Gott ist größer - warum wir ihn nicht klein machen sollen (Römer 1,16-17)


 

»Besonderer Gottesdienst« am 28. Januar 2001


 

Copyright-Hinweis: gestattet ist die Verwendung zum persönlichen und gemeindlichen Gebrauch, jedoch nicht die gewerbliche Nutzung und Weiterveröffentlichung.

Wie kommt es eigentlich, dass Menschen von Gott gar kein großes Eingreifen erwarten? Warum unsere Versuche, das lieber etwas herunterzuspielen? Wir begegnen unter anderem einem amerikanischen Pastor und seinem deutschen Kollegen, einem Brautpaar und zwei Klatschtanten, einem Macho aus der Zeit Jesu und Gedanken des Apostels Paulus.

Der Gottesdienst wurde in NDR 4 übertragen. Das schlägt sich auch im Ablauf nieder.

Hier finden Sie die Predigt.




Ablauf:




Glocken



Einführung (Pastor Dieckmann, Rundfunkreferat der norddeutschen Kirchen))



Lied: Das ist das Fest, das uns der Herr bereitet

Gebet

Einführung:

Unser Thema ist heute: »Gott ist größer – warum wir ihn nicht klein machen sollen«. Wir haben es immer wieder erlebt, dass Gott vielen Menschen eigentlich ganz wichtig ist, aber irgendwie ist da so ein Gefühl: hat das denn seine Richtigkeit? Sind da nicht so viele andere, die das anders sehen? Und können wir denn davon ausgehen, dass diese ganzen großen Worte über Gott auch funktionieren? Ist das nicht mehr so etwas wie Dichtung? Oder sollte es doch harte, verlässliche Wirklichkeit sein?

Und dann trauen wir uns nicht so richtig, mit Gott zu rechnen, obwohl wir ihn doch eigentlich ganz sympathisch finden. Und vor allen reden wir nicht gerne so laut von ihm, weil wir unsicher sind. Mehr dazu in der folgenden Szene, wo wir einen Kollegen von mir erleben, der bei einer ganz besonderen Trauung mitwirkt und dem deutlich unwohl ist, wenn man so vollmundig von Gott spricht.



1. Szene: Die Hochzeitsansprache



Lied: Ich lobe meinen Gott (EG 585)

Gebet


Lesung Römer 1,16-17 (Neue Genfer Übersetzung):

Zu dieser Botschaft bekenne ich mich offen und ohne mich zu schämen, denn das Evangelium ist die Kraft Gottes, die jedem, der glaubt, Rettung bringt. Das gilt zunächst für die Juden, es gilt aber auch für jeden anderen Menschen. Denn im Evangelium zeigt uns Gott seine Gerechtigkeit, eine Gerechtigkeit, zu der man durch den Glauben Zugang hat; sie kommt dem zugute, der ihm vertraut. Darum heißt es in der Schrift: »Der Gerechte wird leben, weil er glaubt.«

Musikteam (Chor): Ich kann nicht schweigen

Einführung 2. Szene:

»Ich kann nicht anders, als dich preisen, Herr« - so haben es Menschen zu allen Zeiten gesagt. Aber nicht alle. Schon zur Zeit, als Jesus lebte, wollten sich manche absolut nicht vorstellen, dass mit ihm etwas ganz Besonderes los war. Und das waren merkwürdigerweise genau diejenigen, die ihn am besten und längsten kannten. Gerade in seiner Heimatstadt Nazareth war es alles wie blockiert. In seiner Heimat konnte er die Menschen am schlechtesten erreichen! So beschreibt es das Neue Testament, und wir hören jetzt in einer Szene, wie es wohl gewesen sein könnte, damals, nachdem er in seiner Heimatstadt im Gottesdienst gesprochen hatte.


2. Szene: Jesus in Nazareth (nach Markus 6,1-6a)



Lied: Macht Bahn



Predigt



Lied: Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude (EG 66,1-5)

Glaubensbekenntnis

Musikteam (Chor): Gott ist Liebe, Gott ist Geist

Fürbitte

Vaterunser

Lied: Komm, Herr, segne uns (EG 170,1-4)

Segen

Lied: Erzählt von der Größe Gottes

Nachspiel





kostenlose Statistik