EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHENGEMEINDEN HANNOVER
MÜHLENBERG - RICKLINGEN - OBERRICKLINGEN
Bonhoeffer Gemeinde    Maria-Magdalenen Gemeinde    Michaelis Gemeinde    St. Thomas Gemeinde   
           
Bonhoeffer Maria-Magdalenen Michaelis St. Thomas
  Kirchengemeinden
 Bonhoeffer
 Maria-Magdalenen
 Michaelis
 St. Thomas
  Veranstaltungen
  Aktuelles
 regelmäßig:
  Gottesdienste
  Kirchenmusik
  Kinder u. Familie
  Jugend
  Mittleres Alter
  Senioren
  Glauben & Leben
 Taufe
 Konfirmation
 Trauung
 Trauer
 Eintritt
  Links
 Kirche  Region  Aktuell
Sonstiges
 Gästebuch
 Forum
 "Die Stimme"
 Impressum


DieStimme 2006 Nr 02/03

Kontostand: Unbekannt!
Andreas Jörs
 

Möchten Sie sechseinhalb Jahre Ihres Lebens mit Fernsehen verbringen? Oder ein ganzes Jahr mit dem Suchen nach irgendwelchen Gegenständen oder Unterlagen? Möchten Sie sich in ihrem Leben sechs Monate im Stau oder vor roten Ampeln befinden?

Nein? Tun Sie aber – zumindest statistisch, bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 80 Jahren, betrachtet! Dieser Statistik nach verbringen Frauen doppelt so viel Zeit vor dem Spiegel wie Männer und übrigens auch doppelt so viel Zeit mit Körperpflege (2 Jahre). Für Schlafen und Arbeit "investieren" wir fast die Hälfte der achtzig Jahre, für Essen vier, für Lesen dreieinhalb Jahre.

Wie ernst auch immer man solche Statistiken nimmt – ein guter Anlass, über den eigenen Umgang mit seiner Lebenszeit mal wieder nachzudenken, sind sie allemal.

Die Lebenszeit ist ein begrenztes Kapital und niemand von uns kennt seinen persönlichen "Kontostand". Das ist einerseits ein beunruhigender Gedanke, andererseits aber auch genau die Erkenntnis, die uns den Wert der einzelnen Tage, Stunden und Sekunden vor Augen führen kann.

Es geht nicht darum, Druck zu erzeugen, sondern vielmehr darum, die ein oder andere Gewohnheit zu hinterfragen und neben der körperlichen auch die seelische Fitness einmal in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen zu stellen.

Und sollten wir da nicht ab und zu mal richtig geizig sein? Sie wissen doch: "Geiz ist geil!" - und im Zusammenhang mit unserer Lebenszeit könnte dieser ansonsten so wenig geschmackvolle und stimmige Slogan dann endlich einen berechtigten Zusammenhang erhalten:

Geizen wir doch mal mit unserer Zeit, wenn es darum geht, den anscheinend immer mehr werdenden Achtel-, Viertel-, Halb- und Total - Prominenten bei ihren nichtssagenden Ausschweifungen über nahezu alles Bedeutungslose zuzuhören und zuzusehen.

Geizen wir doch mal mit unserer Zeit, wenn 90-minütige TV- Filme mit Werbung locker um 30 Minuten verlängert werden. Wieviel Tage und Wochen unseres Lebens wollen wir denn wirklich mit dem Schauen von Werbefilmen verbringen?

Geizen wir doch mal mit unserer Zeit, wenn es um kleinliche Streitereien im Alltag oder um übermäßige Hygiene im Haushalt geht: Putzen, kochen, staubsaugen – 6 Jahre!

Wobei wir ja hoffen können, dass ein Großteil dieser Zeit dem Kochen vorbehalten bleibt ...

Und verzichten wir doch mal auf die fünfte oder sechste Nachrichtensendung am Tag, in der ja doch nur wieder- und wiederholt wird, was wir längst gehört haben. Ist eine Werbung wie "Nachrichten - alle 15 Minuten" nicht eher eine Drohung als ein lockendes Angebot?!

Wenn wir derart Zeit einsparen, kann an anderen Stellen natürlich auch großzügiger investiert werden: Spazieren gehen, Freunde treffen, Anderen zuhören, mit den Kindern etwas unternehmen, Nächstenliebe praktizieren – Ihnen wird sicher selber einiges einfallen.

Wie Sie dann mit einem weiteren Ergebnis der Statistik umgehen, sei selbstverständlich auch Ihnen überlassen: Mit Küssen und Streicheln (jeweils 3 Monate) verbringen wir ebenso viel Zeit wie mit Zähneputzen!

Ich wünsche Ihnen und Euch ein gesundes und liebevolles Jahr 2006!

Ihr Andreas Jörs

Ihr Andreas Jörs

KIRCHENVORSTANDSWAHL 26.3.2006

Am Sonntag, dem 26. März, werden in den vier Gemeinden der Kirchenregion Mühlenberg- Ricklingen für die kommenden sechs Jahre neue Kirchenvorstände gewählt. Wahlberechtigt ist, wer mindestens seit dem 24.12.2005 Mitglied der jeweiligen Gemeinde ist und spätestens am Wahltag das sechzehnte Lebensjahr vollendet.

Nutzen Sie Ihr Recht, den Kurs Ihrer Kirchengemeinde mitzubestimmen! Gehen Sie wählen!

Mehr Infos: www.kirchenvorstandswahl2006.de (A.d.R.)
 
Kirche lebt durch uns

Sie werden benachrichtigt. Und: Ihre Meinung ist gefragt.

Zwischen 6. und 26.2. erhalten alle Wahlberechtigten einen Brief, der zur Wahl einlädt. – Im selben Umschlag finden Sie auch einen Fragebogen. Der soll den Kirchenvorständen helfen, das Angebot der Gemeinde gezielt zu planen. Wir freuen uns, wenn Sie den Fragebogen ausfüllen und ihn zur Wahl mitbringen und abgeben. Wie der Stimmzettel wird auch der Fragebogen anonym behandelt. Das Sozialwissenschaftliche Institut der EKD in Hannover wertet die Fragebögen für die Landeskirche und die Kirchengemeinden aus.

ds

Auch Briefwahl möglich

Wer zur Kirchenvorstandswahl das Wahllokal nicht aufsuchen kann, kann von der Briefwahl Gebrauch machen. Die erforderlichen Briefwahlscheine können beim Kirchenvorstand bis zum 23.3. beantragt werden. Dazu gehen Sie entweder in den Kirchenladen Ricklingen bzw. in das zuständige Gemeindebüro, oder Sie sprechen ein Mitglied Ihres Kirchenvorstandes an. Der Antrag kann auch durch eine beauftragte Person gestellt werden. Diese braucht dazu eine schriftliche Vollmacht der/s Wahlberechtigten. Die ausgefüllten Briefwahlunterlagen müssen vor dem Beginn der Wahl beim Kirchenvorstand eingegangen sein oder während der Wahl dem Wahlvorstand übergeben werden.

ds

Die Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich vor

Am 12. 3. ab ca. 11.00 Uhr, im Anschluss an die Gottesdienste können Sie in den Gemeindehäusern Maria-Magdalenen, Michaelis und St. Thomas die Kandidatinnen und Kandidaten kennen lernen und mit ihnen ins Gespräch kommen. In einer Sonderausgabe der STIMME finden Sie ein Foto und eine Kurzvorstellung jeder Kandidatin und jedes Kandidaten Ihrer Kirchengemeinde. Die Sonderausgabe liegt der STIMME April/Mai 2006 bei, die ab dem 13.3. ausgeteilt wird.

ds

Bonhoeffer-Gemeinde:
Kirchencentrum, Mühlenberger Markt 5
10.00-10.30 Uhr, 11.30-17.00 Uhr

Janusz-Korcak-Kindertagesstätte:
Hudeplan 49 in Bornum
10.00-10.30 Uhr, 11.30-16.00 Uhr

Kirche lebt durch Mitmachen
 

Maria-Magdalenen-Gemeinde:
Gemeindehaus, Bangemannweg 8
11.00-17.00 Uhr

Michaelis-Gemeinde:
Gemeindehaus, Pfarrstr. 72
11.00-17.00 Uhr

St. Thomas-Gemeinde:
Gemeindehaus, Wallensteinstr. 32
9.00-10.00 Uhr, 11.00-18.00 Uhr


"Kirche lebt durch..."

...ist das Motto der Kirchenvorstandswahl am 26. März.

Kirche lebt durch Gottes Liebe

Wir haben in unseren vier Gemeinden verschiedene Menschen, die nicht für die Wahl kandidieren, gefragt, wie sie den Satz "Kirche lebt durch..." zu Ende bringen würden.

  Richard Abrell

Richard Abrell (Maria-Magdalenen) arbeitet als Diplominformatiker im EDVBereich einer Krankenkasse. Er gehört zum Redaktionsteam der regionalen Website www.evkmr.de und bietet einmal im Monat den Internet- Surf-Treff an, in dem er Menschen ab 55 an Nützliches und Unterhaltsames im Internet heranführt.

 
"Kirche lebt...

  • durch Mitarbeit
  • durch den Glauben, der durch die Liebe tätig wird und so Menschen zu einem sozialen Zusammenleben führen kann
  • durch Geben: durch materielles Geben und durch menschliche Nähe, die dazu beiträgt, dass man sich geborgener fühlt."


  Gudrun Erdmann

Gudrun Erdmann (Maria-Magdalenen) arbeitet als Sozialarbeiterin im Deutschen Evangelischen Frauenbund. Sie dekoriert das Schaufenster im Kirchenladen Ricklingen, singt in der Ricklinger Kantorei und wirkt im Lektorenkreis an der Gestaltung von Gottesdiensten mit (z.B. an den Gottesdiensten der "Sommerkirche" in der Edelhofkapelle)

 
"Kirche lebt...

  • durch Menschen, die gemeinsam singen und musizieren
  • durch geöffnete Türen
  • durch Menschen mit offenen Augen und Ohren."



"Kirche lebt durch..."

  Jan Frischling

Jan Frischling (St. Thomas) engagiert sich beim Jugendtreff, betreut bei Jugendgottesdiensten u.ä. die Technik, vertritt die St.Thomasgemeinde im Stadtjugendkonvent und verteilt die Stimme.

 
"Kirche lebt...

  • durch die ehrenamtliche Mitarbeit der Gemeindeglieder.
  • durch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
  • durch den Glauben!"


  Rottraut Georges

Rottraut Georges (St. Thomas) engagiert sich im Besuchsdienst von St. Thomas, hilft bei der Betreuung des Seniorenkreises, arbeitet mit im Bastelkreis und beim Basar und verteilt in zwei Straßen die STIMME.

 
"Kirche lebt...

  • durch eine Gemeinde, die sich verantwortlich für ihre Mitmenschen fühlt und wenn nötig auch Kritik am politischen Geschehen übt.
  • indem sie die biblische Botschaft in die heutige Zeit überträgt, um den Menschen Richtlinien vorzuzeigen.
  • indem sie Jung und Alt zusammenführt und auch für die Schwachen und Bedürftigen ein offenes Ohr hat."


  Hanelore Hausel

Hanelore Hausel (Michaelis) Pensionärin, Leiterin des Bibelgesprächkreis und ehemalige Kirchenvorsteherin

 
"Kirche lebt...

  • durch Verantwortung, die Gemeindemitglieder ihr gegenüber wahrnehmen.
  • durch Lösung gemeinsamer Aufgaben. Vor allem auch im Verwaltungsbereich, ist ehrenamtliche Tätigkeit der Kirchenvorstände wichtig.
  • durch Chor und Instrumentalmusik. Gemeinsames Spielen und feiern bereichern das Gemeindeleben, dies und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wäre ohne ehrenamtliche Tätigkeit nicht


  Lisa Jordan

Lisa Jordan (Bonhoeffer) Studentin im Lehramt Grundschule. Die 22järige begleitet die Konfirmanden im Unterricht. Sie hilft bei vielen Gemeindeveranstaltungen aktiv mit.

 
"Kirche lebt...

  • durch gegenseitiges Geben und Nehmen.
  • durch das Einbringen seiner Talente und Fähigkeiten.
  • dadurch, dass diejenigen, die sich engagieren auch gegenseitig voneinander lernen können.
  • durch Kinder und Jugendliche in der Gemeinde."


  Nils Kuck

Nils Kuck (Maria-Magdalenen) ist Schüler im Bismarck-Gymnasium Hannover. Er ist aktiv in der Jugendgruppe der Maria-Magdalenen- Gemeinde und gestaltet Gottesdienste mit.

 
"Kirche lebt...

  • durch Kinder und Jugendliche, denn das sind die, die auch morgen noch in die Kirche gehen werden
  • durch Gemeinschaft."


  Andrea Ries

Andrea Ries (Bonhoeffer) Hausfrau, 26 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder, lebt in Bornum. Seit dem 16. Lebensjahr der Bonhoeffer- Gemeinde verbunden, Zeitweise Mitarbeiterin im Kindergottesdienst, Kirchenvorsteherin, Hilfe im Konfirmandenunterricht, Planungsgruppe "Second-Hand-Basar".

 
"Kirche lebt...

  • durch Mutter-Kind Gruppen, weil die Jüngsten "ihre" Gemeinde erobern können.
  • durch die Bereitschaft Zeit zu investieren.
  • Dadurch das wir anderen zeigen, es macht Spaß zu uns zu kommen."


  Dr. Tina Selle

Dr. Tina Selle (Michaelis) Biologin, STIMMEAusträgerin

 
"Kirche lebt...

  • durch alle, die mitmachen. Da sind die, die predigen und es verstehen, Traditionen mit Aktuellem zu verbinden, damit es spannend bleibt. Da sind auch die, die kommen, um Anregungen aufzunehmen und ihren Glauben ganz still für sich leben.


  Andreas Wietbrok

Andreas Wietbrok (Bonhoeffer) Auszubildender. Der 18jährige aus Bornum ist in der Ausbildung zum Koch und leitet ehrenamtlich Konfirmandengruppen in der Gemeinde.

 
"Kirche lebt...

  • durch die Bereitschaft, sich mit anderen Menschen zu beschäftigen und für sie da zu sein.
  • durch die Abwechslung und den Spaß, den Kinder- und Jugendarbeit macht."


 

Gerhilde Winter (St. Thomas) arbeitet als Schulsekretärin. Sie leitet den Seniorensingkreis von St. Thomas und singt mit im Mühlenberger Spiritualchor.

 
"Kirche lebt...

  • durch Gemeindekreise, die sich je nach Neigung bilden. Hier kann man sich neu orientieren, seine Erfahrungen machen und einbringen.
  • durch jeden einzelnen von uns und wir verbringen auch einen Teil unseres Lebens in der Gemeinschaft."



Dank für Kirchensteuern und Spenden

Herzlich danken wir im Namen der vier Kirchenvorstände allen, die durch das treue und regelmäßige Zahlen ihrer Kirchensteuer wesentlich dazu beigetragen haben, dass wir auch im vergangenen Jahr in den Kirchengemeinden und kirchlichen Diensten unsere Arbeit so, wie es uns das Evangelium von Gottes Menschenfreundlichkeit aufgibt, tun konnten. Während die Kirchensteuern vor allem die Grundlagen unserer Arbeit (Gehälter, Gebäude, Energie) sichern, sind wir für vieles Andere auf Spenden und Kollekten angewiesen. Von der vielfältigen musikalischen Arbeit, dem Kirchenladen Ricklingen, der Kinder-und Jugendarbeit, dem Weihnachtsmarkt, über die Anschaffung neuer Glocken bis hin zur STIMME reichen die Anlässe, zu denen wir Sie zusätzlich um Ihre Unterstützung gebeten haben – und diese dann auch in reichem Maße bekommen haben! Auch dafür unser herzliches Dankeschön. Das Gleiche gilt auch für alle Spenden, die Sie uns anvertraut haben, damit wir sie an Organisationen wie die Diakonie oder Brot für die Welt weiterleiteten, um in der Nähe oder Ferne große Not zu lindern.

Die Pastorin und Pastoren der Region Mühlenberg-Ricklingen

Statistik 2005

 
Bonhoeffer
M + MM
St. Thomas
Gemeindeglieder
3074
4757
4065
Kindertaufen
16
54
28
Erwachsenentaufen
1
-
-
Konfirmationen
21
26
29
Erw.-Konfirmationen *
30
-
-
Trauungen
6
27
8
Goldene Hochzeiten
-
4
3
Beerdigungen
25
109
60
* Erwachsenen-Konfirmation mit dem
Pastor für Aussiedlerarbeit, Gerhard Habenicht


Goldene Konfirmation

Am 19. März wollen die Michaelis- und St. Thomasgemeinde um 10.00 Uhr anlässlich der Goldenen Konfirmation jeweils einen Festgottesdienst feiern. In beiden Gemeinden sind auch Jubilare eingeladen, die vor 60, 70, und 75 Jahren konfirmiert worden sind. Da wir die Anschriften von vielen der ehemaligen Konfirmanden

nicht kennen, sind wir auf Ihre Mitarbeit angewiesen. Uns ist sehr daran gelegen, dass möglichst viele Jubilare die Möglichkeit haben, daran teilzunehmen. Deshalb melden Sie sich bitte in unseren Gemeindebüros; es wäre schön, wenn Sie uns Anschriften ihrer ehemaligen Mitkonfirmanden mitteilen Könnten. Vielen Dank!!


Karin Klapecki und Volker Waechter

Karin Klapecki und Volker Waechter zeigen vor Fotos der Frauenkirche und der Emmauskirche in Dresden das schlichte Holzkreuz, das im Kirchenladen Ricklingen hängt. Sie sind gespannt auf die Ausstellung "Kreuze" (s. S.11). Klapecki, Diakonin der Mühlenberger Bonhoeffer-Gemeinde, hatte im letzten Jahr von Waechter die Geschäftsführung des Kirchenladens übernommen. Volker Waechter ist weiterhin aktiv im Kirchenladen – z.B. bei der Organisation der Ausstellungen.

ds
  Karin Klapecki und Volker Waechter

"Signs Of The Times" - Zeichen der Zeit

Rico schwärmt von Südafrika

Rico schwärmt von Südafrika

 

"In Südafrika waren alle (mit nur ganz wenigen Ausnahmen) superfreundlich!" schreibt der 13jährige Rico über seinen Südafrika-Urlaub. Fast ein Abenteuer-so weit ist Südafrika von uns entfernt. "Wir haben gezeltet und gegrillt... und die Plane für unser Notfallzelt nicht nur hingestellt, sondern auch aufgebaut..." schreibt er in seinem Reisebericht. Die Begeisterung für Land und Leute kann man noch beim lesen spüren. Der Schüler aus der IGS Mühlenberg ist über Weihnachten in Südafrika gewesen – das Land der diesjährigen Weltgebetstag-Kampagne.

"Signs Of The Times" - Zeichen der Zeit – dies ist das Motto der Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag 2006, die aus Südafrika kommt. Das Thema "Zeichen der Zeit" hilft uns, Südafrika mit seiner bewegten Geschichte zu verstehen. Doch nicht nur die Geschichte Südafrikas ist Thema in den Vorbereitungs-Veranstaltungen in der Region, auch die Geographie, die Religionen und natürlich auch die konkreten Lebensbedingungen der Menschen in diesem faszinierenden Land. Mit dem gemeinsamen Gebet am Weltgebetstag finden Menschen weltweit zueinander! Gemäß der Idee des "Global denken – lokal handeln" erfahren die Besucher der Gottesdienste am Weltgebetstag viel über die Lebenswirklichkeit in anderen Ländern.

Eine Kollekte im Gottesdienst ist immer für einen solidarischen Zweck bestimmt: Auch 2006 werden wieder Frauenprojekte im "Themenland" in besonderer Weise gefördert.

Gottesdienste am Weltgebetstag um 18.00 Uhr:
  • Ökumenischer Gottesdienst der
    Ricklinger Gemeinden in
    St. Thomas, Oberricklingen
 
  • Gottesdienst der Bonhoeffer-
    Gemeinde im Ökumenischen
    Kirchencentrum Mühlenberg
 


Neu Hannover liegt in Südafrika

Uwe Seeligmann über die Weite

Uwe Seeligmann
über die Weite.

 

Wenn man aus Emsbühren nach Südafrika fliegt können die Eindrücke nicht krasser sein. Hier die niedersächsische Beschaulichkeit, dort die unendliche Weite, neben der selbst die weiten Flächen Ostfriesland gering erscheinen.

"Ich bin von Blomfontain nach Capetown (Kapstadt) mit dem Auto gefahren. Autobahn. Piste. Immer Geradeaus. Irgendwann am Straßenrand ein Hinweis- Schild: Capetown 1000 Km. Die Entfernungen, die unterschiedliche Vegetation, die Vielfältigkeit in der Kultur rauben einem fast den Atem" erzählt Uwe Seeligmann, der im Ökumenischen Centrum auf dem Mühlenberg Hausmeister und Küster ist. "Im Gebiet Natal war ich in Neu- Hannover zu Gast. Auf einer landwirtschaftlichen Farm mit 1000 ha Grundbesitz, 180 ArbeiterInnen.

Auffallend waren für mich die Lebensbezüge der unterschiedlichen Kulturen in Südafrika: Die farbige Bevölkerung lebte absolut in der Gegenwart. Arbeiten heißt über die "Runden" zu kommen. Nicht Besitztümer anhäufen".



www.evkmr.de
  Region/DieStimme2006_02_03 © 01.02.2006