Diakonie Projekte
- Mehrgenerationenhaus
- Bahnhofsmission
- Büchereien in Gemeinden und Krankenhaus
- Eltern-Kind-Gruppen und Spielkreise
- Frauenarbeit im Kirchenkreis: Von Vorträgen über Ausstellungen bis hin zur Segelfreizeit
- Lernspaß
- Christuskirche mit dem Gütesiegel als "Diakonische Gemeinde" ausgezeichnet
- Weltgebetstag - lebendige Ökumene
Mehrgenerationenhaus

Mehrgenerationenhaus der ev.-luth. Christuskirche Leer
Hoheellernweg 7
26789 Leer
Tel.: (0 49 1) 12 73 8
E-Mail: mgh-leer@live.de
Internet: www.mehrgenerationenhaeuser.de/leer
Bürozeiten: MO. - FR: 9:00 - 12:00 Uhr, MO. - DO. und SA.: 14.30-1700 Uhr.
Name der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Ihre Ansprechpartner:
Pastorin Duhm-Jäckel (für den Träger) & G. Martensson (Leiterin MGH)
Unsere Arbeit:
Das Mehrgenerationenhaus möchte ein Ort sein, der für Jung und Alt Anlaufstelle ist, in dem sie miteinander und füreinander aktiv werden können. Dabei spielt das "Offene Café" eine wichtige Rolle. Hier können Menschen das Haus, seine Angebote und die ehrenamtlichen Mitarbeiter kenen lernen. Das Mehrgenerationenhaus gestaltet seine eigenen Angebote sowie Veranstaltungen, die es in Kooperation mit anderen Einrichtungen durchführt.
Bahnhofsmission
Mit der Bahnhofsmission sicher zum Zug
"Kein Tag ist wie der andere", sagen Elfriede Weers und Elfi Hessenius über ihren Dienst bei der Bahnhofsmission in Leer, deren Träger der Kirchenkreis ist.
Die beiden Frauen erleben immer wieder neue Situationen. Oft sind es alte oder behinderte Menschen, denen sie helfen, in ihren Zug zu kommen.
Es gibt aber auch Leute, die einfach nur mit den Bahnhofsmissionshelferinnen reden wollen. Nichtsesshafte wissen ebenfalls die Unterstützung, z.B. durch eine heiße Suppe, zu schätzen. Und Fahrschüler können hier Hausaufgaben machen.

Elfriede Weers aus Leer (links) und Elfi Hessenius aus Rhauderfehn freuen sich, als Mitarbeiterinnen der Bahnhofsmission in Leer Reisenden helfen zu können.
Büchereien in Gemeinden und Krankenhaus

Schlüsselübergabe in der „Muschel“-Bücherei der Jacobi-Kirchengemeinde Warsingsfehn nach der Erweiterung.
Zur Leseförderung tragen im Kirchenkreis Leer Büchereien in drei Kirchengemeinden bei:
in der Petrus-Gemeinde in Loga, in der Jacobi-Gemeinde Warsingsfehn und in der St. Nicolai-Gemeinde Stiekelkamperfehn.
Außerdem gibt es im Klinikum Leer eine evangelische Patientenbücherei.
Neben Literatur für ganz unterschiedliche Interessensgebiete gehören Medien wie Hörbücher, DVDs und CD-ROMs zum Angebot der Bibliotheken.
Oft sind die kirchlichen Büchereien auch Begegnungsstätten und Orte für kulturelle Veranstaltungen.
Teams aus Ehrenamtlichen Frauen und Männern sind für die Besucher da. Auch Frauen und Männer anderer Konfessionen arbeiten gern in Büchereien mit.
Die Fachstelle Büchereiarbeit der Landeskirche unterstützt beim Aufbau und in inhaltlichen Fragen der Büchereiarbeit. Auch Literaturlisten zu Neuerscheinungen und spezifischen Themen gibt es von der Fachstelle.
Eltern-Kind-Gruppen und Spielkreise
Wie vielfältig das Angebot für Kleinkinder in manchen Kirchengemeinden ist, zeigt beispielhaft die Gemeinde Jherings-/Boekzetelerfehn: Die Eltern-Kind-Arbeit und die Spielkreisarbeit bilden einen Schwerpunkt in deren Gemeindearbeit.
Drei Eltern-Kind-Gruppen und ein betreuter Spielkreis treffen sich im Gemeindehaus.
Die Kirchenmäuse werden von einer Kinderkrankenschwester und einer Sozialpädagogin geleitet.
Der betreute Spielkreis "Kirchenmäuse" ist ein Angebot der Kirchengemeinde in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Familienbildungsstätte Emden.
Auch für Kleinkinder gibt es in den Kirchengemeinden Angebote - so wie hier in Jherings-/Boekzetelerfehn.
Frauenarbeit im Kirchenkreis: Von Vorträgen über Ausstellungen bis hin zur Segelfreizeit
Seit dem Jahr 2002 ist Monika Fiedler aus Warsingsfehn Beauftragte für die Frauenarbeit des Kirchenkreises Leer.
In dieser Funktion steht ihr Harmine Brahms aus Jheringsfehn zur Seite. Vor allem bei Veranstaltungen werden die beiden Frauen von einem Team unterstützt.
Das umfangreiche Aufgabenfeld der Frauenbeauftragten ist aber allgemein wenig bekannt.
Sie sind zum Beispiel Ansprechpartnerinnen für die Frauengruppen in den 19 Gemeinden des Kirchenkreises. In denen halten sie, wenn es gewünscht wird, auch Vorträge über ihren ehrenamtlichen Dienst und über andere Themen. Treffen und Fortbildungen des Frauenwerkes auf Sprengel- und Landeskirchenebene sorgen für Information und Austausch.
Vieles von dem, was die Kreisbeauftragten dort erfahren, geben sie weiter.
Sie selbst laden in jedem Jahr die Frauen aus dem Kirchenkreis zu zwei Treffen unter dem Motto "Von Frauen für Frauen" ein.
Höhepunkt bislang war der Nachmittag mit Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann im Jahr 2005, zu dem 450 Zuhörerinnen kamen.
Zu besonderen Veranstaltungen der Frauenbeauftragten gehören u.a. ein Frühstück für Frauen mit Kindern, ein Open-Air-Gottesdienst mit Rollenspiel, eine Wanderausstellung sowie die Beteiligungen an Ausstellungen wie der Ostfrieslandschau.
Schnell ausgebucht sind jeweils die alle zwei Jahre stattfindenden Frauen-Segelfreizeiten (Monika Fiedler und ihr Mann sind Segellehrer) im CVJM-Segelzentrum Ratzeburg.
Die ehemalige Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann signiert ein Buch für eine Besucherin des Frauennachmittages in Leer.
Lernspaß
In der noch vorhandenen dörflichen Struktur Bingums gibt es eine einzügige verlässliche Grundschule.
Das Projekt "Lernspaß" unterstützt hier über eine regelmäßige Hausaufgabenhilfe gezielt Familien, die mit der schulischen Förderung ihrer Kinder überfordert sind.
Jeweils von montags bis donnerstags werden bis zu 20 Kinder bei der Anfertigung ihrer Hausaufgaben durch ehrenamtlich tätige Mütter unterstützt.
Ihnen steht dabei eine pädagogische Mitarbeiterin zur Seite.
Grundschullehrer und Lernhilfe-Team arbeiten eng zusammen.
Ziel ist es, den Kindern durch Lernerfolge Freude am Lernen und eine Wertschätzung von Bildung zu vermitteln, die die weitere Schullaufbahn der Kinder positiv prägt.
Als präventives Angebot soll schulischem Versagen gerade der Kinder aus sog. "bildungsferneren Milieus" vorgebeugt werden.
Das kostenlose Förderangebot steht grundsätzlich allen Kindern der Grundschule offen, unabhängig vom Leistungsstand und dem häuslichen Umfeld.
Das auf drei Jahre angelegte Projekt verantworten die Matthäi-Gemeinde und die Grundschule Bingum gemeinsam. Finanziell ermöglicht wird es jeweils zur Hälfte durch Mittel aus der Initiative Zukunft(s)gestalten der hannoverschen Landeskirche und Mitteln der Stadt Leer sowie dem Schulförderverein der Grundschule.
Lernspaß – die Hausaufgabenhilfe in der Grundschule Bingum. Ein Projekt im Rahmen von Zukunft(s)gestalten der hannoverschen Landeskirche.
Christuskirche mit dem Gütesiegel als "Diakonische Gemeinde" ausgezeichnet
Mit dem Gütesiegel "Diakonische Gemeinde" der hannoverschen Landeskirche ist im Jahr 2005 die evangelisch-lutherische Christuskirche Leer ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurden damit ihre beiden diakonischen Initiativen "Suppenküche" und "Frauen helfen Frauen" .
Die "Suppenküche" gibt es seit mehr als zehn Jahren. Jeden Sonntag nach dem Gottesdienst teilen Ehrenamtliche im Katharina-von-Bora-Haus eine warme Mahlzeit aus. Das Engagement der insgesamt etwa 30 Helfer und Spenden macht die Arbeit der Suppenküche möglich. Sie ist mittlerweile zu einem ökumenischen Projekt geworden. So beteilig sich daran auch die katholische Kirchengemeinde St. Marien.
Als Gesprächskreis begann 2002 die Arbeit von "Frauen helfen Frauen". Die Selbsthilfegruppe bietet eine Anlaufstelle für Alleinstehende und Alleinerziehende und ein weitreichendes Programm (u.a. Gesprächsabende, Vorträge und Seminare).
Mit dem Gütesiegel „Diakonische Gemeinde“ der hannoverschen Landeskirche ist im Jahr 2005 die evangelisch-lutherische Christuskirche Leer ausgezeichnet worden.
Weltgebetstag - lebendige Ökumene

Ökumenisches Miteinander pflegen die Frauen im Kirchenkreis auch beim Weltgebetstag, der jeweils am ersten Freitag im März stattfindet.
"Frauen aller Konfessionen laden ein" heißt es dazu. Und so bereiten meist Frauen aus mehreren Gemeinden gemeinsam einen Gottesdienst vor.

Im Innenstadtbereich Leers beteiligen sich z.B. sechs Konfessionen. Anregungen für die Gestaltung der Gottesdienste gibt es bereits vorher auf verschiedenen kirchlichen Ebenen: Dort wird zur Weltgebetstags- Werkstatt eingeladen.
Die Teilnehmerinnen sind meist begeistert von dem lebendigen Miteinander. Neue Lieder und oftmals auch Tänze werden eingeübt. Wichtig ist auch der Austausch im Gespräch während der Kaffeepause oder bei einem gemeinsamen Abendessen.
Vorbereitet werden die Gottesdienste von Frauen.
Eingeladen sind aber auch die Männer.

