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Jugendandachten wurden gut angenommen Gut 40 Konfirmandinnen und Konfirmanden und Jugendliche kamen am 6.10.2011 um 18.00 Uhr ins Gemeindehaus zur Jugendandacht. Wir, das Vorbereitungsteam der ev. Jugend, waren überwältigt. Der Saal füllte sich mehr und mehr. Ganz schnell mussten Stühle nachgestellt und Liederbücher geholt werden. Was für ein schöner Moment. Da geht einem das Herz über. Wir versammelten uns um die mit Blumen, Kerzen und dem Kreuz gestaltete Mitte. Die dabei liegenden Zettel luden alle ein, den Tag zu überdenken: Was war gut? Wofür kann ich danken? Was ist nicht so gelaufen? Wo habe ich Fehler gemacht? Was will ich unter das Kreuz legen, mit der Bitte, dass Gott auch aus den Bruchstücken Gutes werden lässt. Erst wenn man all das Mitgebrachte los lässt, kann man sich für Neues, für das Wort Gottes öffnen. Die Jugendandachten sind in ihrer Form sehr frei und wollen helfen im Dialog und mit kreativen Mitteln das Wort Gottes an uns zu verstehen.
Das kann so aussehen:
Zuerst eine Frage an alle: Was hat unser Leben und unser Glaube mit einem Überraschungsei zu tun? Wissen Sie es? Sieht man sich ein Überrraschungsei an, so sieht man die glänzende, in bunten Farben schimmernde Folie. Sie macht Lust sich dem Ei zu nähern. Solch glänzende Seiten haben wir an uns. Ist es unsere äußere Schale, die gute Figur, unser schönes Haar, unsere Augen, die Menschen anzieht, oder ist es unsere Ausstrahlung, die Lust macht aufeinander zu zu gehen. Entfernen wir die Folie am Ei, kommt die Schokoladenseite zu Tage. Es sind die Dinge, die man nicht sofort an einem Menschen sieht. Die Dinge, bei denen man genauer hinsehen muss, unsere Begabungen, unsere Vorlieben, Dinge, auf die wir Stolz sind, Dinge, um deretwillen wir geliebt sind. Doch wenn die Schokoladenseite aufgegessen ist, stoßen wir auf eine harte Schale, die wir nur schwer öffnen können. Weil sich darunter vielleicht wie beim Ü - Ei eine Witzfigur oder ein Bausatz versteckt, den wir nur schwer zusammen bauen können. Es sind die Dinge, die wir nicht zeigen wollen, die wir an uns selbst nicht leiden können, die wir an uns hassen. Auch sie gehören zu uns. Wie gut, Gott weiß darum. Er sieht uns, so wie wir sind. Im Psalm 139 heißt es: „Herr, Du erforschst mich und kennst mich“, und trotzdem „umgibst du mich von allen Seiten und hältst deine Hand segnend über mir. Ich kann es nicht begreifen, aber es ist wunderbar.“
Herzliche Einladung zur nächsten Jugendandacht am 
15.12.2011 um 18.00 Uhr im Gemeindehaus.
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