern und ihrem Kind „Schnuppertage“
an. So können wir erste Kontakte mit den Eltern und dem Kind knüpfen und uns
ge-genseitig kennenlernen.
Für die Kinder ist es wichtig, in den ersten Tagen oder auch Wochen von den
Eltern oder anderen Bezugspersonen begleitet zu werden. Die Kinder sollen soweit
mit den Erzieherinnen im Kontakt sein, dass sie sich vertrauensvoll mit ihren
Bedürfnissen an sie wenden. Um die Eingewöhnung zu erleichtern ist es gut, wenn
die Kinder etwas Vertrautes, z.B. ein Kuscheltier, von zu Hause mitbringen.
Wir geben den Kindern die Zeit die sie brauchen, um diese vertrauensvolle
Beziehung aufzubauen.
Die Eingewöhnungsphase ist beendet, wenn es die Erzieherin als „sichere Basis“
akzeptiert hat und sich von ihr trösten lässt, z.B. wenn das Kind beim Weggang
des Elternteils protestiert, sich aber von der Erzieherin trösten lässt und
weiterspielt.
Täglich wiederkehrende Abläufe und Rituale strukturieren den Tagesablauf und
geben so den Kindern Sicherheit und Orientierung.
Dazu zählt der Morgenkreis zur Begrüßung und als Start in den Tag.
Auch die gemeinsamen Mahlzeiten, die mit einem Tischgebet beginnen geben den
Kindern das Gefühl der Gemeinsamkeit und der Zusammengehörigkeit.
„Kinder brauchen Zeit“
Das freie Spiel ermöglicht den Kindern eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich
Zeit zu nehmen und ihren Interessen nachzugehen. Sie können Dinge ausprobieren,
experimentieren, erforschen und haben Zeit Dinge zu wiederholen und so neue
Erfahrungen zu sammeln.
Wir unterstützen die Kinder dabei, in dem wir für entsprechend anregende
Rahmenbedingungen und eine vertrauensvolle Atmosphäre sorgen.
Die pädagogischen Angebote entsprechen dem Alter und dem Entwicklungsstand der
Kinder. Sie sollen die Neugier der Kinder wecken und sie zum mitmachen anregen.
Wir greifen die Bedürfnisse und Interessen der Kinder auf und lassen sie in die
pädagogische Arbeit mit einfließen.
Die Spielmaterialien, die den Kindern zur Verfügung stehen sind so ausgewählt,
dass sie die Kreativität anregen und für die Kinder einen Aufforderungscharakter
haben.
Die Kinder werden mit Liebe und Respekt behandelt, um den Aufbau von
Beziehungen zu ermöglichen. Ein Kind, das sich sicher fühlt, kann besser lernen.
Die Kinder werden in ihrem Entwicklungsstand dort abgeholt, wo sie stehen und
durch altersentsprechende Aktivitäten gefördert.
Durch intensiven Einzelkontakt während z.B. pflegerischer Tätigkeiten (Wickeln,
Essen) wird die Bindung zueinander intensiviert.
Wir geben den Kindern die Zeit und den Raum, sich in allen Bereichen
auszuprobieren. Dadurch geben wir ihnen die Sicherheit, selbständig zu handeln.
Um die Entwicklung der Kinder bestmöglich zu fördern und zu unterstützen, stehen
die Erziehungspersonen in ständigem Austausch.
Die Erfüllung der kindlichen Grundbedürfnisse (satt, warm, trocken, beschützt,
wertgeschätzt) sind Voraussetzung für die pädagogische Arbeit, mit der
Einschränkung, dass der regelmäßige Besuch im Kindergarten zu festen
vorgegebenen Zeiten nicht immer der Bedürfnislage des Kindes entspricht.
Wir unterstützen und fördern die Sprachentwicklung der 2 jährigen, indem wir
ihnen viele Lieder mit Bewegung, Fingerspiele, Bilderbücher und Reime anbieten.
Wir achten verstärkt auf die nonverbale Kommunikation (Mimik und Gestik) der
Kin-der und gehen darauf sprachlich ein. Dabei wird jedes Kind individuell
einzeln oder mit mehreren unterstützt und gefördert.
Alle Aktivitäten, die wir den Kindern anbieten, begleiten wir sprachlich. Auch
beim An- und Ausziehen wird alles benannt.
Aufgrund unseres eigenen Sprachverhaltens sind wir den Kindern ein Vorbild.
Durch den Einsatz von Liedern mit Instrumenten und Bewegungen (Rhythmik) wird
die sprachliche und körperliche Entwicklung angeregt und gefördert.
Morgen- und Abschlusskreise mit allen bieten den Kindern die Möglichkeit der
sprachlichen Kommunikation und des Austausches.
Die Entwicklung der 2 jährigen vollzieht sich über den gesamten Körper, sie
lernen ihre Umwelt ihrer Entwicklung gemäß kennen, indem sie z.B. alles
anfassen, alles ausräumen, überall hochklettern, viel herumlaufen und
Erfahrungen mit verschiedenen Materialien machen.
Wir geben ihnen die Möglichkeit Wasser, Farbe, Knete, Sand, Papier und vieles
mehr kennen zu lernen und damit zu experimentieren.
Das „Begreifen“ spielt in dieser Entwicklungsphase eine wichtige Rolle.
Unter Berücksichtigung des individuellen Entwicklungsstandes eines jeden Kindes,
bieten wir ihnen viele Bewegungsmöglichkeiten an. So gehen wir 1x wöchentlich
zum Turnen, machen Waldspaziergänge, besuchen umliegende Spielplätze, gehen ins
nahe gelegene Einkaufszentrum und nutzen unseren Flur und unser großes
Außengelände. Hierbei können sie ihren Körper mit allen Sinnen erleben, die
Natur entdecken und ihre Umwelt kennen lernen.
Durch den Einsatz von altersgerechtem Spielzeug, Materialien und Fahrzeugen wird
das Interesse an der Bewegung geweckt.
Den Kindern wird der Raum und die Möglichkeit gegeben, Erlerntes automatisieren
(stetige Wiederholung) zu können.
Wir sehen Eltern
als Erziehungspartner. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist wichtig für die
Entwicklung des Kindes. Dabei ist unser Hauptziel das Schaffen einer
Vertrauensbasis und das gegenseitige Verstehen, also das Schaffen einer
Erziehungspartnerschaft.
Eltern werden in die unterschiedlichen Bereiche des Kindergartens eingebunden.
Ihre Mitwirkungsmöglichkeiten sind in dem niedersächsischen
Kindertagesstättengesetz festgeschrieben.
Jede Gruppe ist durch gewählte Elternvertreter im Elternbeirat des Kindergartens
vertreten. Ideen, Anmerkungen und Wünsche der Eltern werden dort geäußert und
ihre Umsetzung beraten.
Gemeinsam mit den Eltern entstand die Planung und Neugestaltung des
Außengeländes.
Eltern sind vertreten in verschiedenen Gremien der Stadt Wolfsburg und im
Kindergartenausschuss des Kindergartens.
Weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Begegnung in unserem Kindergarten
sind:
• Gruppenelternabende
• Gesamtelternabende mit unterschiedlichen Themen
• Hospitationen
• Schnuppertage für Eltern und Kind
• Informationsgespräche
• so genannte „Tür- und Angelgespräche“
• gemeinsame Feste und Veranstaltungen (z.B. Laternenfest, Flohmarkt und
Elternparty)
• Kindergottesdienste gemeinsam mit der Kirchengemeinde (z.B. zu den kirchlichen
Festen)
• Ausflüge mit den Kindern und Eltern
Teamarbeit ist beständige Arbeit aller Beteiligten.
Es ist die beste Möglichkeit, die vielfältigen und komplexen Aufgaben eines
Kindergartens zu bewältigen. Dabei steht ein partnerschaftliches und
demokratisches Verhalten untereinander im Vordergrund.
Es ist wichtig für unsere gemeinsame Arbeit:
• sich gegenseitig anzuregen
• sich zu korrigieren
• sich auf dem laufenden zu halten
Unter diesem Aspekt arbeitet unser Team auf vielfältige Art und Weise zusammen.
Die Inhalte unserer pädagogischen Arbeit werden bei regelmäßigen
Dienstbesprechungen und an den Studientagen (8 Studientage pro Jahr)
thematisiert und diskutiert.
Kolleginnen unseres Teams arbeiten in verschiedenen Arbeitskreisen mit, z.B. AG
Integration, Erzieherkonferenz auf Stadtebene mit und bringen so Informationen
und Ideen ins Team zurück.
Die pädagogischen Mitarbeiterinnen unseres Kindergartens treffen sich einmal
wöchentlich zur Dienstbesprechung. Hier
• werden Termine und organisatorische Belange besprochen
• findet Reflexion der pädagogischen Schwerpunkte statt
• werden Absprachen zur gegenseitigen Unterstützung getroffen.
Die Leitung unserer Einrichtung ist u.a. für die Organisation und Verwaltung des
Kindergartens verantwortlich. Sie ist Ansprechpartnerin für Eltern, Kinder,
Mitarbeiterinnen und Kirchengemeinde.
Bei der Anmeldung eines Kindes führt sie mit den Eltern das Aufnahmegespräch.
In den verschiedenen Gremien vertritt sie die Einrichtung und ist für die
Öffentlichkeitsarbeit zuständig.
Jede Mitarbeiterin nimmt einmal jährlich an einer
Fortbildung außerhalb der Einrichtung teil.
Die Fortbildungsinhalte werden nach den Schwerpunkten der Einrichtung, den
Bedürfnissen der Kinder sowie den Neigungen der Mitarbeiter ausgewählt. Die
Mitarbeiter stellen die Fortbildungsinhalte dem Team vor und fungieren als
Multiplikatoren.
Unser Kindergarten kooperiert mit unterschiedlichen
Institutionen.
Als evangelische Einrichtung arbeiten wir sehr eng mit unserer Kirchengemeinde
zusammen. Wir planen gemeinsame Projekte, z.B. zum Thema „Taufe“ und begehen
zusammen die christlichen Feste.
Wir nutzen mit den Kindern die Einrichtungen, die unser Stadtteil bietet.
Dazu zählen u.a. die:
• Bücherei
• Post
• Sparkasse
• Apotheken
Weiterhin kooperieren wir mit den Schulen in unserem Einzugsgebiet:
• die Waldorf-Schule, Nutzung der Turnhallen
• die Erich-Kästner-Schule, zuständige Grundschule, Hospitationen mit den
Kindern in den Schulklassen. Einmal wöchentlich kommt eine Lehrkraft der
Grundschule in unsere Einrichtung zur Sprachförderung der zukünftigen
Schulanfänger mit Sprachdefiziten.
Im Rahmen der Integration in unserem Kindergarten findet rege Zusammenarbeit mit
dem ZEUS (Zentrum für Entwicklungsdiagnostik und Sozialpädiatrie) und der
Fachberatung statt.
Auch stehen wir in ständigem Austausch mit den Therapeuten (Ergo- und
Sprachtherapie), die zu uns in die Einrichtung kommen.
In Bezug auf unseren naturwissenschaftlichen Schwerpunkt arbeiten wir u.a. mit
dem Phaeno und der Lernwerkstatt zusammen.
Öffentlichkeitsarbeit bedeutet für uns, unsere
Einrichtung zu präsentieren und unsere Arbeit transparent zu machen.
Dies geschieht, indem
• wir Eltern durch Dokumentation des Kindergartenalltags, bei Tür- und
Angelgesprächen und bei Elternabenden informieren
• externe Fachleute, wie Therapeuten und Lehrer ins Haus kommen und wir mit
ihnen über unsere Arbeit sprechen
• wir auf Konferenzen und in Arbeitsgemeinschaften, z.B. Erzieher- und
Leiterkonferenz, über unsere Arbeit berichten
• wir die Presse zu besonderen Aktionen einladen
• wir im Gemeindebrief der Kirchengemeinde über unsere Arbeit berichten
• wir uns auf der Homepage der Gemeinde (www.stephanus-wolfsburg.de)
bzw. hier präsentieren
Zur individuellen Förderung des Kindes ist die
Erfassung, Verarbeitung und Weitergabe von Daten notwendig.
Diese Daten bestehen aus
• Bildern des Kindes
• Fotos vom Kind
• Videoaufnahmen vom Kind
• schriftlichen Aufzeichnungen über das Kind, z.B. Lern- und Entwicklungsplan.
Die Daten werden erhoben, um dem Bildungsauftrag der Kita auf der Grundlage des
KiTaG und des niedersächsischen Orientierungsplans gerecht zu werden.
Bei Elterngesprächen und Teambesprechungen werden diese Daten eingesetzt und
natürlich zur individuellen Förderung des einzelnen Kindes verwendet.
Zugang zu den schriftlichen Daten haben nur autorisierte pädagogische
Fachkräfte. Die Daten sind in verschlossenen Schränken aufbewahrt und im PC mit
einem Passwort gesichert.
Für die Veröffentlichung von Fotos in der Kindertagesstätte, der Presse und des
Internets holen wir das schriftliche Einverständnis der Eltern ein.
Jede Datennutzung und -weitergabe über die Vorgaben des Konzeptes hinaus,
bedürfen der Zustimmung der Eltern. Das bedeutet, dass ohne Zustimmung der
Eltern keine Daten an die Schule (Runderlass des MK v. 02.05.2006), Ärzte oder
Therapeuten weitergegeben werden.
Krenz, Armin 2004; Der Situationsorientierte Ansatz auf einen Blick; Freiburg
Bundesrahmen-Handbuch/Qualitätsmanagement für Evangelische Kindertageseinrichtungen; Oktober 2002; Berlin; Stuttgart
Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder; Januar 2005; Hannover
Schreiben zum `Datenschutz im Kindergarten´; Diakonisches Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers e.V./Referat Tageseinrichtungen für Kinder; 18. Dez. 06; Hannover