| Geschichte |
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Entstanden sind die Kirchenkreisämter kurz nach dem zweiten Weltkrieg im Zuge der Bildung der Kirchenkreise.
Sie hießen zunächst "Rentämter", weil sie ausschließlich die Buchführung und den Zahlungsverkehr für die angeschlossenen Kirchengemeinden erledigten.
Im Laufe der Zeit kam eine Fülle von weiteren Aufgaben hinzu - einerseits, um die Ortsgemeinden mehr von Verwaltungsdingen zu entlasten,
andererseits wurden kirchenrechtliche und staatliche Vorschriften so umfangreich, dass die einzelnen Kirchengemeinden kaum die verwaltungstechnischen
Aufgaben und Pflichten als öffentlich-rechtliche Körperschaft mit eigenem Personal hätten bewältigen können. Daneben wuchsen den Kirchengemeinden und dem Kirchenkreis neue Aufgaben zu, die es "zu verwalten" gab; Als Beispiele seien die große Zahl von Kindergärten, die Diakonischen Werke, die Telefonseelsorge, die kirchliche Arbeit mit Flüchtlingen und Migranten erwähnt. Die Kirchengemeinden sollen durch die Verwaltungshilfe des Kirchenkreisamtes in die Lage versetzt werden, ihre Kräfte stärker auf die Gemeindearbeit und Verkündigung konzentrieren zu können. Das jetzige Kirchenkreisamt Wesermünde – Hadeln wurde durch die im Jahre 2002 durchgeführte Zusammenlegung der Kirchenkreisämter Otterndorf und Wesermünde als neues Amt an dem Standort Bad Bederkesa gegründet. |
