
Bläserchor der St. Pankratius-Gemeinde, Bockenem

Solist Peter Wolf und Hannelore Heinsen an der Orgel

Ernst Henze, Landessuperintendent i.R. kommentiert die Chronik.
"Am besten, Sie fangen hinten an zu lesen - mit dem Schlußwort,"
erklärte Landessuperintendent Ernst Henze.
"Wenn alles fertig ist, weiß man halt, wie man es
richtig gemacht hätte."
In heiterem Ton erläuterte Ernst Henze
den anwesenden Gästen den neuen Kirchenführer den er anläßlich
des 300. Geburtstages der St. Georgskirche verfaßt hat.
Er zitierte einige Passagen aus der Broschüre und lud die
Anwesenden ein, mit dem Kirchenführer in aller Ruhe die Kirche zu
erkunden. Denn nichts sei hier zufällig, alles habe seinen tieferen Sinn: die
Anordnung der Einrichtung, die Bilder, die bunten Fenster und die
Symbole. Auch wenn sich uns heute der Sinn nicht sofort erschließt
und wir mit den Deutungen manchmal wenig anfangen können. Die
Menschen damals haben sich viel dabei gedacht. Die vielen Bilder
zum Beispiel, die biblische Geschichten darstellen, ermöglichten den
Zugang zur Bibel, denn ein großer Teil der
Bevölkerung konnte früher weder lesen noch schreiben und Bücher waren
damals sehr teuer. Eine Bibel kostete etwa soviel wie heute ein
Mercedes.
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