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Steht auf für Gerechtigkeit

Zum Weltgebetstag aus Malaysia am 2. März 2012

 

 

Malaysia könnte zauberhaft sein: Mit vielen Stränden, fruchtbaren Ebenen an den Küsten, tropischem Dschungel, Hügeln und Bergen bis 4000 m versucht es mit Erfolg, Touristen anzuziehen. Ja, wenn es Korruption, Ungerechtigkeit und vor allem die Menschenrechtsverletzungen nicht gäbe!

Aber man spricht unter dem Druck der Regierung am besten nicht darüber. Auch für Christinnen und Christen (gut 9%) kann es gefährlich sein, Kritik zu üben.

Die Weltgebetstagsfrauen haben in ihrer Liturgie einen Weg gefunden, Ungerechtigkeiten, die „zum Himmel schreien“, anzuprangern: Sie lassen die Bibel sprechen. Die harten Klagen des Propheten Habakuk schreien zu Gott. Da sind sie gut aufgehoben. Und die Geschichte von der hartnäckigen Witwe und dem korrupten Richter aus dem Lukasevangelium trifft genau den Lebenszusammenhang der Verfasserinnen und vieler Menschen weltweit.

Habakuk, der in seiner Klage – auch gegen Gott – heftig austeilen kann, ermutigt die Christinnen, auch ihrerseits im Gebet ihre Klagen Gott vorzutragen. Das Bild von der „stumm leidenden malaysischen Frau“, das nicht nur in Männerköpfen immer noch gültig ist, trauen sich die Weltgebetstagsfrauen im Gebet zu widerlegen.

Weltweit wollen sie alle Christinnen und Christen am 2. März 2012 aufrufen, aufzustehen für Gerechtigkeit. Ermutigt durch die Zusage Jesu, die sie sechsmal in ihrer Liturgie wiederholen:

 

Selig sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden satt werden.

 

Diesmal ist die Frauenhilfe Heißenbüttel-Heils-dorf  in unserer Region Gastgeberin am Weltgebetstag. Sie haben sich mit der Liturgie des Gottesdienstes vertraut gemacht und laden zuvor herzlich ein zu einem Beisammensein mit Kaffee und Kuchen und zu Informationen über das diesjährige Ursprungsland der Liturgie, Malaysia.

Ort: Gemeindehaus und Kirche

in Hambergen

Zeit:    Freitag, 2.3., 15 Uhr
Steht auf für Gerechtigkeit

Zum Weltgebetstag aus Malaysia

am 2. März 2012

Gottesdienst: 17 Uhr

Herzlich willkommen!

Ulrich Marahrens / Renate Kirsch

 

 

 

 

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