www.evkmr.de Die Stimme Dezember 2011 / Januar 2012
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I N H A L T
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<+ Artikel_Seite_2_1 +>Jarhresloseung 2012
<+ Artikel_Seite_3_1 +>Es ist wie Weihnachten Holger Hannemann
<+ KIRCHE_AKTUELL +>KIRCHE AKTUELL
<+ Artikel_Seite_4_1 +>Advent, Advent Holger Hannemann / EKD Flyer zum Advent
<+ Artikel_Seite_4_2 +>Lebendiger Adventskalender
<+ Artikel_Seite_5_1 +>Den Armen eine Stimme geben
<+ Artikel_Seite_5_2 +>Ein neues Kapitel wird aufgeschlagen…
<+ Artikel_Seite_6_1 +>Die Weihnachtsgeschichte
<+ Artikel_Seite_6_2 +>Ricklinger Weihnachtsbescherung
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<+ Artikel_Seite_7_1 +>Die Kirchenregion Mühlenberg-Ricklingen sucht für ihre Gemeinden…
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Jahreslosung 2012
Jesus Christus spricht:
Meine Kraft ist in den
Schwachen mächtig.
2. Korinther 12,9
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Es ist wie Weihnachten
Von meinem Schreibtisch aus sehe ich über
unsere Wiese hinter dem Kirchencentrum
in den Kardinal-Galen-Hof. Wenn im Winter
die Bäume kein Laub mehr tragen, sieht
man auf die vielen Wohnzimmerfenster
unserer Nachbarn. Bunte Lichterketten
blitzen auf, Sterne und Engelsfiguren
leuchten in der Nacht. Hin und wieder sieht
man auch einen selbstgebastelten Stern aus
Papier. Es ist so gegen 22.30 Uhr, im Fernseher
gibt es die „Tagesthemen“. Seit einigen
Stunden schneit es – aus dem anfänglichen
zarten Weiß auf der Wiese ist eine
richtige Schneedecke geworden. Minus 4°,
der Schnee bleibt liegen.
Im fahlen Gelb der Hof- und Straßenlaternen
wirken Bäume und Sträucher gespenstisch.
Vereinzelt höre ich Stimmen in meine
Wohnung dringen, auf dem Balkon atme
ich die frische Winterluft ein. Es duftet
nach verbranntem Kaminholz, in manchen
Wohnungen und Häusern gibt es auch auf
dem Mühlenberg Kaminöfen. Neben dem
Kirchencentrum höre ich tief aus der
U-Bahn-Station eine Bahn abfahren. Man
kennt das summende Geräusch, bevor die
Bahn sich in Bewegung setzt. Ein schöner
Augenblick, und ich beschließe, noch einmal
vor die Tür zu gehen. Der weiße Schnee
ist noch völlig unberührt. Sanft liegt er auf
dem Haustor, den Briefkästen und Trittstufen
vor dem Eingang. In der Mitte der
kleinen Einkaufsstraße steht eine mächtige
Nordmanntanne. Die vielen kleinen
Lämpchen der Lichterkette funkeln durch
den Schnee auf dem Baum. Am Busbahnhof
beginnt die Straßenmeisterei mit dem
Schnee räumen, einsam zieht das Fahrzeug
seine Bahn und schiebt den Schnee zur Seite.
Nun stehe ich fast allein vor dem
Weihnachtsbaum, die letzten Fahrgäste eilen
aus der U-Bahn-Station nach Hause in
die warme Wohnung.
Für einen Augenblick spüre ich Wärme in
mir, schöne Erinnerungen an meine Kindheit
werden wach, ich sehe mich mit dem
Schlitten durchs Dorf ziehen. Weihnachten
ist die ganze Familie durch den Schnee zu
meinem Großvater gewandert. Heilig Abend,
wenn es ganz dunkel war. Ich denke an die
Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium.
Sie erhellt die Nacht, bringt Licht
ins Dunkle. „Es begab sich aber zu der
Zeit …“ Wir kennen alle den Anfang dieser
Geschichte aus Lukas 2. Tausendmal gehört,
besungen, gebastelt, gemalt, gespielt
… In diesem Augenblick, an jenem kalten
Abend im Winter 2010 vor dem Weihnachtsbaum
auf dem Mühlenberg rührt
mich dieses kleine und doch so große Ereignis
aus Beth lehem vor 2000 Jahren an.
Vergessen ist für einen Moment der Alltag
um mich herum. Es ist wie Weihnachten!
Liebe Leserinnen und Leser, in diesen Tagen
gehen Sie mit uns durch die Adventszeit
und bereiten sich auf das Weihnachtsfest
vor. Im Kalender geht vielleicht schon der
Blick in das neue Jahr. Diesen Augenblick,
den ich erleben durfte – ich wünsche Ihnen
diesen Augenblick ebenso.
Ihnen, ihren Familien, Freunden und Bekannten
wünsche ich auch im Namen meiner
Kolleginnen eine schöne Adventszeit,
Zeit für Besinnliches und frohe und gesegnete
Weihnachten.
Ihr
Holger Hannemann
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Advent, Advent
Die vier Sonntage im Advent unterstreichen
den doppelten Charakter des Wartens:
Warten auf die Ankunft (lateinisch: adventus)
Jesu und Warten auf seine erhoffte
Wiederkehr am Ende der Zeiten. Jeder
Sonntag hat ein eigenes Gepräge und gestaltet
so die weihnachtliche Vorgeschichte:
1. Advent: Einzug Jesu in Jerusalem,
2. Advent: Wiederkunft Christi,
3. Advent: Johannes der Täufer (Vorläufer Jesu),
4. Advent; Maria (Mutter Jesu).
An jedem Sonntag wird eine weitere Kerze auf dem
Adventskranz entzündet.
Auch in unseren Gemeinden besuchen viele
Menschen einen Adventsbasar oder einen
Weihnachtsmarkt wie den in der St. Thomas-
oder in der Michaelis-Gemeinde, um
sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen.
Mit Adventskränzen oder Tannengestecken,
wie sie in der Bonhoeffer-Gemeinde verkauft
werden, stimmen sich auch Nicht-
Christen auf die Weihnachtszeit ein.
Advent ist die Zeit des Wartens und der
Vorbereitung auf die Ankunft des Gottessohnes
Jesus Christus. Das Warten ist daher ein
zentraler Aspekt dieser rund vierwöchigen
Zeit Ende November/Anfang Dezember.
Die ersten Belege für eine Art Adventsliturgie
in der Kirche im 4. Jahrhundert stammen
aus Spanien und Gallien. Zu jener Zeit
dauerte die Vorbereitungszeit nur drei
Wochen und war vor allem durch Gottesdienstbesuche,
Fasten und gute Werke gekennzeichnet.
Andere Quellen setzen den
Ursprung des Advents in das 5. Jahrhundert
und verbinden ihn mit Bischof Perpetuus
von Tours. Er forderte eine achtwöchige
Fastenzeit, die sich vom 11. November
(Martinsfest) bis zum Erscheinungsfest
(Epiphanias) am 6. Januar ziehen sollte.
Dass sich diese Zeit bis zum 6. Januar ausdehnte,
beruhte darauf, dass der Epiphaniastag
bis 1500 inhaltlich im Mittelpunkt
der Adventszeit stand. Das Fasten sollte an
drei Tagen pro Woche erfolgen. Die Kirche
achtete streng darauf, dass die Auflagen
für die ersten drei Wochen der Adventszeit
eingehalten wurden. Freuden, wie Eheschließungen,
Fleischgenuss oder öffentliches
Vergnügen, wie zum Beispiel Tanzen,
waren verboten.
Letztendlich setzte sich die vierwöchige
Adventszeit durch, in der die Menschen
Straßen und Wohnungen schmücken. Ganz
besonders wichtig ist dabei der Adventskranz.
Er hat seinen Ursprung im Rauhen
Haus, einer diakonischen Erziehungsanstalt
in Hamburg. Sie wurde 1833 von dem
evangelischen Pfarrer Johann Hinrich Wichern
(1808-1881) eingerichtet, um bedürftigen
und heimatlosen Kindern und Jugendlichen
eine Ausbildung zu ermöglichen. Um die
Mitte des 19. Jahrhunderts erhellte erstmals
ein Adventskranz mit 24 Lichtern den
Betsaal des Rauhen Hauses. Für die Sonntage
gab es große Lichter, für die Wochentage
kleine. Anfangs waren nur die umgebenden
Wände mit Tannengrün geschmückt,
später auch der Kranz selbst. Der Lichterkranz
verbreitete sich zunächst in vorwiegend
protestantischen Städten. Der Kranz
wurde zunehmend von der Ober- und Mittelschicht
in die häusliche Gestaltung der
Adventszeit eingeführt und war bald darauf
in fast allen protestantischen Häusern
zu finden. In katholischen Gebieten wurde
er erst nach dem Zweiten Weltkrieg gebräuchlich.
Die einzelnen Elemente des
Adventskranzes haben symbolischen Charakter.
Kerzen, Kränze und grüne Zweige
waren schon vorher als winterliche Elemente
bekannt. Der Kranz steht für die
Ewigkeit oder wird als Symbol für die Sonne,
die Erde oder als Gottessymbol interpretiert.
Die Kerzen stehen für das Licht,
das Weihnachten den Menschen geschenkt
wird.
Holger Hannemann / EKD Flyer zum Advent
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Lebendiger Adventskalender
Auch in diesem Jahr (2011) ist es wieder soweit: Jeden Abend um 17 Uhr
(falls nicht anders angegeben) geht in einem Haus in der
St. Thomasgemeinde – oft auch im Gemeindehaus – ein Licht an,
das Sie einlädt, kurz im Tagesablauf innezuhalten. Ein Lied,
eine Geschichte, ein heißer Tee, liebe Leute treffen und sich
gemeinsam auf die Adventszeit einstimmen – dafür sorgt der
lebendige Adventskalender in unserer Gemeinde!
Do 1.12. Führung in der Falken-Apotheke,
Wallensteinstr. 23 D
Fr 2.12. Familie Hiller, Am Holunder 18
Mo 5.12. Kaspertheater, St. Thomaskirche
Di 6.12. Familie B. Hoppe,
Am Wullwinkel 59
Mi 7.12. St. Thomas-Kita,
Am Wacholder 14 A
Do 8.12. Singen mit der Kantorei,
19.30 Uhr St. Thomaskirche
Fr 9.12. Familie Siegmund,
Pyrmonter Straße 34
Mo 12.12. Familie Friesacher,
Südstrücken 10
Di 13.12. Kinder-Chor-Konzert,
17.30 Uhr St. Thomaskirche
Mi 14.12. Schnupperstunde brasilianisches Tanzen,
18.30 Uhr bequeme Kleidung und Turnschuhe
mitbringen, Gemeindehaus
Do 15.12. Kaffeestube im Karl-Lemmermann-Haus,
15-18 Uhr Am Wacholder 9
Fr 16.12. Orgelführung mit Herrn Lenz,
St. Thomaskirche
Mo 19.12. Posaunenchor,
vor der Falken-Apotheke
Di 20.12. Familie Wohlers,
Gredelfeldstraße 28
Mi 21.12. Familie A. Hoppe,
Munzeler Str. 14
Do 22.12. Advent in St. Augustinus
St. Augustinus-Kirche,
Göttinger-Chaussee
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Den Armen eine Stimme geben
„Brot für die Welt“ ist eine Hilfsaktion der
evangelischen Landes- und Freikirchen in
Deutschland. Sie wurde 1959 in Berlin gegründet
und finanziert sich überwiegend
aus Spenden und Kollekten der Kirchengemeinden.
In mehr als 1.000 Projekten jährlich
leisten wir gemeinsam mit einheimischen
Kirchen und Partnerorganisationen
in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa
Hilfe zur Selbsthilfe. Ziel ist es, Hunger
und Armut in den Ländern dort zu
überwinden. Denn alle Menschen haben
das Recht auf ein Leben in Würde.
Um die Spendengelder so wirksam wie
möglich einzusetzen, konzentrieren wir uns
mit unserer Arbeit auf bestimmte inhaltliche
Schwerpunkte: Ernährungssicherung,
Zugang zu Basisdienstleistungen wie Gesundheitsversorgung
und Bildung, Überwindung
von Gewalt, Förderung von Demokratie
und Bekämpfung von HIV/Aids.
„Brot für die Welt“ versteht sich als Anwalt
der Benachteiligten in dieser Welt. Diese
Aufgabe wird angesichts der zunehmenden
Globalisierung, die häufig zulasten der Armen
in den Ländern des Südens geht, immer
wichtiger.
Wir setzen uns im Rahmen unserer Lobby und
Advocacy-Arbeit auf nationaler und
internationaler Ebene für die wirtschaftlichen,
sozialen und kulturellen Rechte aller
Menschen ein. Mit unserer Öffentlichkeitsarbeit
und durch
unsere Kampagnen
machen wir auf die
Ungerechtigkeiten
und Missstände
dieser Welt aufmerksam
und klären auf über den Zusammenhang
zwischen dem hohen Lebensstandard
im Norden und der Armut im Süden.
„Brot für die Welt“ ist Teil der Ökumenischen
Diakonie des Diakonischen Werkes
der EKD, zu der außerdem die Diakonie Katastrophenhilfe
gehört. Auch in diesem
Jahr bitten wir wieder die Gemeinden um
Spenden für unsere Arbeit in der Adventsund
Weihnachtszeit.
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Ein neues Kapitel wird aufgeschlagen…
Nach 15 Jahren nehme nun ich Abschied
von der KiTa der Ev.-luth. Kirchengemeinde
St. Thomas, den „Tigerkindern“
und von Hannover.
Durch eine Bootsfahrt sind mein Mann und
ich vor Jahren nach Plau am See an der Mecklenburger
Seenplatte gekommen. Es hat uns
immer wieder dort hingezogen, bis wir uns
entschieden haben, dort zu leben. Nun ist das
Haus fertig, und der Kindergarten, in dem ich
weiter arbeiten werde, ist gefunden. Ich wünsche
allen Kindern, deren Eltern, Kollegen und
dem Kirchenvorstand alles Gute und sage
Danke für die Zeit in Hannover.
Marita Mansfeld
Der Kirchenvorstand St. Thomas wünscht
Frau Mansfeld alles Gute für ihre Zukunft.
Wir verstehen ihre Entscheidung, sind aber
traurig über den Abschied von einer langjährigen,
zuverlässigen und engagierten Mitarbeiterin,
die viele Kinder unseres Stadt teils
in ihrer Kindergartenzeit begleitet hat.
Für unsere KiTa bedeutet ihr Weggang auch,
dass weitere personelle Veränderungen in
der KiTa notwendig werden. Wir stehen vor
der großen Herausforderung, die Vorgaben
des Stadtkirchenverbands Hannover, zu dem
wir gehören, erfüllen zu müssen. Aber wir
sind gutes Mutes, die Herausforderung mit
allen daran Beteiligten zu meistern.
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<= Artikel_Seite_6_1 =>
Die Weihnachtsgeschichte
Damals, zu derselben Zeit, befahl Kaiser Augustus
im ganzen römischen Reich eine Volkszählung
durchzuführen. Es war die erste Volkszählung.
Sie fand statt, als Quirinius in Syrien
regierte.
Da machten sich alle auf, um sich in die Steuerlisten
eintragen zu lassen – jeder in seine Heimatstadt.
Auch Josef ging von der Stadt Nazareth in Galiläa
hinauf nach Judäa. Sein Ziel war die Stadt
Davids, die Bethlehem heißt. Denn er stammte
aus dem Königshaus und der Familie Davids. In
Betlehem wollte er sich eintragen lassen zusammen
mit Maria, seiner Verlobten.
Maria war schwanger. Während sie dort waren,
kam die Zeit der Geburt. Maria brachte ihren
ersten Sohn zu Welt. Sie wickelte ihn in Windeln
und legte ihn in eine Futterkrippe. Denn sie
hatten in der Herberge keinen Platz gefunden.
In der Gegend von Betlehem waren Hirten
draußen auf den Feldern. Sie hielten in der
Nacht Wache bei ihrer Herde. Auf einmal trat
der Engel des Herrn zu ihnen, und die Herrlichkeit
des Herrn umstrahlte sie. Die Hirten erschraken
und bekamen große Angst. Der Engel
sagte zu ihnen: „Habt keine Angst! Seht doch:
Ich bringe euch eine Freudenbotschaft. Im ganzen
Volk wird große Freude herrschen. Denn
heute ist in der Stadt Davids für euch der Retter
geboren worden: Er ist Christus, der Herr.
Und dies ist das Zeichen, an dem ihr das alles
erkennt: Ihr werdet ein neugeborenes Kind finden.
Es ist in Windeln gewickelt und liegt in einer
Futterkrippe.“
Plötzlich war der Engel umgeben vom ganzen
himmlischen Heer der Engel. Die lobten Gott
und riefen: „Gottes Herrlichkeit erfüllt die Himmelshöhe!
Und sein Friede kommt auf die Erde
zu den Menschen, denen er sich in Liebe zuwendet!“
Die Engel verließen die Hirten und kehrten in
den Himmel zurück. Da sagten die Hirten zueinander:
„Kommt, wir gehen nach Bethlehem
und sehen uns die Geschichte an, die uns der
Herr gerade erklärt hat!“ Die Hirten liefen hin,
so schnell sie konnten.
Sie fanden Maria und Josef und das neugeborene
Kind, das in der Futterkrippe lag. Als sie
das sahen, erzählten sie, was ihnen der Engel
über dieses Kind gesagt hatte. Alle, die es hörten,
staunten über das, was ihnen die Hirten
berichteten. Aber Maria prägte sich alle ihre
Worte gut ein und dachte viel darüber nach.
Die Hirten kehrten wieder zurück. Sie priesen
und lobten Gott für das, was sie gehört und
gesehen hatten. Es war alles genau so, wie es
ihnen der Engel gesagt hatte.
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Nach Lukas 2,1-20 in der Übersetzung der Basisbibel
(Die Basisbibel ist die zur Zeit modernste Bibelübersetzung,
die den Text in klaren und gut gegliederten Sätzen
wiedergibt. Bisher liegt das Neue Testament in der
Übersetzung der Basisbibel vor. Sie können diese
Bibel auch im Internet finden unter www.basisbibel.de)
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<= Artikel_Seite_6_2 =>
Ricklinger Weihnachtsbescherung
Geschenke von Ricklingern für Ricklinger!
Die alten Handschuhe bestehen eigentlich
nur noch aus Löchern? Oder Sie sind lange
nicht mehr im Kino gewesen – weil’s dann
doch immer am Geld scheitert?
In Ricklingen wollen wir dieses Jahr in der
Adventszeit Wünsche wahr werden lassen:
mit dem Weihnachts-Wünsche-Baum.
Das funktioniert so: Ricklinger, die sich einen
Wunsch zu Weihnachten erfüllen lassen möchten
(bis zu einem Wert von 10 €),
können diesen bis zum 12. Dezember 2011 in einem
der Wunschkästen, z.B. im Foyer des
Gemeindehauses oder im Kirchenladen, abgeben.
Die Wünsche werden anonymisiert
und an den „Weihnachts-Wünsche-Baum“
im Kirchenladen gehängt.
Ricklinger, die gerne jemandem einen
Wunsch erfüllen möchten, holen sich bis
zum 15. Dezember 2011 im Kirchenladen eine
Wunschkarte ab, kaufen oder erstellen das
Geschenk und bringen es wieder zum Kirchenladen.
Am 4. Advent (18.12.2011) und beim letzten
Michaelis-Mittags-Mahl vor Weihnachten
(21.12.2011) ist Bescherung!
Eine wunschreiche Adventszeit!
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<= PERSONALIA =>
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<= Artikel_Seite_7_1 =>
Die Kirchenregion Mühlenberg-Ricklingen sucht für ihre Gemeinden…
…Menschen für den Kirchenvorstand
Am 18. März 2012 werden die neuen
Kirchenvorstände für die nächsten 6
Jahre gewählt. Auch unsere Gemeinden
suchen Kandidaten und Kandidatinnen,
die in den Kirchenvorständen in der Gemeindeleitung
in Bonhoeffer, Michaelis
und St. Thomas mitarbeiten möchten.
􀀀 Der/die perfekte
Kirchenvorsteher/in
Sie sind jung und modern und doch eine
reife Persönlichkeit. Sie sind allem Neuen
gegenüber aufgeschlossen, schät zen
aber alte Traditionen. Sie sind ein/e
eif rige/r Kirchgänger/in und kennen sich
sehr gut mit Finanzen aus. Sie sind ein/e
begabte/r Handwerker/in, übernehmen
aber auch mal einen Gottesdienst. Sie
gehen gerne zu Sitzungen, bringen sich
sachkundig ein und hören interessiert
den Ausführungen der anderen zu. Sie
stehen mitten im Leben und sind stets bereit,
in unseren Gemeinden Aufgaben zu
übernehmen. Sei es die Elektrik beim Weih -
nachtsmarkt oder die Begleitung der Konfirmandenfahrten.
Natürlich sind sie musikalisch
und verstärken unsere Chöre. Es
wäre schon auch schön, wenn Sie ein Blasinstrument
spielen. Der Posaunenchor freut
sich jederzeit über Verstärkung. Sie sind
ein/e Bäcker/in, denn Kuchenspenden nehmen
wir immer gern im Empfang. Sie sehen:
unsere/r neue/r Kirchenvorsteher/in ist
einfach ein Multitalent!
Nein, wir wissen: Natürlich gibt es solche
Menschen nicht. Wir erwarten nichts Unmögliches
von unseren Kirchen vor steher/
innen. Wir wünschen uns Menschen jeden
Alters, mit ganz unterschiedlichen Gaben,
die Freude, Zeit und Schwung haben, das
Leben in unseren Kirchengemeinden zu gestalten.
􀀀 Formale Voraussetzungen
Sie müssen bis zum Wahltag das 18. Lebensjahr
vollendet haben und am Wahltag
seit mindestens drei Monaten Mitglied
in der jeweiligen Kirchengemeinde
sein, in der Sie kandidieren.
Es erwarten Sie viele interessante Aufgaben.
Einfach wird es jedoch in den
nächsten sechs Jahren nicht werden. Es
wird viele einschneidende Veränderungen
geben, weniger Mitarbeiterstellen,
unsere Gebäude müssen zum Teil saniert
und verkleinert werden, die Mittel
für die Gemeindearbeit werden gekürzt
und vieles mehr. Aber das bedeutet
auch, es gibt viel Neues zu gestalten!
Also kandidieren Sie oder schlagen Sie
Kandidaten/innen für die Wahl vor. Und
kommen Sie am 18. März zur Wahl.
Aber das ist ja wohl selbstverständlich!
Wahlberechtigt sind alle Gemeindemitglieder,
die bis zum Wahltag das 16. Lebensjahr
erreicht haben und am Wahltag
der jeweiligen Gemeinde angehören
und in die Wählerliste eingetragen sind.
Sicherlich haben Sie noch Fragen rund
um die Kirchenvorstandswahl. Wenden
Sie sich bitte an die Pastor/ innen ( Tel. S. 8/9) ======> siehe Gemeindebrief DIE STIMME
oder an die amtierenden
Kirchenvorsteher/innen.
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