

Gottfried Wilhelm Leibniz ( 1646 – 1716 ) bekam als junger Gelehrter, mit diplomatischem Auftrag in Paris unterwegs, einen Ruf an den unlängst nach Hannover verlegten Welfenhof. Von 1676 bis zu seinem Tod blieb er hier, unterbrochen freilich von vielen und ausgedehnten Reisen und auswärtigen Aufträgen. Die Neustädter Hof- und Stadtkirche war die Begräbniskirche für den Hofadel und Hofbeamte. So fand Leibniz hier seine letzte Ruhe. Nach der Aufhebung der Gräber im 19. Jahrhundert, die ursprünglich in den Boden der Kirche eingelassen waren, bewahrte man sein Grab wegen seiner überragenden weltweiten Bedeutung in der Kirche mit der schlichten lateinischen Inschrift: OSSA LEIBNITII (die Gebeine von Leibniz).
Seit 1. September 2004 feiern wir die Leibnizfesttage.
Die 7. Leibnizfesttage finden vom 3. September – 30. September 2010 unter dem Motto "Glauben und Wissen" statt.
Von April bis Oktober findet die Führung „Leibniz in seiner Zeit“ jeweils samstags von 14.00 bis 14.30 Uhr statt.