ANTIOCHENISCH |
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Griechisch-orthodoxe Kirche
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Das Patriarchat von Antiochien ist ist das zweitälteste christliche Zentrum nach Jerusalem, vor Alexandrien, Konstantinopel und Rom. Petrus, Paulus und Barnabas sind seine Gründer. In Antiochien wurde die bis dahin jüdische Sekte der Jesusjünger zum ersten Mal Christen genannt (Apg 11, 26). Nach der Abspaltung der monophysitischen syrisch-orthodoxen Kirche im Gefolge des Konzils von Chalkedon im 6. Jhdt. setzte sich im oströmischen Reich weitgehend der byzantinische Ritus der griechischen Kirche durch. Wegen unterschiedlicher Auffassungen über den Rang der Patriarchate sind die orthodoxen (rechtgläubigen) Kirchen seit dem Schisma (Spaltung) des Jahres 1054 von der Westkirche römischer Prägung getrennt. |
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Orthodoxe Kirchen kennen sieben Sakramente und feiern eine sehr ausdrucksstarke Liturgie, meist im byzantinischen Ritus sowohl in traditionellen als auch in modernen Sprachen. Charakteristisch für die Gottesdiensträume ist die Ikonenwand mit Heiligendarstellungen, die der Gemeinde das Gefühl der Himmelsnähe geben. Für die Gottesdienste in westlichen Kirchen werden je eine Christus- und eine Marienikone aufgestellt. Die byzantinische Liturgie ist geprägt von zahlreichen Litaneien, die im Wechsel zwischen Diakon und Gemeinde (Chor) gesungen werden. |
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Die arabisch sprechenden Christen des Griechisch-orthodoxen Patriarchates Antiochien bilden eine Gemeinde für Osnabrück, Münster, Dortmund und das Ruhrgebiet. Presbyter ist Dipl.-Ing. Georg Esber (Mönchengladbach). Die gut 150 Mitglieder stammen meist aus Syrien, dem Libanon und Palästina. Sie gehören zum Patriarchalvikariat Westeuropa unter Leitung des Archimandriten von Palmyra, Gabriel Saliby (Paris). Der Patriarch Ignatius IV. Hazim residiert im syrischen Damaskus. In Deutschland gibt es 10 Gemeinden mit 8 Priestern. |
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Göttliche Liturgie (arabisch-deutsch): jeden 2. Sa. im Monat 18:00
Uhr c.t. St.
Elisabeth Weststadt |
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