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Orgelvorspiel
Szene: Karwoche Drei Erwachsene versuchen, einem kleinen Mädchen zu erklären, was
es mit der Karwoche auf sich hat. Das Ergebnis ist zwar teilweise
komisch, vor allem aber bedrückend. Die Szene ist in der Willow
Creek-Edition erhältlich.
Begrüßung:
Ja, was unterscheidet die Auferstehung Jesu von einer Geschichte
wie der von dem Hasen und dem Igel? Muss man das mit der Auferstehung
Jesu einfach nur glauben? Darüber wollen wir heute miteinander nachdenken.
Ich begrüße Sie zu unserem »Besonderen Gottesdienst« mit dem Titel:
Die K-Frage – Karfreitag und danach. Gottes Friede sei mit euch
allen! Die Jünger Jesu waren nach seinem Tod ja deshalb am Boden
zerstört, weil es keinen Ersatz für ihn gab. Andere Religionsstifter
und Philosophen haben eine Lehre hinterlassen, tiefe Weisheit, oder
eine Lebensordnung und Anweisungen zur Ausübung ihrer Religion,
und deshalb konnte ihre Sache dann auch ohne sie weitergehen. Jesus
hat das fast überhaupt nicht getan. Er selbst war das, was er in
die Welt hineingebracht hat, seine Person, seine Art, sein Verhältnis
zu Gott. Und als er starb, da gab es nichts, was an seine Stelle
treten konnte. Deshalb war sein Tod wirklich das Ende. Und nur,
weil Gott zu seinem Weg bedingungslos Ja sagte, weil er ihn auferweckte,
deshalb hatte die Bewegung, die er angestoßen hatte, überhaupt eine
Zukunft. Christlicher Glaube ist ohne die Auferstehung Jesu nicht
vorstellbar. Aber andersherum, weil Jesus auferstanden ist und
lebt, deshalb hat das Christentum die Kraft, immer wieder neu und
frisch zu werden wie am ersten Tag. Wir sind nicht darauf angewiesen,
alten Traditionen immer wieder neu Leben einzuhauchen. Wir sollen
uns öffnen für den lebendigen Jesus und das, was er heute unter
uns neu tun will.
Lied: Jesus, wir erheben dich
Gebet Lied:
Ich lieb dich, Herr Gebet |
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Lesung (Mt.
27,57-66):
In den Passionsgeschichten hören wir, wie deutlich
Jesus tot war und wie ausgeschlossen die Möglichkeit war, dass er
nicht wirklich tot gewesen wäre. Deswegen wird ausführlich vom Schicksal
seines toten Körpers berichtet:
57 Am Abend kam ein reicher Mann aus Arimathäa; er hieß Josef
und war gleichfalls ein Jünger von Jesus geworden. 58 Er ging zu
Pilatus und bat ihn, den Leichnam von Jesus freizugeben. Da befahl
Pilatus, ihn auszuliefern. 59 Josef nahm den Toten, wickelte ihn
in ein neues Leinentuch 60 und legte ihn in sein eigenes Grab, das
in einen Felsen gehauen und noch unbenutzt war. Dann rollte er einen
schweren Stein vor den Grabeingang und ging fort. 61 Maria aus Magdala
und die andere Maria blieben dort und setzten sich dem Grab gegenüber
nieder. 62 Am nächsten Tag - es war der Sabbat - kamen die führenden
Priester und die Pharisäer miteinander zu Pilatus 63 und sagten:
»Herr, uns ist eingefallen, daß dieser Schwindler, als er noch lebte,
behauptet hat: 'Nach drei Tagen werde ich vom Tod auferweckt werden.'
64 Gib deshalb Anweisung, das Grab bis zum dritten Tag zu bewachen!
Sonst könnten seine Jünger kommen, die Leiche stehlen und dann dem
Volk erzählen: 'Er ist vom Tod auferweckt worden.' Dieser letzte
Betrug wäre dann noch schlimmer als alles andere vorher.« 65
»Da habt ihr eine Wache«, sagte Pilatus. »Geht und sichert das Grab,
so gut ihr könnt.« 66 Sie gingen also zum Grab und versiegelten
den Stein, der den Eingang zur Grabkammer verschloß. Die Wache half
ihnen dabei und blieb am Grab zurück.
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Lied: Glauben heißt wissen, es tagt
Szene: Der überforderte
Richter
Lied EG 79,1-4: Wir danken dir, Herr Jesu Christ
Predigt
Lied (Musikteam): Jesus, Liebe meines Lebens Abkündigungen Lied EG 115,1-6: Jesus
lebt, mit ihm auch ich Fürbittengebet Stille
Vaterunser Segen Lied: Man
sagt, er war ein Gammler
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