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Nix

Weihnachten in Amerika


Die Geschichte derStechpalmen

Zahlreiche englische und amerikanische Wohnungen werden zur Weihnachtszeit mit Stechpalmenzweigen geschmückt. Eine Legende erklärt, wie es zu dieser Sitte kam:
Als die Hirten zum Jesuskind eilten, sahen sie nicht, daß ihnen ein winziges Lämmchen folgte. Es war schwach und krank und lief hinter dem Hirtenjungen her, der es gepflegt hatte.
Das Lamm blöckte so leise, daß es niemand hörte. Es stolperte immer wieder über die Steine, die auf dem Weg lagen, und die Stechpalmen zerkratzen es. Endlich erreichte es den Stall und drängte sich an den Hirtenjungen.
Maria sah, daß der Junge das Lamm aufhob, es streichelte und an seiner Brust wärmte. "Auch mein Sohn wird später einmal gut zu hilflosen Geschöpfen sein", sagte Maria zu dem Jungen. "Deshalb sollen die Menschen immer daran erinnert werden, daß du dem Lämmchen geholfen hast, als es in Not war."
Seither tragen die Stechpalmenbüsche im Winter leuchtendrote Beeren, damit man an das arme kleine Lämmchen und den guten Hirtenjungen denkt.


Bedeutung der Misteln an Weihnachten


Die Mistel mit ihren weißen Beeren wird zu Weihnachten ebenfalls als Zimmerschmuck verwendet, vor allem in England. Sie ist lange das Symbol der Freundschaft gewesen. Wenn in alten Zeiten Freunde unter einer Mistel zusammentrafen, glaubten sie, daß es ihnen Glück bringen würde. Gerieten zwei Feinde unter eine Mistel, während sie miteinander kämpften, hörten sie auf, aufeinander einzuschlagen.
Wenn heutzutage jemand in einem Zimmer unter einem Mistelzweig steht, dürfen ihn die anderen küssen.


Der obige Text ist aus dem Beitrag zum Internetwettbewerb "Christliche Feste" des Religionskurses der Jahrgangsstufe 11 des Burggymnasiums Friedberg/Hessen und stammt von Mona.

©  für den Adventskalender: Karl-Martin Voget 1998