"Offene Kirche" zieht Bilanz
Mitarbeiterinnen der "Offenen Kirche", St. Georg trafen sich
zum Erfahrungsaustausch.
Da waren sich alle einig: Das Projekt "Offene Kirche", das spontan nach
der Festwoche 300 Jahre St. Georg in diesem Jahr entstanden ist,
war ein voller Erfolg.

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Projekts "Offene Kirche"
Insgesamt besuchten an den 12 Freitagen, an denen die Kirche von Juli bis
September jeweils für zwei Stunden geöffnet war, über 400 Menschen
die Kirche.
Alle Mitarbeiterinnen hatten etwas zu erzählen. Vielfältig waren die Gäste:
"Es kamen sogar alt eingesessene Bad Salzdetfurther.
Die waren froh, dass sie sich die Kirche einmal in Ruhe ansehen konnten."
berichtete eine Ehrenamtliche. Aber auch Menschen, die die Kirche bereits
kannten, kamen herrein, um zwischen Markteinkauf und sonstigen Besorgungen
ein wenig Ruhe zu genießen.
Auch zahlreiche Kurgäste und "Weit-Angereiste" waren unter den Besuchern.
Besonders interessant waren für die Mitarbeitenden die Gespräche, in
denen die Besucher und Besucherinnen über ihre eigene Gemeinde und
über ihre persönlichen Erfahrungen mit Kirche erzählten.
Auch das Angebot, sich durch die Kirche führen zu lassen und Wissenwertes
zu erfahren, wurde rege angenommen.
Unvergessen bleibt auch der Besuch der mexikanischen Musikgruppe
"La Banda", die während ihres Expo-Aufenthaltes einen Abstecher nach
Bad Salzdetfurth gemacht hat.
Mit der Kirchenvorsteherin Eva Tiecke wurde über die Möglichkeiten eines
musikalischen Programms für das nächste Jahr nachgedacht.
Denn darüber waren sich alle einig: Wenn das Wetter im nächsten Jahr wieder
wärmer wird, soll die St. Georgskirche wieder geöffnet werden.
Voraussichtlich von Juni bis September.
Wer Freude daran hat, bei dem Projekt "Offene Kirche" mitzuarbeiten
und im nächsten Jahr für zwei Stunden an einem Freitag die Aufsicht in der
St. Georgskirche übernehmen möchte, kann sich gerne schon jetzt bei
Diakonin Ilona Wewers (Tel. 05063/5895) melden.
"Kurz bevor es im nächsten Jahr losgeht, werde ich dann alle Interessierten
zu einem Planungs- und Kennlerntreffen einladen", so Diakonin Wewers.
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