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Unsere Chronik:
Die Geschichte unserer Kirchengemeinde
Das Dorf Hambergen und die später zum Kirchspiel
gehörenden Ortschaften Wallhöfen, Vollersode, Heißenbüttel sowie die einstelligen
Höfe Giehlermühlen und Bullwinkel gehörten anfänglich kirchlich zu
Scharmbeck. Scharmbeck ist eine der ältesten Kirchengemeinden im Erzbistum
Bremen und wurde schon 850 gegründet. Bei der Stiftung des im Jahr 1182
vorbereiteten Nonnenklosters Osterholz überträgt Erzbischof Hartwig II. 1185
dem Kloster das Patronat über die Kirche in Scharmbeck und somit auch die
Betreuung der Hamberger, die zur Kirche in Scharmbeck gehören. Auf Grund
der weiten Wege fassten die Bauern der o.g. Ortschaften 1335 den Entschluss aus eigenen Mitteln ein
kleines Gotteshaus zu bauen. Die Erlaubnis zum Gottesdienst in Hambergen
belegt ein Vertrag vom 13.12.1335, bestätigt durch den Bischof
Borchard von Bremen und Probst Otto zwischen dem Pfarrherrn in Scharmbeck
sowie den Bauernschaften der o.g. Dörfer und den Höfen Giehlermühlen und
Bullwinkel. Die Kapelle wird den Ärzten Cosmas und Damian geweiht,
Zwillingsbrüder, die während der Christenverfolgung des römischen Kaisers
Diokletian als Märtyrer starben. Die
Kapelle in Hambergen erhält einen kleinen Teil der 1334 im Bremen wieder gefundenen Reliquien. Die seelsorgerische
Betreuung der Gemeinde erfolgt weiterhin von Scharmbeck. Um der Gemeinde
aus finanziellen Nöten zu helfen schreibt Erzbischof Albert von Bremen am 24.
Juni 1377 einen Ablass für 40 Tage aus, der der Gemeinde zu Wohlstand
verhilft. Ab 1424 dürfen die Kinder der Kirchengemeinde in der
Kapelle getauft werden. Vorher hatten die Taufen in Scharmbeck zu erfolgen.
Ab wann Beerdigungen in Hambergen stattfinden konnten, ist nicht
überliefert, wahrscheinlich wird ein Kirchhof nach 1424 angelegt. 1436 kommt die erste Glocke. Zu dem Zeitpunkt
dürfte auch der Turm gebaut worden sein. Lt. Urkunde vom 10. Juni 1546
wird die Besetzung der Hamberger Pfarre mit einem eigenen Prediger verfügt.
1582 Erweiterung der Kapelle um einen Anbau. Ab 1607 werden
die Hamberger Kirchdörfer gegen Zahlung von 100 Reichsthalern von der Unterhaltung
der geistlichen Häuser in Scharmbeck befreit. 1648 Westfälischer Friede, Hambergen fällt bis 1712
an Schweden. 1700 bis 1720 entsteht aus der Hamberger
Feldmark als Moorkolonie das Dorf Spreddig mit 13 Feuerstellen.1707
erneuter Anbau an die Kapelle auf 255 „Manns-„ und 157
„Frauenstände“. 1712 übernehmen die Dänen bis 1715 Hambergen
und treten es gegen 300000 Reichsthaler an Hannover ab. In den Jahren von 1713
bis 1715 fordert die Pest viele Opfer. 1752 die Entscheidung
über den Bau einer neuen Kirche, weil die alte zu klein geworden ist.
Insbesondere beklagen sich die Ansiedler und Häuslinge darüber, dass sie
keinen Platz in der Kirche fänden. Der Abbruch der alten Kirche erfolgt und
es wird mit dem Neubau begonnen. Baustil seinerzeit Barock, eine Orgel gibt
es nicht.
10. Juni 1753,
am 1. Pfingsttage Einweihung der neuen Kirche. Lt. Aufstellung der
Kammer in Hannover von 1753 hat das Kirchspiel folgende
Feuerstellen: Hambergen 62 – Wallhöfen 43 - Vollersode 28 – Heißenbüttel 11 – Spreddig 12 – Neuenkrug 1 – Bullwinkel 1. 1760 – 1761 kommt
Ströhe dazu mit 11 Feuerstellen.1761, Gründung von Ostersode –
mit 25 Feuerstellen. Ostersode
gehört bis 1790 zum Kirchspiel und geht dann am 29. September an
Gnarrenburg. Am 19. August 1790 kommt Niedersandhausen, dass bisher
in Scharmbeck eingepfarrt war, zu Hambergen. 1794 wird ein neues
Pfarrhaus erbaut. Das Haus erhält 10 Wohn- und Schlafzimmer, von denen 4
nicht beheizbar sind. 1801 – 1814 Durchzug und Einquartierung
verschiedener Truppenteile: z.B. 1801 Husaren und Füsiliere aus
Preußen, französische Dragoner und Ingenieuroffiziere, 1805 - 1806 englische Dragoner und
Infanterie sowie hannoversche Einheiten, 1807 – 1809 holländische und danach französische
Truppenteile die teilweise bis 1809 bleiben. 1813, nachdem
das Kirchspiel eine Zeitlang französisch war, das erste Eintreffen der
Befreier. Durchzug von Kosaken und anderen russischen Truppen. Am 24. Juli 1814
wird endlich das Friedensfest gefeiert. 1825, etwa um diese Zeit
entstehen die ersten Siedlungen der Gemeinde Bornreihe. Die Gemeinde
Wallhöfen gibt an 4 Kolonisten aus Ostersode Land ab. Am 16. März 1833
wird durch die Landdrostei zu Stade die Genehmigung erteilt, die in den
„Gemeinheiten“ Wallhöfen und Hambergen entstandenen Moorkolonien Friedensheim
und Heilsdorf zu benennen. 1850 Einbau der ersten Orgel. 1871 Anlage
eines neuen Friedhofes, der heute noch existiert. Bis zu diesem Zeitpunkt
werden die Toten auf dem Kirchhof an
der Kirche beerdigt. 1873 Trennung der Anbauerstelle im Schrum von Scharmbeck, Zuteilung an die Gemeinde
Hambergen. In dem Zeitraum von 1896 – 1897 Aufbau eines dreiteiligen
Schachtofens in der Kirche. 1900 erfolgt eine Friedhofserweiterung,
der alte reicht auf Grund des Zuzuges neuer Bürger, insbesondere aus der
Umgebung von Syke, nicht mehr aus. 1902 Beginn des Baues eines neuen
Schulhauses, mit dem die Wohnung des Organisten verbunden wird. 1909
erhält die Kirche eine Turmuhr. 1910 legen sich die politischen
Gemeinden Wallhöfen und Vollersode Kommunalfriedhöfe an, die aber der kirchlichen
Aufsicht unterstehen.1913 erhält der Kirchturm eine Maschine zum
Läuten der Glocken. 1920 wird
im Pfarr- und Organistenhaus eine Anlage für elektrisches Licht
installiert.1922 bis Anfang 1924 ist die Pfarrstelle nicht
besetzt, Vertretung erfolgt durch andere Pastoren. Am 1. Februar 1924
Antritt von Pastor Rudolf Flügge. Kirche und Wohnhaus sind in einem
desolaten Zustand. Zur Gemeinde gehörten 1924 folgende Ortschaften:
Hambergen mit Bullwinkel und Schrum – Heißenbüttel mit Neuenkrug, Heilsdorf
– Spreddig – Ströhe – Niedersandhausen – Wallhöfen mit Wallhöfenermoor und
Viehspecken – Vollersode mit Giehlermühlen. Bornreihe – Friedensheim –
Verlüßmoor gehört teilweise zu Wallhöfen und Heißenbüttel. Am Himmel-fahrtstag 1924
werden neue Altargeräte in Gebrauch genommen, am Sonntag, Kantate, ein
Kirchenchor gegründet, im August vom Kirchenvorstand eine Volksbücherei
eingerichtet. Am 5. Oktober die grüne Kanzelbekleidung in Gebrauch
genommen. Im Laufe des Jahres das Kirchen- und Turmdach renoviert. Am
Bußtag liegt zum ersten Mal die schwarze Bekleidung mit Dornen und Kreuz in
Silberstickerei auf Altar und Kanzel. Zum 1. Advent Geschenk einer Bibel
durch Ernst August von Braunschweig mit Widmung für den Kanzelbereich. Vom
15. Oktober 1924 bis zum 22. April 1925 Unterbringung der
Kreishaushaltsschule im Konfirmandensaal. 1925 Gründung des kirchlichen
Frauenvereines. Beschaffung einer neuen Orgel, die am Sonntag, Kantate, d.
10. Mai im Gottesdienst eingeweiht wird. Da für den Gebläsemotor el. Strom
erforderlich ist, erfolgt die gesamte Elektrifizierung der Kirche, die
bisherigen Petroleumlampen entfallen. 1926 Innenausmalung der
Kirche, am 27. Juni wird der erste Gottesdienst nach der Renovierung
abgehalten.1927, am 29. Mai Einweihung des Gedenksteines für die im
Krieg Gefallenen. 1928 Auflösung des Frauenvereines und des Kirchenchores.
1929 beginnt mit dem kältesten Winter seit Jahrzehnten. Am 11.
Februar werden – 24°C gemessen, der Gottesdienst fällt mehrfach aus, erst
am 6. März kommt nach 69 Tagen Frost das erste Tauwetter. Die bisherige
„organische“ Verbindung zwischen Schul- und Organistenamt fällt, der bisherige
Organist, Hauptlehrer Backhaus, wird durch Dienstvertrag als Kirchenbeamter
neu eingestellt. Durch Verfügung der preußischen Regierung werden Spreddig und Ströhe zu einer neuen
Landgemeinde Ströhe zusammengeschlossen und Heilsdorf in Heißenbüttel
eingegliedert. Pfingstsonntag, d. 19. Mai wird der Gemeinde im Rahmen eines
Fest-gottesdienstes eine neue Glocke aus Bronze, die Hermann Bullwinkel, New York und Bernhard
Brünjes, Brooklyn, stifteten, übergeben.1931 lebt auf Grund der
Arbeitslosigkeit und der daraus resultierenden Not der kirchliche Frauenverein,
mit den Unterabteilungen Hambergen, Heißenbüttel und Wallhöfen, wieder auf.
1932 erfolgt die Umpfarrung der Gemeinde Lübberstedt aus der
Kirchenge-meinde Bramstedt in unsere Kirchengemeinde. 1933 bringt
die Reichstagswahl erhebliche Einschränkungen für die Kirche. 1934
wird der zu Ströhe gehörende Ortsteil Neupennigbüttel von der Kirchengemeinde
Scharmbeck in die nach Hambergen
umgepfarrt. 1935, die kirchlichen Frauenvereine der Gemeinde
schlossen sich der Evangelischen Frauenhilfe Hannovers an. 1936 aus
besonderen Gaben der Gemeinde wird ein silbernes Taufbecken angeschafft. .
Der 1933 eingeführte Gottesdienst am 1. Mai wird wieder aufgegeben. 1937
werden aus den Dörfern der Kirchengemeinde, ohne Lübberstedt, 2 Gemeinden
gebildet, Hambergen und Vollersode. Man erhofft sich dadurch eine
Leistungssteigerung der Gemeinden. 1939 im März wird das Eisengitter
um die Kirche durch eine Feldsteinmauer ersetzt. Pfarre und „Pfarrwittum“
geben Land für 5 Siedlungshäuser ab. Bei Kriegsbeginn werden in den ersten
Nächten den Dienstpflichtigen die Gestellungsbefehle zugestellt. Zahlreiche
Pferde und Kraftwagen werden eingezogen, des Nachts gilt
Verdunkelungspflicht. Lebensmittelmarken werden ausgegeben. 1940
fallen die ersten Bomben auf Hambergen. Den Pfarrern wird verboten,
Drucksachen an die Soldaten zu senden. 1941 Bomben auf Vollersode und Hambergen. 1942
wird am 2. Februar die Glocke von 1929
ausgebaut und als Kriegsmaterial ver- wendet. 1943 Ablieferung von 2
gusseisernen Kronleuchtern. Unterbringung von mehreren ausgebombten Bremer
Familien, auch im Pfarrhaus werden 3 Zimmer belegt. 1944 durch
Tieffliegerbeschuss auf ein Kraftfahrzeug und Züge, mehrere Tote. Am 30.
Juli fallen ca. 300 Bomben auf Hambergen, Heißenbüttel und Wallhöfen, es
wird kein großer Schaden angerichtet. 1945 treffen im Februar und
März die ersten Flüchtlingstransporte aus dem Osten ein. Am Ostersonntag,
1. April folgt ein weiterer mit etwa 600 Flüchtlingen. Durch die
Flüchtlinge stieg die Zahl der Kirchenbesucher erheblich, einzelne
Gottesdienste werden von der Vikarin, Frl. Vogel aus Tilsit, übernommen. Im
Juli Einrichtung eines Kindergottesdienstes, der überwiegend von
Flüchtlingskindern besucht wird. Alle 3 Wochen findet in der Kirche
nachmittags ein kath. Gottesdienst statt. Im Konfirmandensaal Unterbringung
einer Schulklasse. 1946 erhält die Pfarre
einen Fernsprechanschluss. Anfang Dezember gibt es neue Fenster für die
Kirche. 1948 Frl. Vogel geht nach Ottersberg.. 1950 wird am
20. August die neue Glocke, ein Stahlguss, aufgehängt. Im Dezember erhalten
beide Glocken elektrischen Antrieb.1951 scheidet Pastor Flügge am 1.
Dezember aus dem Dienst aus, stirbt 1953,
die Beisetzung erfolgt auf dem hiesigen Friedhof. 1952 Einführung von Pastor Helmut
Steege. Auf Grund des großen Zustroms von Heimatvertriebenen wird ein zweiter
Pfarrbezirk angedacht. Pastor Steege führt die goldene Konfirmation
ein.
1953
Feier des 200- jährigen Jubiläums. 1956
Bau eines 2. Pfarrhauses und Besetzung des zweiten Pfarrbezirks, der 1955
eingerichtet wurde, mit Pastor Horst Iser. Pastor Iser gründet den
Posaunenchor. 1957 Gründung Frauenhilfe Ströhe – Spreddig. 1963 Singkreis. 1961 Verkauf des alten
Organistenhauses neben der Schule an die politische Gemeinde sowie Bau
eines neuen Hauses. 1962 geht Pastor Steege nach Scheeßel. Das alte
Pfarrhaus wird renoviert, zum schmalen Konfirmandensaal Hinzufügung der
Diele. Es entsteht ein großer Gemeindesaal mit Bühne.1963 Übernahme
des Pfarrbezirks Wallhöfen – Vollersode und ein Teil von Hambergen von
Pastor Feltrup.1964 im Januar tritt Diakon Esselborn seinen Dienst
in der Gemeinde an. Gründliche Innenrenovierung der Kirche, die Emporen,
Bänke und der Altar werden ausgebaut. Die Kirchengemeinde Walsrode schenkt
den Hambergern einen alten Barockaltar von 1745, neue Bänke werden eingebaut, Ersatz des großen
Koksofens durch eine
Öl-Zentralheizung. Am 4. Oktober, Erntedanktag, Einweihung der
umgestalteten Kirche. Die Teilung
der Kirchengemeinde wird besprochen, ein Neubau in Wallhöfen geplant. 1965
erfolgt die Grundsteinlegung und am 12.6.1966 die Einweihung der
Ansgari – Kirche Wallhöfen durch den Landesbischof D. Dr. Lilje. 1967 Pastor Iser geht nach Bremerhaven. 1969
im Dezember verlässt Diakon Esselborn Hambergen. 1970 im Januar
kommt Diakon Erdwig Kramer und bezieht Pfarrhaus II. Die Betreuung der
Pfarrbereiche Hambergen und Wallhöfen übernimmt Pastor Feltrup, im
September Übernahme der Gemeinde Wallhöfen durch Pastor Dr. Engelmann. 1971
Gründung der ersten Spielkreise durch Pastor Feltrup. 1972 die
ersten elektrischen Kerzen an den Weihnachtsbäumen in der Kirche. 1974 Bau
der Vollersoder und Erweiterungsbau der Lübberstedter Friedhofskapelle. 1976
Erweiterungsbau der Hamberger Friedhofskapelle. Im September 1977
verlässt Pastor Feltrup Hambergen und zieht nach Drochtersen. Neuer Pastor
in Hambergen Pastor Gerhard
Chrzanowski. 1978 225
Jahrfeier der Kirche, sie erhält eine neue Glocke aus Bronze. Besuch des
Bundeskanzlers Helmut Schmidt, der am 7.2.1942
in Hambergen mit seiner Frau Hannelore von Pastor Flügge getraut wurde. 1979
Einbau einer neuen Orgel, Einweihung im Dezember durch Kantor Günter
Söhnel. 1980 Eröffnung des 1. Weihnachtsmarktes rund um die Kirche. 1984
Gründung des Hamberger Frauenkreises. 1986 Einweihung des
Heimathauses in Ströhe. 1988 Einführung von Pastor Andreas Ahnert.
Pastor Chrzanowski verlässt Hambergen und wechselt nach Rotenburg/ Wümme
als Superintendent. Für den Bereich Wallhöfen kommt Pastor Wolfgang Starke
hinzu. 1989 Einführung Pastor
Edgar Dogge in Hambergen. Grundsteinlegung für das neue Gemeindehaus. Das
Bibelfrühstück entsteht. 1990 verlässt Pastor Dogge Hambergen. Im
Juni erfolgt die Einweihung des neuen Gemeindehauses. Einführung von Pastor
Matthias Spiegel-Albrecht Ende September. 1991 wird Pastor Ahnert die
3. Pfarrstelle übertragen, für die Ortsteile Ströhe, Spreddig, Heilsdorf,
Heißenbüttel und Kiebitzsegen. 1993 Ordinationsgottesdienst für Pastorin
Mingo Albrecht, das Ehepaar teilt sich die erste Pfarrstelle.1994
Einweihung des Kindergartens „Arche“. 1996 Außenrenovierung der
Hamberger Kirche. Pastor Andreas Ahnert verlässt Hambergen und übernimmt
das deutsche Pfarramt in Arenal auf Mallorca. Aus Kostengründen werden die
Pfarrstellen in Hambergen vom Kirchenkreis um 25% gekürzt. Das
Pastorenehepaar Spiegel – Albrecht verlässt Hambergen nach Hackenstedt.
Vorübergehend ist die Gemeinde ohne Pastor. Ende des Jahres treten die
Pastoren Heino Hüncken und Hans-Günther Gellersen ihren Dienst in der
Kirchengemeinde an, der Einführungsgottesdienst durch Superintendent Heiko
Janssen erfolgt am 10.11. Hinzu kommt noch als Diakon Friedrich-Wilhelm
Armbrust, dem Erdwin Kramer eine halbe Stelle abtritt. 1997 entsteht
am 1.1. die selbständige Kirchengemeinde Wallhöfen. Der bisherige Pfarrbezirk
2 der Kirchengemeinde Hambergen wird damit eine selbständige Pfarrei und
von P. Starke geführt. Mit dem Anstrich der Kirche wird die
Außenrenovierung abgeschlossen. 1998 Innenrenovierung der Kirche,
eine Teilfinanzierung konnte über den Verkauf der „Orgelpfeifenuhren“ und
vieler Spender, sogar Alt – Kanzler Helmut Schmidt beteiligte sich,
ermöglicht werden. Am 29.11. Einweihung der renovierten Kirche durch
Landessuperintendent Jürgen Johannesdotter. Renovierung der
Friedhofskapelle und Gründung der Frauenhilfe
Heißenbüttel – Heilsdorf. 1999 Gründung des Vereins „Diakonische Dienste
e.V.“, damit werden die einzelnen
Diakoniestationen Worpswede, Schwanewede, Osterholz-Scharmbeck und
Hambergen des Kirchenkreises zusammengeführt. Nach 3jähriger Abwesenheit
ist die Wetterfahne wieder auf dem Kirchturm. Landesbischof Horst Hirschler
berichtet im Heimathaus über die Nonne Katharina von Bora, der späteren
Frau von Martin Luther. 2000 Diakon Erdwig Kramer geht in den
Ruhestand. Der neue Kronleuchter wird dank großzügiger und zahlreicher Spenden
beschafft. 2001 Nach seinem Abschiedsgottesdienst, am 21. Juli,
verlässt Pastor Hans-Günther Gellersen Hambergen und geht nach Bremerhaven.
2002 Pastor Hans Jürgen Bollmann tritt im April seinen Dienst in
Hambergen an. Pastor Bollmann hat in Hambergen eine ¾ Stelle und ist für die Ortsteile Ströhe
und Spreddig, Heilsdorf, Heißenbüttel und Kiebitzsegen zuständig. Für seine
seelsorgerische Tätigkeit im Kreiskrankenhaus wird ¼ Stelle dazugefügt. Der
Einführungsgottesdienst durch Superintendent Heiko Janssen erfolgt am 28.
April. P. Hüncken ist jetzt für den Ort Hambergen und Lübberstedt zuständig. 2003 Das
Jubiläumsjahr wird im Februar mit der Bibelausstellung „Ans Licht geholt“ eingeläutet.
Höhepunkte sind der Besuch der Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann am 28. Juni und die Feier zum 250. Jubiläum unserer St. Cosmae-& Damiani- Kirche am 29. Juni 2003.
Basis dieser Zusammenfassung der Chronik sind
Aufzeichnungen der Pastoren Rudolf Flügge und Andreas Ahnert, des Organisten
Günter Söhnel sowie Auszüge aus dem neueren Archiv der Kirchengemeinde
Hambergen.
Ich hoffe, keine wichtigen Themen übersehen zu haben,
wenn das der Fall sein sollte, ist das unbeabsichtigt.
Hambergen im Juni 2003 Hans- J. Brodtmann
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