Herzen im Härtetest (Markus 4, 2-9)



 

»Besonderer Gottesdienst« am 21. Mai 2000



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Ein Gottesdienst über die Verhärtung von Herzen, die am tiefsten sitzt - die Verschlossenheit gegenüber Gott. Ein Gottesdienst, in dem alle miterleben können, wie schwer es Samenkörner haben, im harten Erdreich zu bestehen - und wie schön es ist, wenn sie in Freundschaft mit der Erde wachsen können. Ein Gottesdienst, in dem wir ins Überlegen kommen, wie wir uns gegenseitig helfen, bessere Nachfolger und Nachfolgerinnen Jesu zu werden.

Hier finden Sie die Predigt.







Ablauf:




Orgelvorspiel
1. Szene: Harter Boden (Pantomimegruppe)
Begrüßung
2. Szene: Felsiger Boden (Pantomimegruppe)
Musikteam: Gedanken
Gebet




Lesung Markus 4, 2-9.13-20:

Jesus sagte:

3 »Hört zu! Ein Bauer ging aufs Feld, um zu säen. 4 Als er die Körner ausstreute, fiel ein Teil von ihnen auf den Weg. Da kamen die Vögel und pickten sie auf.

5 Andere Körner fielen auf felsigen Grund, der nur mit einer dünnen Erdschicht bedeckt war. Sie gingen rasch auf, weil sie sich nicht in der Erde verwurzeln konnten; 6 aber als die Sonne hochstieg, vertrockneten die jungen Pflanzen, und weil sie keine Wurzeln hatten, verdorrten sie.

7 Wieder andere Körner fielen in Dornengestrüpp, das bald die Pflanzen überwucherte und erstickte, so daß sie keine Frucht brachten.

8 Andere Körner schließlich fielen auf guten Boden; sie gingen auf, wuchsen und brachten Frucht. Manche brachten dreißig Körner, andere sechzig, wieder andere hundert.«

9 Und Jesus sagte: »Wer Ohren hat, soll gut zuhören!«

Mk 4,13-20

13 Jesus fragte die Zwölf und die anderen Jünger: »Versteht ihr dieses Gleichnis denn nicht? Wie wollt ihr dann all die anderen Gleichnisse verstehen?

14 Der Bauer, der die Samenkörner ausstreut, sät die Botschaft Gottes aus. 15 Manchmal fallen die Worte auf den Weg. So ist es bei den Menschen, die die Botschaft zwar hören, aber dann kommt sofort der Satan* und nimmt weg, was in ihr Herz gesät wurde.

16 Bei anderen ist es wie bei dem Samen, der auf felsigen Grund fällt. Sie hören die Botschaft und nehmen sie sogleich mit Freuden an; 17 aber sie kann in ihnen keine Wurzeln schlagen, weil diese Leute unbeständig sind. Wenn sie wegen der Botschaft in Schwierigkeiten geraten oder verfolgt werden, werden sie gleich an ihr irre.

18 Wieder bei anderen ist es wie bei dem Samen, der in das Dornengestrüpp fällt. Sie hören zwar die Botschaft, 19 aber sie verlieren sich in ihren Alltagssorgen, lassen sich vom Reichtum verführen und leben nur für ihre Wünsche. Dadurch wird die Botschaft erstickt und bleibt wirkungslos.

20 Bei anderen schließlich ist es wie bei dem Samen, der auf guten Boden fällt. Sie hören die Botschaft, nehmen sie an und bringen Frucht, manche dreißigfach, andere sechzigfach, wieder andere hundertfach.«




3. Szene: Disteln und Dornen (Pantomimegruppe)
Lied

Szene »Jederzeit«
Drei Momente im Leben eines Mannes: als Schüler ist er zu beschäftigt, um mit Gott zu reden; als Familienvater hat er noch längst nicht die Ruhe, die er sich wünscht; als Rentner hätte er wohl Zeit, aber er schreckt davor zurück, sich zu sehr auf Gott einzulassen.
Das Stück stammt aus der »Willow Creek«-Edition des Verlages Projektion J und kann hier aus Urheberrechtsgründen nicht aufgenommen werden.

Lied
Predigt
Musikteam: Gott ist Liebe
4. Szene: Guter Boden (Pantomimegruppe und Musikteam)
Lied
Abkündigungen
Lied
Fürbitte
Segen
Lied









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