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Presseartikel
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2011
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Pastor Volker Dieterich-Domröse (links)
mit erwachsenen Täuflingen. |
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Im Schnellkurs zur Taufe
Immer mehr Erwachsene
entscheiden sich für den Beitritt in die Kirche
und die kirchliche Gemeinde
LANDKREIS.. Von Dieter Sell
Bis heute ist die Kindertaufe in den großen
christlichen Kirchen vorherrschende Praxis. Doch
bei Olga Häfner war das anders. "Vielleicht,
weil meine Oma in der baptistischen Kirche ist,
die ja nur Erwachsene tauft", vermutet die
22-Jährige. Ganz ohne Taufe - da habe ihr etwas
gefehlt. Deshalb hat sie sich mit anderen Frauen
und Männern bei Pastor Volker Dieterich-Domröse
in Stade zu einem Crashkurs "Christlicher
Glaube" angemeldet. Krönender Abschluss war die
Taufe - als bewusste Entscheidung für Kirche und
Gemeinde.
Dieterich-Domröse hat den Kurs schon mehrfach in
der evangelischen Markusgemeinde angeboten. Doch
diesmal stand er in einem besonderen
Zusammenhang, denn die Evangelische Kirche in
Deutschland (EKD) feiert 2011 das Jahr der
Taufe. An vier Abenden hat der Pastor mit zehn
Männern und Frauen über das Evangelium und den
Gottesdienst gesprochen, über Jesus Christus und
die eigenen Lebenswege nachgedacht.
"Ich mache mir über meine Zukunft Gedanken,
deshalb habe ich mich zu dem Kurs und zu der
Taufe entschlossen", sagt Olga Häfner. Sie denkt
weiter in die Zukunft: "Wenn ich heirate, ziehe
ich das vernünftig auf - nicht nur mit einem
Ja-Wort vor dem Standesamt, sondern in der
Kirche."
Vergangenes Jahr wurden in der hannoverschen
Landeskirche 1950 Religionsmündige getauft, wie
es in der Statistik heißt. Bundesweit waren es
nach Angaben der EKD etwa 20 000, die älter
waren als 14 Jahre. Besonders in den neuen
Bundesländern gehen viele Frauen und Männer
diesen Schritt, weil sie erst im
Erwachsenenalter zum Glauben gefunden haben.
So wächst schon seit Jahren die Zahl der jungen
Menschen und Erwachsenen, die Mitglied in einer
Gemeinde werden wollen. Seit Beginn der 60er
Jahre stieg ihr Anteil an den evangelischen
Taufen von einem auf acht Prozent. Nach wie vor
sprechen sich mit fast 80 Prozent die meisten
Protestanten grundsätzlich für die Säuglings-
oder Kleinkindertaufe aus.
Das war nicht immer so. "Bestes Beispiel ist
Jesus selbst, der sich als Erwachsener im Jordan
taufen ließ", verweist Volker Dieterich-Domröse
auf das biblische Vorbild. Lange blieb die Taufe
vor allem ein Angebot für Erwachsene. Eine Reihe
evangelischer Gemeinschaften und Kirchen lehnt
die Kindertaufe sogar strikt ab - bis heute.
Unter ihnen sind die Baptisten, die nur
"mündige" Christen taufen.
Auch Marc Sass fühlt sich nach dem Kurs in Stade
als mündiges Gemeindemitglied. Den Anstoß für
die Teilnahme an dem Kurs gab ihm sein bester
Freund, der ihn gerne als Pate für ein
Neugeborenes einsetzen wollte. "Das geht aber
nur, wenn ich getauft bin", sagt der 25-Jährige,
der von einem "Aha-Erlebnis" im Kurs berichtet.
"Mein Eindruck war früher immer: Kirche ist
langweilig. Die gehen aber mit der Zeit." Ein
Beispiel dafür ist für ihn die Musik im
Taufgottesdienst selbst. "Keine langweilige
Orgel, sondern ein Saxofon. Das war cool."
"Die Taufe, das ist die Zusicherung Gottes, dass
er immer an unserer Seite steht", sagt
Dieterich-Domröse. Er beschreibt damit offenbar
auch eine Sehnsucht, die manchen in den Kurs
bringt. "Das ist etwas, was mir niemand nehmen
kann und was mich mutig und selbstbewusst
macht", betont der Theologe.
Viele der Teilnehmer des Kurses "Christlicher
Glaube" haben nach seiner Überzeugung erfahren,
was für Kinder genauso wie für Erwachsene gelte:
Die Zuwendung Gottes kennt keine Altersgrenze.
www.markuskirche-stade.de
www.ekd.de
Jahr der Taufe
Die Taufe ist das zentrale Ritual des
Christentums, mit dem die Aufnahme in die Kirche
verbunden ist. Die Taufe ist zudem das
grundlegende Sakrament (Heilszeichen) der
Christenheit. Die Evangelische Kirche in
Deutschland (EKD) hat 2011 zum Jahr der Taufe
ausgerufen. Das Wasser steht als Sinnbild für
die Reinigung und Erneuerung des Lebens durch
Jesus Christus. Die Taufe soll zum Ausdruck
bringen, dass Gott den Menschen in seinem ganzen
Leben begleitet. Vollzogen wird die Taufe, indem
der Pastor den Kopf des Täuflings mit Wasser
übergießt oder der ganze Körper in Wasser
eingetaucht wird.
29.11.2011 / Stader Tageblatt |
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2010

Evangelische Zeitung / 4. Juli 2010
Höhere Auflösung
hier...
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In Hahle holen
die fairsten Fußballer den größten Pott
Hamburger Abendblatt, 18. Juni 2010, 06:00 Uhr
Nicht nur bei der Fußballweltmeisterschaft in
Südafrika wird gekickt. Morgen veranstaltet die
Stader Markus-Kirchengemeinde gemeinsam mit dem
Schulverein "Gut Hahle" ein
Fair-Play-Fußballturnier auf dem Gelände der
Grundschule Hahle.
Stade. Mehr als 250 Kinder der Grundschulen Haddorf, Hahle und
Wiepenkathen treten gegen den Ball.
Der Tag beginnt um 9 Uhr mit einem Gottesdienst unter freiem
Himmel, den die beiden Markus-Pastoren Christian
Berndt und Volker Dieterich-Domröse gemeinsam
mit der Band der Markus-Gemeinde, "Vital Signs",
gestalten. Von 9.45 Uhr an geht es dann auf den
drei Rasenplätzen der Grundschule für die
insgesamt 26 Mannschaften nicht nur um die
meisten Tore, sondern auch um das fairste Spiel.
Denn den größten Pokal bekommt die Mannschaft, die am fairsten
spielt. Die Verleihung der Pokale wird am
Nachmittag von 15 Uhr an stattfinden. Nebenbei
kann bei einem Flohmarkt gehandelt werden. Zudem
gibt es eine Tombola und eine Torwand.(lko)
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| Nachrichten |
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Pokal für den fairsten Fußball
Grundschüler kicken in
Hahle
STADE..
Nicht nur bei der WM in Südafrika wird gekickt,
sondern am Sonnabend, 19. Juni, auch im Stader
Stadtteil Hahle. Die Markus-Kirchengemeinde lädt
gemeinsam mit dem Schulverein "Gut Hahle" zum
Fair-Play-Fußballturnier auf das Gelände der
Grundschule Hahle ein. In diesem Jahr werden
mehr als 250 Kinder der Grundschulen Haddorf,
Hahle und Wiepenkathen erwartet.
Der Tag beginnt um 9 Uhr mit einem Gottesdienst
unter freiem Himmel. Ab 9.45 Uhr geht es auf den
drei Rasenplätzen der Grundschule für die 26
Mannschaften nicht nur um die meisten Tore,
sondern auch um das fairste Spiel. Denn den
größten Pokal bekommt die Mannschaft, die am
fairsten spielt. Ab 15 Uhr werden die Pokale
verliehen.
17.06.2010 / Stader Tageblatt
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2009
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Gestalteten den Gottesdienst zur Tagung: Pastoren
Punke (rechts) und Dieterich-Domröse. |
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Handwerk regional verwurzelt
Arbeitstagung von Kirchen- und
Handwerksvertretern in Stade
Stade (st)..
Das Handwerk hat die Krise bisher gut überstanden und kann
sogar einen deutlichen Imagegewinn verzeichnen. Das ist im
Kern Ergebnis einer Tagung, zu der Vizepräsidenten und
Vorstandsmitglieder der Arbeitnehmerseite aus norddeutschen
Handwerkskammern und Repräsentanten des Landesarbeitskreises
Handwerk und Kirchen kürzlich in Stade zusammengekommen
waren.
In Zeiten der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, die
das Handwerk noch nicht erreicht hat, ging das klare Signal
von dieser Tagung aus, dass die Arbeitnehmer des Handwerks
zusammen mit den Arbeitgebern anpacken wollen, um die
Betriebe in eine gute Zukunft zu führen. Unter Moderation
von Kammer-Vizepräsident Rolf Heise und Handwerkspastor
Walter Punke bescheinigten Referenten aus dem
Niedersächsischen Wirtschaftsministerium, dem
Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk
an der Uni Göttingen, dem evangelisch-lutherischen
Kirchenkreis Stade und der Handwerkskammer dem Handwerk in
der Krise eine Säule der Konjunkturstabilisierung zu sein.
In dem durch die Wirtschaftskrise notwendig gewordenen
Wertewandel gewinne gerade das Handwerk mit seiner
Basisnähe, regionalen Verwurzelung, Arbeitsplatzsicherung
und hohen Ausbildungsbereitschaft an gesellschaftlicher
Akzeptanz hinzu. Bei der Ausbildung nehme das Handwerk einen
Spitzenplatz im bundesweiten Vergleich ein.
Der Sprecher der niedersächsischen Vizepräsidenten und
Tagungsleiter Kammer-Vize Heise zieht Resümee: "Wir haben
die Möglichkeit, es zu schaffen, wenn wir gemeinsam
anpacken. Das Handwerk bietet dafür hervorragende
Voraussetzungen." In der Markuskirche Stade wurde die Tagung
mit einem Handwerksgottesdienst beendet.
01.10.2009 / Stader Tageblatt |
2008
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Leinen los: Julia Hall (14) war erst skeptisch und
später restlos begeistert von der Freizeit auf See. |
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Gemeinschaft statt Zickenalarm: Konfirmandinnen beim
Sonnenbaden. |
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Leinen los: Abenteuer und Andachten
208 Konfirmanden erleben
Gemeinschaft beim einwöchigen Segeltörn
Stade. Die
Duschen waren eng, die Kajüten klein. Es gab keinen Computer
und keinen Fernseher, dafür viel Gesang, Gemeinschaft und
Nähe. 208 Konfirmanden aus Stade erlebten eine ganz
besondere Freizeit im holländischen Ijsselmeer. Auf neun
Schiffen waren sie acht Tage lang unterwegs, teilten
Pflichten und Freuden eines Segeltörns.
Konfirmandin Julia Hall (14) gehörte zu den wenigen, die
anfangs gar nicht mitwollten. Sie hatte Angst, seekrank zu
werden, und wenig Lust auf „Hektik“. Und dann war sie es,
die am Ende gar nicht wieder nach Hause wollte. So sehr
hatte ihr dieses kirchliche Abenteuer unter dem Motto
„Leinen los“ gefallen.
Etwas seekrank wurde Jenny Plate (13). Aber ihr halfen
homöopathische Kügelchen. Windstärke fünf bis sechs gab es
nur an einem einzigen Tag, und der war so ganz nach dem
Geschmack von Florin- Gerald Wuttig (14): Regen, Wellengang
– „diesen stürmischen Tag fand ich am besten“, berichtet er.
Mädchen wie Vanessa Jarck genossen die Sonne und den blauen
Himmel beim Kuscheln an Deck. Natürlich sei auch ein
bisschen gezickt worden, verrät Vanessa. Aber die wichtigste
Erfahrung für sie war, „dass wir alle miteinander
klargekommen sind.“ Niemand sei ausgeschlossen worden, er
habe auch ganz neue Leute kennen gelernt, erzählt Teilnehmer
Steffen Mühlenkamp. Denn auf den neun Segelschiffen mit 18
bis 34 Plätzen waren die Konfirmanden von Johannisgemeinde,
Markusgemeinde, St. Wilhadi und St. Cosmae gemischt worden.
Sie rauften sich zusammen, eröffneten und beschlossen die
Tage mit Morgen- und Abendandachten, kochten und putzten,
setzten Segel, spielten und sangen, erlebten bei Landgängen
Häfen, Städte und die typische holländische
„Unkompliziertheit“.
Ein „Flottenkommando“ hatte die Freizeit vorbereitet und
sich dabei auf Erfahrungen aus dem Kirchenkreis Wesermünde
gestützt. Pastor Christian Berndt und die Diakone Sonja
Rosenbohm, Alfred Goldenstein und Peter Mlodoch finden, dass
ihr Experiment „super gut“ gelaufen ist. Nicht zuletzt dank
der 28 ehrenamtlichen Betreuer (Teamer), die rund um die Uhr
und mit viel Geduld und Gelassenheit ihren Job machten.
Teamer wie Nele Keuchel, Eike Schmidt, Tim Schröder und
Lennard Reymann berichten von der wachsenden Sangesfeude der
Konfirmanden. Gegen Ende der Freizeit schallten christliche
Lieder wie „Danke“ und „Sei behütet“ so laut, dass die
Umgebung aufmerksam wurde. Und beim großen gemeinsamen
Abschlussgottesdienst in der reformierten Kirche in
Enkhuizen habe so mancher eine Gänsehaut bekommen. Symbol
der Freizeit „Leinen los“ war ein Leuchtturm – als Zeichen
des Halts und der Orientierung.
Die Stader Flotte
Die erste gemeinsame Konfirmandenfreizeit der vier
evangelischen Kirchengemeinden Johannis, Markus, St. Cosmae
und St. Wilhadi hat als „Stader Flotte“ so gut funktioniert,
dass es 2009 eine Wiederholung gibt. Dann können im Oktober
die jetzigen Vorkonfirmanden mitreisen. Einen Eindruck von
„Leinen los“ 2008 gibt es am Sonntag, 9. November, um 18 Uhr
zeitgleich in den drei Kirchen Markus, Johannis und Wilhadi.
Bis zu diesem Termin ist auch das „Landprogramm“
abgewickelt, an dem 48 Konfirmanden teilnehmen, die nach
Holland nicht mitgereist waren.
www.staderflotte.de
(je)
25.10.2008 / Stader Tageblatt |
2007
2006
| Nachrichten |
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Ines Burmeister am Werbeplakat der Markuskirche.
Foto: Eidtmann |
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Motto: Auf gute Nachbarschaft
Tag der Begegnung zwischen
Deutschen und Aussiedlern in Hahle
Stade. „Auf
gute Nachbarschaft“ ist das Motto, wenn die Markusgemeinde
in Stade-Hahle am Sonntag den Tag der Begegnung zwischen
Einheimischen und Spätaussiedlern ausrichtet. Diakonin Ines
Burmeister will mit einem Markt der Möglichkeiten zeigen,
wie viel Integration schon funktioniert. „Ich hoffe, dass
sich ganz viele Besucher darauf einlassen“, sagt die
28-Jährige.
Der Tag der Begegnung setzt die Veranstaltungsreihe „Tag der
Russlanddeutschen“ fort. Die Samowar-Gruppe wird ein Büfett
beisteuern, es gibt Aktionen für Kinder und jede Menge
Informationen von Gruppen und Verbänden, die sich für das
Miteinander von Deutschen und Aussiedlern engagieren. Eine
Mitmach-Wand regt zum Austausch an: Was ist eigentlich
typisch deutsch, was russisch, und was ist vielmehr ein
Klischee?
Den Auftakt bildet am Sonntag 2. Juli, um 10 Uhr ein
Familiengottesdienst. Wenn das Wetter mitspielt, findet der
Markt der Möglichkeiten anschließend draußen statt. Mit
dabei sind Streetworker, Jugendarbeiter, Pro Juvenis,
Sportvereine, Kontaktbeamte, DRK und viele mehr. Kurz: Der
ganze Fundus, den es in der Integrationsarbeit in den
Stadtteilen Hahle, Haddorf und Wiepenkathen schon gibt.
Ines Burmeister ist seit März im Dienst der Markusgemeinde.
Ihre Stelle wird zu 75 Prozent von der Stadt Stade
finanziert, ihr Aufgaben-Schwerpunkt ist deshalb die
Stadtteilsozialarbeit. Zielgruppe in ihrer Arbeit sind
Aussiedlerfamilien. Die gebürtige Mecklenburgerin, die zuvor
zwei Jahre lang mit Schülern im Kreis Stade gearbeitet hat
(Bildungswerk Cadenberge), sucht Familien auf, begleitet und
koordiniert Gruppen und leistet Beratung.
Der Tag der Begegnung soll Aussiedler ermutigen, Hemmungen
über Bord zu werfen. Viele haben nach wie vor
Sprachprobleme. Aber die Veranstaltung wird allen eine
Verständigung und Annäherung erleichtern.
(je)
28.06.2006 / Stader Tageblatt |
| Mittwochsjournal |
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| „The
Saint Mark‘s Singers“ mit ihrer Chorleiterin Lorrie Berndt
(vorne, Mitte) laden für den 11. Juni zum Konzert in die
Markuskirche in Stade-Hahle ein. Foto: Photo Professional |
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Swingende Gospel-Klänge
Seit elf Jahren erfolgreich: „The Saint
Mark‘s Singers“ mit großem Simmvolumen
Stade (mj). Dass sie ihren
Konzerttermin im elften Jahr ihres Bestehens auf den 11. Juni gelegt
haben, hat nichts mit dem immerhin netten Zahlenspiel gemein. Die Fußballweltmeisterschaft
wirft auch in musikalischen Planungen ihre extrem langen Schatten voraus:
„Deutschland ist an diesem Sonntag spielfrei. Vielleicht ist das Match
Mexiko-Iran für die Fans unserer Lieder nicht so unbedingt wichtig…“,
hofft der Gospelchor „The Saint Mark's Gospel Singers“ aus Stade-Hahle.
Von Pastor Hans-Helmut Leib im Januar 1995 gründet, hatten die heute etwa
30 Sängerinnen und Sänger wenig Mühe, sich mit ihrem stets wachsenden
Repertoire in die Herzen ihre Publikums zu singen. Einige von ihnen sind
seit der ersten Stunde dabei. „Noch immer mit großer Freude“, betonen
sie. In Hahle hat der Chor in all den Jahren ein kleines Stück Geschichte
geschrieben und ist nach wie vor eine musikalische Bereicherung für die
Gemeinde.
Ende 1999 übernahm die US-Amerikanerin Lorrie Berndt die Chorleitung. Sie
kommt aus einer sehr musikalischen Familie, ist ausgebildete Sängerin und
Pianistin. „Ein Stückchen Heimat und das Flair des Landes, in dem der
Gospelgesang ursprünglich zu Hause war, hat sie mitgebracht – und den
„The Saint Mark‘s Gospel Singers“ fröhlich vermittelt. Marietta Di
Lenardo, von Anfang an dabei, Solistin und verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit
und die Umsetzung von Ideen, konnte den Chor vor einem Jahr für die
Anschaffung einer einheitlichen Robe begeistern. Mit Hilfe von großzügigen
Spendern der Jubiläumskonzertbesucher konnten diese finanziert werden:
Knapp 1100 Euro flossen damals in die Chorkasse. Damit konnten die Roben
finanziert und außerdem neue Notenständer angeschafft werden. Fast ein
Jahr nach dem Jubiläumskonzert zum zehnjährigen Bestehen stecken die
Chormitglieder wieder in den Vorbereitungen für ihr diesjähriges
Konzert.
Im November 2005 hatte Lorrie Berndt für ihre Truppe einen Workshop mit
Sister T aus Hannover organisiert. Christine Hamburger, Sister T und ihr
Pianist Joachim Dierks erarbeiteten mit dem Chor an nur einem Tag viele
neue Songs. Sister T's eigene Interpretation von Spirituals und Modern
Gospel inspirierte „The Saint Mark‘s Singers“ so sehr, dass sie ihr
Repertoire um weitere neue Songs ergänzt haben. Lieder wie „More than
anything“, „I'm gonna keep on singing“, „Jesus is the answer“,
„Freedom is coming“, „Keep the candle burning“ und mehr werden auf
dem diesjährigen Konzert am 11. Juni, Beginn 18 Uhr, in der Markus-Kirche
in Stade-Hahle zu hören sein.
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für den Chor wird gebeten.
Artikel erschienen am: 24.05.2006
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