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"Wir leben unter einer permanenten politisch bedingten Spannung. Schon seit drei Monaten gibt es Verzögerungen beim Auszahlen der staatlichen Gehälter.
Die Jugendlichen sind frustriert. Sie glauben nicht mehr an eine Zukunft",
so beschreibt Franck Adubra die gegenwärtige Lage in Togo.
Adubra, Pastor der evangelischen presbyterianischen Kirche Togos, und weitere
engagierte Freunde gründeten 1990 den ökumenischen Verein zur
Bewußtseinsbildung für Entwicklung und Solidarität (AOEDS).
Ihr Ziel ist es, Jugendlichen zu helfen.
Denn immer mehr finden keinen Ausbildungsplatz und suchen in den Großstädten
das große Glück. Deshalb hat der Verein seinen Sitz in Kpalimé,
etwa 120 Kilometer entfernt von der Metropole Lomé.
Gerade hier trifft man viele Jugendliche, die ihre Dörfer verlassen haben.
Angesprochen werden Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nennen ihr Projekt "Hoffnung für Afrika":
Sport, Seminare, Vorträge und Filmvorführungen spornen die Jugendlichen an,
in dem Projekt mitzuarbeiten.
Und hier wird viel geboten: Handwerk und Landwirtschaft, Theaterarbeit und
Musik tragen dazu bei, ein solidarisches Netzwerk aufzubauen.
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"Mini-Dorf Hoffnung" steht am Eingang zu einem idyllischen,
kleinen Zentrum außerhalb der Stadt Kpalimé: Eine Oase für Jugendliche und Tagungsstätte für auswärtige Gäste.
Stolz sind die Junghandwerker von "Hoffnung für Afrika" auf diese Minidorf.
"Die Beziehungen sind herzlich und von gegenseitigen Vertrauen gekennzeichnet",
beurteilt Horst Weiher die Stimmung vor Ort. Er war als Gutachter für
BROT FÜR DIE WELT in dem Projekt.
Mit neun Bungalows und einem Gemeinschaftssaal bietet das Minidorf Platz für 40 Personen. Sämtliche Bauarbeiten wurden von den Jugendlichen durchgeführt.
Ziegel aus Lehm und Maniokstärke, Deckenverkleidungen aus Bambus und Strohdächer
beweisen, daß mit einheimischen Material optimal gebaut werden kann.
Diese wichtige Sozialarbeit wird mit Geldern von BROT FÜR DIE WELT fortgeführt.
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