Bedenke: Ein Stück des Weges liegt hinter dir, ein anderes Stück hast du noch vor dir. Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, aber nicht um aufzugeben.

Augustinus          


Es scheint eine uralte Sehnsucht der Menschen zu sein, aufzubrechen aus dem Alltagstrott, Bekanntes hinter sich zu lassen, neue Wege zu suchen, um über Umwege doch noch ans Ziel zu gelangen. Die Ungewissheit dient dabei oftmals als Antrieb, die Lust am Abenteuer als Motivation und der Glaube gibt die Zuversicht, dass der eingeschlagene Weg auch der Richtige ist.

Das Pilgern war dabei schon immer eine Möglichkeit, diese Sehnsucht nach Grenzüberschreitung umzusetzen. Pilger nehmen körperliche Anstrengungen, Muskelkater und Blasen an den Füßen auf sich und machen dabei unvergleichliche Selbst-, Natur- und Gotteserfahrungen. Alle, die sich einmal auf den Weg gemacht haben, bestätigen: „Danach war ich ein anderer Mensch.“ Oder: „Es war eine Reise, weit zu mir.“

Die Hannoversche Landeskirche hat diese Form geistlicher Erfahrung für den Evangelischen Glauben wiederentdeckt und zum Kirchentag einen Pilgerweg eingeweiht, der nun die ehemaligen Zisterzienserklöster Loccum und Volkenroda miteinander verbindet. Auf rund 300 Km folgt der Weg der Weser, der Leine und der Unstrut. Er führt durch das Weserbergland, den Vogler und den Solling sowie schließlich durch das Eichsfeld, entlang zahlreicher Klöster und Ruinen und lädt dazu ein, ein Stück Selbstbesinnung in hektischer Zeit zu finden.

Die Kirchengemeinde Kirchbrak ist eine Station auf diesem Weg. Bei uns finden Pilger die Möglichkeit, sich für die Reise segnen zu lassen, an Andachten und Kirchenführungen teilzunehmen oder einfach nur auszuspannen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie irgendwann einmal bei uns begrüßen zu dürfen.

 

Weitere Informationen:
www.pilgerprojekt.de