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Ein neues Jahrtausend beginntIn diese Euphorie mischen sich jedoch auch dunkle Vorstellungen, wenn daran gedacht wird, daß demnächst eine zwei vor der Jahreszahl stehen wird. So wird da ab und an in diesem Zusammenhang sowohl über den Weltuntergang als auch über Computerabstürze spekuliert. Aber ich denke, bei all dem ist viel Angstmacherei und Sensationsgehabe mit im Spiel, und vor allem: Das Wichtigste, was mit der Jahreszahl 2000 zu tun hat, wird bei all dem vergessen. So orientiert sich unsere Zeitrechnung ja in erster Linie an der Geburt Jesu Christi, und die Jahreszahl 2000 sagt deshalb, daß mit Jesus vor 2000 Jahren unser christlicher Glaube begann. So feiern wir also im nächsten Jahr auch 2000 Jahre Christentum, und das sind 2000 Jahre Vertrauen auf Gott und gleichzeitig zwei Jahrtausende lang Hoffnung auf Leben - im hier und jetzt und sogar noch über den Tod hinaus. Diese 2000 Jahre alte Hoffnung auf Leben möge uns begleiten gerade jetzt in den dunklen Tagen des November. Das Licht, das vor 2000 Jahren mit der Geburt Jesu Christi zu uns kam, möge uns zudem ein Orientierungspunkt auch in der bald kommenden Advents - und Weihnachtszeit sein, und dieses Licht Gottes möge uns ebenfalls im neuen Jahrtausend den Weg weisen. Dabei will Gott sich auch im neuen Jahrtausend stets von uns Menschen finden lassen. Die Jahreslosung für das nächste Jahr sagt das deutlich, denn in ihr heißt es: Gott spricht: Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen. (Jeremia 29, 13 u. 14) Ich jedenfalls wünsche Ihnen Euch und mir, daß es uns alle - egal, wo wir auch sind und egal, was wir in Zukunft erleben werden - innerlich bestärkt, wenn wir daran denken, daß unsere Hoffnung auf Leben, die mit Jesus verbunden ist, bereits 2000 Jahre alt wird. In diesem Sinne seien Sie auch im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herzlich gegrüßt. Ihr Dietmar Vogt, Pastor |