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Die
alltäglichen
Bedürfnisse
müssen nun mit den Bedürfnissen des
Kindes in Einklang gebracht werden.
Immer wieder wird uns gesagt: Solch ein kleines
Kind relativiert vieles, es löst tief
empfundene echte Freude aus und das Staunen
über das Wunder dieses Gottesgeschenkes.
Eltern erfahren Dankbarkeit von einer ganz
anderen Seite, Dankbarkeit, die man nicht
zurückgeben oder verdienen kann,
Dankbarkeit für ihr Kind.
Viele gute Wünsche sind in uns, wenn wir
ein kleines Kind anschauen: Es soll bewahrt
bleiben an Leib und Seele, soll die Welt
entdecken mit all seinen Sinnen, soll sich nicht
verirren auf den vielen Wegen des Lebens.
Eltern spüren hier ganz deutlich: Kinder
brauchen mehr als Nehrung, Kleidung und ein Dach
über dem Kopf. Kinder brauchen die
Erfahrung von Liebe und Geborgenheit.
Eltern nehmen sich vor, alles zu tun, was in
ihrer Macht steht. Aber sie werden auch die
Erfahrung machen, dass unsere menschliche Kraft
allein nicht ausreicht, um einen Menschen, den
wir lieben, zu behüten und zu bewahren und
ihm zu einem glücklichen und sinnvollen
Leben zu helfen.
Nach den Erfahrungen der Geburt und bei der
großen Verantwortung, die ein kleines Kind
für Sie bedeutet, haben Sie vielleicht auch
schon über die Taufe nachgedacht.
Im Taufgottesdienst und in der Taufhandlung
haben Freude und Dankbarkeit über Ihr Kind
genauso Platz wie Ihre Sorgen und Ängste.
Im Mittelpunkt der Taufe steht die
verlässliche Zusage Gottes, dass er Ihr
Kind mit seinem Segen begleiten, dass er ihm
Halt sein und es tragen will, auch da, wo wir
Menschen ratlos sind und nicht mehr helfen
können. Mit der Taufe übernehmen Sie,
die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Ihr Kind
etwas von dieser Zusage Gottes erfährt.
Damit Sie bei dieser verantwortungsvollen
Aufgabe nicht allein sind, suchen Sie für
Ihr Kind geeignete Paten aus, die Ihnen dabei
helfen sollen.
Sollten Sie die Taufe Ihres Kindes
erwägen, dann setzen Sie sich mit uns in
Verbindung. Einen Termin werden wir nach
gemeinsamer Absprache sicherlich finden. Sie
benötigen zur Anmeldung der Taufe im
Pfarramt das Familienstammbuch und die
„Geburtsbescheinigung für religiöse
Zwecke“. Mit der Vereinbarung des Tauftermins
wird auch der Termin für das
Taufgespräch besprochen, in dem alles
Nähere zum Taufgottesdienst mit Ihnen
gemeinsam besprochen wird.
Paten, die ihren Wohnsitz nicht im Bereich der
Kirchengemeinde Isenbüttel haben,
benötigen einen Patenschein, den sie beim
zuständigen Pfarramt ihrer Wohnsitzgemeinde
erhalten.
Vielleicht wollen Sie sich für das
Taufgespräch ja schon im Vorfeld Gedanken
machen über Lieder, einen Taufspruch, der
Ihr Kind auf seinem Lebensweg begleiten soll.
Mit all Ihren Fragen können Sie sich gerne
an Ihre Kirchengemeinde wenden!
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