Projekte

Einführung zu den Projekten

Juca

Mit Jugendcafé die jungen Leute erreicht

Wirtschaftlich gesehen hat es sich nicht gelohnt − aber was die Zielgruppe betrifft, haben wir viele junge Menschen erreicht.

Das sagte Superintendent Burghard Klemenz über das Jugendcafe "Juca" des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Leer anlässlich der Feier des zehnjährigen Bestehens im September 2008.

Die hohen Kosten für den Betrieb des Juca veranlassten den Kirchenkreisvorstand im Juni 2009, die Weichen für einen veränderten Betrieb zu stellen.

Nach den Sommerferien wurden die Öffnungszeiten auf die Hauptbedarfszeiten konzentriert und der Service von ehrenamtlich Mitarbeitenden geleistet.

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Die Notfallseelsorge wurde intensiviert

Nachdem die Kirchenkreise des Sprengels Ostfriesland beschlossen haben, die Notfallseelsorgearbeit zu intensivieren und qualitativ zu verbessern, konnte dafür mit Unterstützung der Landeskirche im Mai 2009 eine halbe übergemeindliche Pfarrstelle eingerichtet werden.

Im Kirchenkreis Leer freuen sich die Verantwortlichen, dass die Stelle hier Anbindung findet: Pastor Claus Dreier hat sie übernommen. Er versieht auch den Dienst der halben Pfarrstelle in Pogum, die seit September 2008 vakant war.

Unter anderem ist Dreier, der vorher Pastor in Steenfelde war, für die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter in der Notfallseelsorge sowie für die Begleitung, Aus- und Fortbildung von Einsatzkräften in Rettungsdiensten, Feuerwehren und der Polizei zuständig.

Für die Gruppe der Einsatzkräfte betrifft dies vor allem die präventive Arbeit im Blick auf den Umgang mit Stress und besonderen Belastungssituationen sowie die Begleitung nach belastenden Einsätzen.

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Kirche auf Rädern

Wer Lust hat, mit Freunden oder der Familie eine Fahrradtour zu machen, dabei nette Leute zu treffen und zu wissen, dass er unterwegs willkommen ist, der ist bei der Aktion „Kirche auf Rädern“ richtig. Dann stehen die meisten Gemeindehäuser und Kirchen im Landkreis Leer den Radfahrerinnen und Radfahrern offen. Die Kirchen bleiben nach den Gottesdiensten geöffnet, in manchen gibt es Führungen. In den Gemeindehäusern werden Tee, Gebäck und kalte Getränke angeboten. Kleine Anstecker dienen Teilnehmerinnen und Teilnehmern als Erkennungszeichen. In einigen Gemeindehäusern gibt es ein Mittagessen. Vor über zehn Jahren startet der lutherische Kirchenkreis Rhauderfehn die Aktion, der sich ein Jahr später der Kirchenkreis Leer anschloss. Mittlerweile beteiligen etwa 70 Kirchengemeinden - darunter auch reformierte, altreformierte, freikirchliche und katholische. Ein Verzeichnis aller beteiligten Gemeindehäuser mit genaueren Informationen liegt rechtzeitig in Kirchen und Gemeindehäusern sowie in vielen Geschäften der Region aus.

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Kirchenkreise auf der Ostfrieslandschau

Schon seit vielen Jahren präsentieren sich die beiden lutherischen Kirchenkreise Leer und Rhauderfehn auf der Ostfrieslandschau in Leer. Meistens gab es Schwerpunkt-Themen oder ein Motto. Bei der vergangenen Schau lautete das „Sie hören von uns...“ Die Glocken waren in den Mittelpunkt des Standes auf der Verbrauchermesse gerückt worden. Es gab dazu eine Wand mit Fotos aus den Gemeinden und Erläuterungen, eine Kirchenglocke als Hingucker, den Text von Schillers „Glocke“ und einen Film über das Gießen von Glocken. Auch Informationsmaterial über die unterschiedlichen kirchlichen und diakonischen Dienste lag bereit. „Wichtig ist uns, mit einem niederschwelligen Angebot einzuladen und zu zeigen, dass auf diesem Marktplatz auch die Kirche dabei ist“, sagt Pastor Andreas Bartels als Beauftragter für die Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenkreises. Viele Ehrenamtliche betreuten gemeinsam mit Hauptamtlichen in wechselnden Schichten den Stand. Die Besucher konnten ausruhen, Tee und Gebäck genießen und miteinander und mit den Kirchenvertretern ins Gespräch kommen.

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Hospiz

Erstes stationäres Hospiz für Ostfriesland

Beteiligt ist der Kirchenkreis Leer am ersten stationären Hospiz für Ostfriesland in Leer.

Die Arbeit dort hat am 1. Februar 2009 begonnen. Kurze Zeit später, am 19. Februar, besichtigte Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann im Rahmen ihres Besuches im Kirchenkreis Leer das Hospiz und wünschte Gottes Segen für die Arbeit dort.

Getragen wird das „Hospizhuus“ von der Hospizstiftung Leer, der die Hospiz-Initiative Leer, der Landkreis Leer, der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Leer (Superintendent Burghard Klemenz ist im Kuratorium), der evangelisch-reformierte Synodalverband Südliches Ostfriesland, das katholische Dekanat Ostfriesland und der Reeder Alfred Hartmann angehören.

Das Hospiz soll ein Ort sein, in dem sich unheilbar kranke Menschen wie zu Hause fühlen können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchten Wärme und Geborgenheit für alle bieten – auch für Angehörige, Freunde und Besucher. Schwerkranken Menschen soll ein Leben bis zuletzt und ein Sterben in Würde ermöglicht werden.

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