Bahnhofsmission Lehrte
Bahnhof Lehrte Gleis 11
Geöffnet von Montag bis Freitag
von 10.00 bis 15.00

Leiterin : Ute Bachmann, Tel. 05132 / 3235
E-Mail: bahnhofsmission-lehrte@kirchenkreis-burgdorf.de


Weitere Mitarbeiterinnen :
Sieglinde Friebel,
Giesela Priebe,
Karin Rumpeltin,
Ingrid Sieverling

Vorsitzender : Pastor
Andreas Anke,
Tel. 05132 / 53860

 

Spendenkonto

Kirchenkreis Burgdorf
Kto.Nr.: 7211
Stadtsparkasse Burgdorf 
BLZ 2 51 51 371

Stichwort Bahnhofsmission

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Partnerstadt-Messe-Spende für Lehrter Bahnhofsmission

Ab Juni dort auch die Lebensmittel-Ausgabestelle für die Lehrter Tafel

LEHRTE (ki). Die Messe ,,Lehrte - Meine Welt“ wirkt auch in kleinen Dingen positiv nach, zum 

Beispiel mit Spenden aus Aktionen auf der Showbühne an den Messeständen.

Vom Messeveranstalter aufgestockte 1000 Euro aus einer Brautkleid-Versteigerung gehen an die 

Lehrter Tafel, die ab Juni mit der Ausgabe von 

gespen­deten Lebensmitteln an Bedürftige beginnen will. 

Die Bahnhofsmission wurde jetzt aber auch selbst beschenkt: 

Aus den Händen von Bürgermeisterin Jutta Voß 

erhielten Leiterin Anneliese Mudra und Pastor Andreas Anke 

jetzt den Präsentkorb mit mehr als zwei Dutzend Auswahl-

sorten von Rügenwalder Wurst, die von dem Produzenten 

aus seiner Stadt der Staßfurter Bürgermeister 

Martin Kriesel mit nach Lehrte gebracht hatte. Leckere 

Gerichte für die Besucher der Bahnhofsmission werden 

daraus zubereitet. Im vergangenen Jahr besuchten fast 

6.000 Einsame und Reisende die Bahnhofsmission.

 

 

Jubiläum der Bahnhofsmission

Am 1.Juli feierte die Bahnhofsmission Lehrte ihr 60-jähriges 

Jubiläum. Superintendent Dr. Detlef Klahr hielt eine von 

Posaunen unterstützte 

Andacht auf Gleis 11. Über 100 

geladene Gäste und die Damen 

der Mission freuten sich über 

viel Lob und Präsente, die die 

Arbeit der Bahnhofsmission 

sicherlich unterstützen werden. 

Besonders erfreut zeigten 

sich alle Beteiligten darüber, dass 

die Aktion „60mal60 " vor dem 

Jubiläum mit den letzten Spenden 

ein Ende fand. Unter anderem hatten 

Schülerinnen und Schüler  des Lehrter Gymnasiums in „nur " 

zwei großen Pausen 250 Waffeln  verkauft. Über 5000,--€ sind inner-

halb weniger Wochen durch viele Spenden aus Lehrte und Umgebung 

zusammengekommen. Die Mission nutzte das Jubiläum, um den 

Spenderinnen und Spendern zu danken. 

Auch zukünftig wird die Bahnhofsmission 

auf dem Lehrter Bahnhof für jugendliche 

Fahrschüler, Reisenden und Hilfe suchende 

Menschen da sein.„Willkommen ist jeder, 

der montags bis freitags zwischen 10 und 

15 Uhr bei uns reinschaut ", so Leiterin 

Anneliese  Mudra. Weitere Informationen 

über die Mission und Bilder vom Jubiläum 

finden sich unter www.bahnhofs-mission-lehrte.de 

im Internet.

 

 

 

Oben: Schülerinnen und Schüler backen.

Links: Pastor Andreas Anke probiert...

 

 

 

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60 Jahre Bahnhofsmission in Lehrte.

Start der neuen Aktion 60 mal 60

Die Bahnhofsmission in Lehrte feiert dieses Jahr ihren 60.Geburtstag. Seit 60 Jahren helfen 

die Damen der ev. Bahnhofsmission Hilfe suchenden Menschen, Fahrschülern und Reisenden.

Über 5000 Menschen besuchen die Mission auf Gleis 11 jährlich. Die größte Gruppe sind Fahr-

schüler, die sich lieber in der Bahnhofsmission aufhalten als auf dem ansonsten unbeaufsichtigten 

Bahnhof.

„Die Bahnhofsmission ist grundsätzlich für jede und jeden offen ",so die Leiterin Anneliese Mudra.

Getragen wird die Mission aus Zuschüssen der Markus- und Matthäusgemeinden, des Kirchen-

kreises und durch Spenden. Auch die Bahn trägt ihren Teil zur Bahnhofsmission. Sie stellt die

Räume und übernimmt die Heizkosten für die von montags bis freitags zwischen 10-15 Uhr offene 

Mission. Eine ganz besondere Aktion stellt Pastor Andreas Anke nun in Zusammenarbeit mit dem  

Marktspiegel vor.

„Ein Geburtstagskind bekommt doch immer Geschenke! Das ist doch klar." Zusammen mit dem 

Marktspiegel sucht der Pastor 60 Menschen aus Lehrte, die bereit sind zum Geburtstag der Mission 

je 60 Euro zu spenden. Geschäfte oder Privatleute sind eingeladen, sich in den Reigen der

Gratulanten einzureihen. „5 Zusagen haben wir jetzt schon. Wir hoffen bis zum Jubiläum die 60 voll 

zu haben. Das wären dann 3600€. Das würde die Arbeit der Bahnhofsmission für eine ganzes Jahr 

sichern!" so Anke begeistert. Selbstverständlich werden alle Spender auch zum Jubiläum am 01.Juli 

2006 auf den Bahnhof eingeladen. Wer Spenden möchte unter Stichwort "60mal60"(Konto siehe oben)

oder wende sich an Herrn Anke

oder schaue direkt bei der Bahnhofsmission vorbei.

Pastor Andreas Anke, Ev.-luth. Markusgemeinde,

Am Distelborn3,1275 Lehrte Tel.05132-53860.

 

          Die ersten Spender mit Frau Mudra

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Spendenaufruf mit Leierkasten und Sammelbüchse  

 LEHRTE. Drehorgelmusik tönte gestern durch die Passage am Neuen Zentrum.

Anneliese Mudra (70) drehte die Leier ihres Musikkastens. Die Leiterin der

Bahnhofsmission und ihre Helfer machten an der Unterführung auf sich

aufmerksam, informierten über ihre Tätigkeit und sammelten Geld für die wohltätige

Einrichtung. Wir wollen daran erinnern, dass es uns gibt“, sagte Mudra.

Auch der zwölfjährige Pascal Merlin aus Hämelerwald war im Dienste der

Bahnhofsmission mit Sammelbüchse und Infoblättchen unterwegs. Er kommt

regelmäßig nach der Schule zur Mission, um dort auf den Zug nach

Hämelerwald zu warten. Eine Passantin steckte einen Geldschein in die Büchse,

eilte weiter. Zwischen den Zügen, nach der Schule und an kalten

Herbsttagen finden Menschen dort Unterkunft auf Zeit. Pro Jahr nehmen rund

5000 Männer und Frauen, Jugendliche und Kinder das Angebot der Lehrter

Mission in Anspruch. „Ich finde es wichtig, dass es so was gibt“, sagte Pascal Merlin.

,,Sonst müsste ich im Freien auf meinen Zug nach Hause warten.“

Bei der zweistündigen Sammelaktion am 22.11.05 sind 163,50 Euro zusammengekommen.    nd  

Mit Posaunenunterstützung kamen am 24.11.05  noch einmal 238 € in die Sammelbüchse.

 

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Informationen zur Geschichte der Bahnhofsmission Lehrte

Eine der diakonischen Einrichtungen Lehrtes seit nunmehr 60 Jahren ist die Bahnhofsmission.
Im Jahre 1946, ein Jahr nach Beendigung des Krieges, wurde sie von  Pastor Gerhardt gegründet. 

Als Folge des Krieges kamen damals viele Flüchtlinge im Lehrter Bahnhof an und waren auf Hilfe 

angewiesen. Es wurde eine Baracke auf  Gleis 11 errichtet. Sie bestand aus einem Aufenthaltsraum, 

einer Küche und einem Schlafraum mit 6 Betten.  Irmgard Brandt, die Tante von Pastor Gerhardt, 

übernahm die Leitung der so entstandenen Bahnhofsmission und war mit vielen Helferinnen bemüht, 

die Notleidenden zu versorgen. Viele fanden für Stunden eine vorübergehende Bleibe, bekamen zu 

essen und konnten dort  eventuell übernachten.

Am 1. 10.1959 übernahm  Mathilde Meyer die Leitung. Das Leben hatte sich inzwischen normalisiert. 

Es kamen aber vermehrt Schüler aus den umliegenden Ortschaften, um das Gymnasium, die Real-, 

Handels- oder Sonderschule zu besuchen. Sie bevölkerten nun zeitweise den Bahnhof und machten a

uch Dummheiten. Frau Meyer erkannte die Gefahren und holte die Kinder in die Räume der Bahnhofsmission. 

Es gab Spiele, einen Krökeltisch und die Schularbeiten konnten während des Wartens erledigt werden.

1962 wurde die baufällige Baracke abgerissen und von der Bundesbahn wurde eine ehemalige Dienstwohnung 

zur Verfügung gestellt.
1981 nach dem Umbau des Bahnhofs konnte die Bahnhofsmission in die jetzigen Räume im Hauptgebäude 

auf  Gleis 11 umziehen.

Neben den Schülern kamen nun vermehrt obdachlose Durchreisende in die Bahnhofsmission. Es wurde 

ihnen Kaffe und eine warme Mahlzeit angeboten. Diese bestand und besteht noch immer aus Kartoffelbrei 

und Spiegelei, fast so etwas wie ein Markenzeichen der Lehrter Bahnhofsmission.

Nach 30 Jahren Dienst wurde Frau Meyer im Oktober 1989 verabschiedet und  Anneliese Mudra übernahm 

die Leitung. Neben ihr sind noch  Sieglinde Friebel, Giesela Priebe, Karin Rumpeltin und Ingrid Sieverling 

ehrenamtlich tätig.

 

 


Nachdem Schulbusse eingesetzt wurden, ließen die Aufenthalte der Schüler merklich nach. Aber mit Öffnung der Mauer strömten viele Menschen aus der ehemaligen DDR und aus Osteuropa in den Westen um hier Arbeit und Brot zu finden. Viele scheiterten und nahmen die Hilfe der Bahnhofsmission in Anspruch. Der Bahnhof als Brennpunkt sozialer Probleme ist geblieben.

 

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Die Zahl der Nichtsesshaften ist kleiner geworden. Neben ihnen kommen heute Sozialschwache und Drogenabhängige in die Bahnhofsmission und bitten um eine warme Mahlzeit. Es sind immer nur kurze Begegnungen, aber heute wie vor 50 Jahren nehmen sie alle die kleinen Hilfen und etwas Zuwendung dankbar an.

 
                 
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