Liebe Leserinnen und leser des St. Georgsboten!
Schatzsuche
Schatzsuche - das ist ein Spiel, das fast jeder schon einmal gespielt
hat. Kinder und Jugendliche z.B. gehen auf Schnitzeljagd, um einen
versteckten Schatz zu finden und neuerdings hat sogar das Fernsehen
dieses Thema entdeckt, wenn da in eine
r Vorabendserie verschiedene junge Männer und Frauen durch ganz
Deutschland geschickt werden, um einen Schatz zu suchen.
Schatzsuche - das ist aber auch etwas für uns Christen und gerade
die vor uns liegenden drei Monate schicken auch uns in gewisser Weise
auf Schatzsuche. So sind der November, der Dezember und dann auch
der Januar des nächstes Jahres alles Monate, die
uns mit ihren Festen und Besonderheiten auf die Schätze unseres
Glaubens weisen.
November z.B.: In diesem Monat gibt es die Mahntage gegen den Krieg
und den Ewigkeitssonntag. Im gewissen Sinn weisen beide Tage auch
auf den Glauben, denn Volkstrauertag mahnt nicht nur gegen den Krieg
, sondern dieser Tag erinnert auch an den christlichen
Traum, dass irgendwann einmal kein Krieg und kein Streit mehr sein
werden. Vielmehr sollen das ist unsere Hoffnung und somit auch
'unser Schatz des Glaubens' - die Menschen im Reich Gottes, das hier
auf Erden bereits beginnt, sich verstehen und zueinander
halten.
Der Dezember ist ein Monat des Wartens auf die Ankunft Jesu an
Weihnachten. Jesus selbst will sich in diesem Monat als eine Art
'Schatz' für uns Menschen finden lassen, denn an Weihnachten wurde
Jesus Mensch als Zeichen dafür, dass Gott die Menschen l
iebt.
Zu guter letzt gibt es dann auch im Januar des Jahres 2001 für uns
Christen einen Schatz zu entdecken, und wieder will Jesus selbst dies
sein, denn ab Januar begleitet uns die neue Jahreslosung aus dem
Kolosserbrief, wo es heißt:
In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der
Erkenntnis ( Kolosser 2,3). Dieses Bibelwort deutet nun auf das
gesamte Leben von Jesus, auf die Art, wie er mit Menschen umgegangen
ist, auf sein Sterben und Auferstehen, das Hoffnun
g gibt bis heute.
Schatzsuche - ich denke wirklich, auch wir Christen
könnten uns in den nächsten drei Monaten und auch noch darüber hinaus
auf eine solche Schatzsuche begeben, denn letztendlich kann jeder
Monat im Kirchenjahr etwas ganz Besonderes
über unseren Glauben erzählen. 'Schätze' können sich da auftun, an
die wir in jedem Jahr erinnert werden können.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch allen im November,
Dezember und Januar eine Zeit, in der wir uns auf das besinnen
können, was uns wirklich trägt, damit auch wir die "Schätze des
Glaubens" entdecken, von denen und mit denen wir Christe
n leben.
Es grüßt Sie auch im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
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