Liebe Leserinnen und Leser des St. Georgsboten!
Veränderungen
Februar, März, April - Vom Ablauf des Jahres her sind dies schon immer Monate gewesen, in denen sich manches verändert. Draußen in der Natur z.B. ist es erst oft noch winterlich kalt, bis im April dann alles dem Frühjahr entgegentreibt.
Auch vom Kirchenjahr her gibt es im Februar, März und April große Veränderungen zu bezeugen, denn ab März ist Passionszeit. In ihr wird in den Gottesdiensten und Passionsandachten an das Leiden Jesu erinnert, in dem deutlich wird, dass Gott sogar Schwerstes mit uns Menschen teilt. Noch nicht einmal der Tod ist Gott fremd, denn Gottes Sohn, Jesus Christus, stirbt an Karfreitag. Doch das Kreuz bleibt nicht das Ende.
Am ersten Osterfest vor knapp 2000 Jahren geschah nämlich für uns Christen die größte Veränderung aller Zeiten, weil damals Jesus von den Toten auferstand, so dass er bis heute zu uns sagt:
"Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt wird nicht wandeln in der Finsternis,
sondern wird das Licht des Lebens haben" (Joh. 8,12).
Veränderungen wird es in der nächsten Zeit aber auch ganz konkret in Bad Salzdetfurth geben. So wird Pastor Krahn ab 1. Februar 2001 die Martin Luthergemeinde als zuständiger Seelsorger und Pastor verlassen. Von diesem Zeitpunkt an werden
Frau Diakonin Wewers und ich nicht nur in der St. Georgskirchengemeinde unseren Dienst tun, sondern auch in der Martin Luthergemeinde.
Aber kurz oder lang werden also St. Georg und Martin Luther in Bad Salzdetfurth näher zusammenrücken. All dies wird in Absprache mit den Kirchenvorständen dann auch Konsequenzen haben. Z.B. werden sich die Gottesdienstzeiten ab März 2001 verä
ndern müssen, da ja in Zukunft für die Gottesdienste in Wesseln, St. Georg und Martin Luther nur noch ein Pastor zur Verfügung stehen wird. Darüber hinaus sind alle Bereiche kirchlichen Lebens betroffen, so dass Sie ab März besonders auf die
'Kirchlichen Nachrichten' in der 'rubs' und der 'Hildesheimer Zeitung' achten sollten, in denen von den Veränderungen berichtet wird.
Besonders wichtig ist mir bei all dem, dass trotz dieser sicherlich nicht leichten Neustrukturierungen nicht nur wehmütig an die Vergangenheit gedacht wird. Veränderungen sind nämlich - auch wenn sie mit schmerzhaften Stelleneinsparungen zu tun ha
ben - immer auch Horizonterweiterungen und als solche Schritte in eine neue Richtung. So kann man ganz sicher durch eine Veränderung auch neue Seiten in den Gemeinden entdecken. Weiter können sich beide Gemeinden mit ihren je eigenen Erfahrungen auch
bereichern. Wie sich all das entwickelt, wird abzuwarten sein. Aber trotz allem gilt es zu bedenken: Wir als Christen sind - egal, ob wir nun in einer einzelnen oder in zwei zusammengeführten Gemeinden leben - immer dem Zentrum unseres Glaubens verbunden
. Da ist die Organisationsform nicht entscheidend, denn Christen und Christinnen sind immer unterwegs um in den Veränderungen der Zeit den Glauben an Jesus Christus zu leben und zu bezeugen. In diesem Sinne segne Gott all die vor uns liegenden Veränderungen.
Es grüßt Sie im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Ihr Pastor
Dietmar Vogt
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