Gemeindefest als Abschluß der Festwoche
Am Sonntag, den 04. Juni endete die Festwoche zum 300jährigen Jubiläum der St. Georgskirche mit einem bunten Gemeindefest. Für Alt und Jung und für jeden Geschmack wurde etwas geboten:
Los ging es mit einem Familiengottesdienst, in dem die Geschichte des Ritters Georg, der den Drachen und somit die Angst besiegte,
mit Schattenfiguren erzählt wurde.
Die Band Jona aus Solschen untermalte die Geschichte wirkungsvoll mit Musik und
Geräuschen und lud die Gemeinde mit Pepp und Rhythmus zum Mitsingen ein.
Für die hungrigen Mägen gab es danach auf dem St. Georgsplatz Gegrilltes und selbstgemachte Salate.
Beim Kinderflohmarkt versuchten die Kleinen ihre Ware an den Mann bzw. an die Frau zu bringen.
Der Kinderchor "Die Lammetaler", Akkordeonspieler Gregor Bukal und die "Skiffle Rats" sorgten für die musikalische Unterhaltung.
Und wer nicht nur sitzen, zuhören oder klönen wollte, konnte beim Glücksrad, Tischminigolf und Luftballon-Dart aktiv werden oder beim Kirchenquiz mitmachen. Dabei galt es, sich Detailaufnahmen aus dem Innenraum der Kirche genau anzusehen und die ab
gebildeten Dinge zu suchen. Das war zum Teil recht knifflig, aber unter den Teilnehmern entbrannte ein solcher Spieleifer, daß kaum jemand aufgab, bevor nicht alle 12 Dinge gefunden waren.
Für die Kleinen gab es nicht nur Spiele, sondern auch eine große Hüpfburg, auf der sich den gnazen Tag
über zahlreiche Kinder tummelten.
Im Zelt auf dem Markplatz konnte man sich bei Kaffee und Kuchen stärken. Allerdings fiel die Entscheidung, welchen Kuchen man essen wolle, bei der riesigen Auswahl an Selbstgebackenem sehr schwer. Da blieb nur eine Möglichkeit: mehrere Stücke essen
. Insgesamt wurden 55 Kuchen verkauft. "So viele Kuchenspenden wie in diesem Jahr hatten wir noch nie", meint Sekretärin Vera Dörge, die die Kuchenlisten geführt hat.
Ein Höhepunkt des Festes war die Prämierung der Bilder und Werke vom Mal- und Fotowettbewerb "St. Georg im Bild". Die Gewinner bekamen Gutscheine für Blumen, Bücher, Spiel- und Sportwaren geschenkt, die die St. Georgsgemeinde für diesen Zweck
gekauft hatte.
Insgesamt zogen Pastor Dietmar Vogt und Diakonin Ilona Wewers eine durchweg positive Bilanz. Sie seien froh darüber, daß die Veranstaltungen der Festwoche gut verlaufen und von der Bevölkerung so gut angenommen worden sind.
Aber nicht nur für die Bevölkerung sei die Festwoche ein wichtiges Ereignis gewesen, meint Diakonin Wewers. "Die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer haben gesehen, was alles möglich ist, wenn man etwas zusammen anpackt. Ohne sie wären d
ie unterschiedlichen Veranstaltungen und erst recht das Gemeindefest gar nicht durchführbar gewesen wären. Viele haben sich durch die Mitarbeit bei der Festwoche
überhaupt erst kennengelernt, denn die Teilnehmenden der einzelnen Gruppen
haben sonst wenig miteinander zu tun.
Diese Woche mit den ganzen Vorbereitungen und Planungstreffen hat unserer Gemeinde neuen Schwung gegeben.
Wir sind dadurch enger zusammengewachsen."
Weitere Bilder vom Gemeindesfest
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