Seit 1989 werden in der Jugendwerkstatt Hameln ambulante Maßnahmen nach dem Jugendgerichtsgesetz in Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe, Jugendrichtern und der zuständigen Jugendstaatsanwaltschaft durchgeführt. Es handelt sich dabei um Betreuungsangebote und soziale Trainingskurse mit der Zielsetzung, Jugendstrafe und Jugendarrest zu vermeiden und Chancen sozialen Lernens zu eröffnen.

Durch Gespräche und Aktivitäten wird die Einstellung junger Menschen zur Arbeit positiv beeinflußt und Anregungen zu vernünftiger Freizeitgestaltung gegeben.Dabei wird auch das Umfeld der Jugendlichen durch Hausbesuche einbezogen, um Hilfen gezielt einsetzen zu können. Durch frühzeitige Unterstützung können weitere Sraftaten verhindern werden.

Um den Jugendlichen und jungen Erwachsenen Perspektiven eröffnen zu können, werden zu den unterschiedlichsten Themen Informationen vermittelt und eine Auseinandersetzung mit ihren Problemen (Straftat, Drogenkonsum, Schule, Eltern) angeregt.

Insgesamt wurden 1995 in der JWH 47 junge Menschen für die Dauer von drei Monaten bis zu einem Jahr betreut. Die Zahl der zu Betreuenden nimmt ständig zu.