A R B E I T S S T E L L E  F Ü R
E V.  R E L I G I O N S P Ä D A G O G I K
O S T F R I E S L A N D
 WERKSTATT KU/RU

Nr. 70    Thema: Der neue Altaraufsatz in Ardorf      Dezember1998


Projekt "Ardorfer Altarbild in der Klasse 5"             DAS BILD
Unterrichtsbausteine
Der Ardorfer Altaraufsatz als Betrachtungsobjekt im Kunstunterricht
Hintergrundinformationen
Meditation
Regionale Religionsdidaktik
Der aktuelle Buchtip
 
Zu diesem Heft: Wozu eigentlich ist ein Altarbild da?
Es lädt zum Verweilen, zum Betrachten ein. Es erzählt Geschichten seiner Zeit, es versucht Gottes Gegenwart aufzuspüren, es predigt ohne Worte und tut noch viel mehr.
Es ist eine seltenes und besonderes Geschehen wenn in unseren Tagen ein neues Altarretabel in einer Kirche eingeweiht wird. Aber dieses Werk des Norder Künstlers Hermann Buß ist, so meinen wir, nicht nur eine neue Mitte für die Gemeinde in Ardorf. Es ist aus der Geschichte und aus der Umgebung des Ortes entstanden und gerade deswegen läß es auch auswärtige Besucher ins Nachdenken über die eigene Existenz, über ihr eigenes Leben in ihrer eigenen Gegenwart kommen.
Es bietet sich deshalb, wie viele Werke von Buß, an, mit SchülerInnen und KonfirmandInnen daran zu arbeiten, zu meditieren, zu gestalten....
Mit diesem Heft möchten wir verschiedene Anreize dazu bieten. Ein größeres Heft mit mehr Ideen zu diesem Altar, zum Ihlower Altar in Aurich und evtl. zu anderen Altären in Ostfriesland ist in Zusammenarbeit mit Museums- und Kunstpädagogen in Vorbereitung.
Aber erst einmal viel Freude mit diesem  "kleinen" Angebot, wünscht 
Ihr Gerhard Wittkugel
 
Projekt "Ardorfer Altarbild in der Klasse 5"

Durch die Arbeiten von Hermann Buß begeistert, beschlossen wir zunächst eine Lehrerfortbildung zum Ardorfer Altarbild. Daraus erwuchs die Überlegung, wie kann man das Bild mit Kindern erschließen.

Im letzten Schuljahr (1997/98) unterrichtete ich auch in den fünften Klassen Religion und unterstützte als Doppelbesetzung den Musiklehrer in der Integrationsklasse. In ihm fand ich einen begeisterten Kollegen und wir beschlossen, das Thema fächerübergreifend zu behandeln. Nachdem wir uns das Altarbild in der Planungsphase vor Ort angeschaut hatten, begannen unsere Vorbereitungen.

Ausschnitt Ardorfer Altarbild Im Religionsunterricht behandelte ich das Thema: "Zeit und Leben Jesu" mit dem Schwerpunkt Ostergeschichte. Im Musikunterricht, der leider nur mit einer Wochenstunde unterrichtet werden kann, begannen wir mit dem Einüben von Liedern, die der Musiklehrer ausgesucht hatte (s. Anlage). Leider mussten die Lieder vorgegeben werden, da das Liederrepertoire der Schüler sehr gering ist. Dank der Unterstützung durch die Pastorin vor Ort konnten wir mit der Klasse nach Ardorf fahren und neben dem Kirchen- auch den Konfirmandenraum benutzen. Wir hatten von Emden aus einen Bus gemietet und einen halbtägigen Lerngang geplant. Während der Busfahrt konnten die Schüler auf den Bunker, die Ziegelei und den Flughafen hingewiesen werden. 
In Ardorf angekommen, betraten die Kinder die Kirche. Ich hatte im Vorfeld das Thema Altarbild nicht angesprochen. Die Schüler und Schülerinnen hatten nun genug Zeit, sich mit dem Bild zu befassen und es in aller Ruhe zu betrachten. Eine Kirche war für die Schüler nichts Unbekanntes, da wir schon einen Buß- und Bettaggottesdienst gestaltet haben. 
Die Pastorin beantwortete allgemeine Schülerfragen. Dann erhielten die Schüler Fragen, die sie beantworten sollten (s. Anlage). Bei den behinderten Kinder halfen die Mitschüler und Lehrkräfte beim Beantworten.
Nach einer Frühstückspause besprachen wir die einzelnen Antworten. Dann gingen wir nochmals in die Kirche, um die Lieder, die wir geübt hatten, zu singen. Die Schüler stellten den Bezug der Lieder zu den einzelnen Altarteilen her.

Wir waren über das Einfühlungsvermögen und die Interpretationen sowohl bei den Fragen, als auch bei den Liedern sehr überrascht. In den anschließenden Religionsstunden vor den Sommerferien sahen wir uns das Video der Kreisbildstelle über die Entstehung des Altarbildes an (erhältlich z.B. in der ARO). Für eine zusätzliche Vertiefung des Themas erhielten die Schüler Farbkopien der drei großen Altarteile. Sie sollten sich in Gruppen für einen Teil entscheiden und das Bild ergänzen. Der mittlere Teil des Altars wurde von den meisten Schülern gewählt und bearbeitet.
Rückblickend kann ich unser Projekt, das acht Schulstunden und eine halbtägige Fahrt nach Ardorf umfasste, weiterempfehlen.

Brigitte Wachs
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Unterrichtsbausteine

Zwei erprobte Möglichkeiten, mit dem Altar zu "arbeiten":

1. Fragen zum Altarbild
Die Funktion der Fragen: die Schüler setzen sich längere Zeit mit dem Gegenstand auseinander, sie betrachten das Bild unter verschiedenen Aspekten, sie werden sozusagen in das Geschehen hineingenommen, es findet eine Auseinandersetzung zwischen Altarbild und Ort statt.

1. Was fällt mir auf ?

2. Warum ist dieses Bild in einer Kirche?

3. Genauer wissen möchte ich gerne ..........

4. Mir fehlt ........

5. Wo möchte ich stehen?

6. Möchte ich überhaupt darin sein?

7. Fällt Dir ein Titel zu diesem Bild ein ?



2. Lieder
Wir haben mit den Schülern folgende Lieder eingeübt:

1. Der Himmel geht über allen auf

2. Ein Schiff das sich Gemeinde nennt

3. Aus der Tiefe rufe ich zu dir

4. Kennst du das alte Lied

5. Ich möcht', dass einer mit mir geht

6. Die Moorsoldaten

Das sechste Lied bezieht sich auf das rechte Flügelbild. Es zeigt Menschen, die in einem Arbeitslager gefangen sind. Stellvertretend für diese Situation haben wir den Gesang ausgesucht. In dem Vorgespräch konnten die Schüler die Situation und die Zeit des Liedes erklären.
Exemplarisch zwei Strophen:

5.Auf und nieder gehn die Posten, keiner, keiner kann hindurch. Flucht wird nur das Leben kosten: vierfach ist umzäunt die Burg. Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit den Spaten ins Moor.

6.Doch für uns gibt es kein Klagen, ewig kann's nicht Winter sein. Einmal werden froh wir sagen. Heimat, du bist wieder mein! Dann ziehn die Moorsoldaten nicht mehr mit den Spaten ins Moor.

Brigitte Wachs
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Der Ardorfer Altaraufsatz als Betrachtungsobjekt im Kunstunterricht

Der klassische Altaraufsatz zeigt wahrlich andere Bildzusammenhänge als in Ardorf. Dies hat seinen Grund, zu dem uns der Auftraggeber, der Künstler und die Ardorfer Gemeinde vieles sagen können. Alle bisher geäußerten Informationen liegen so allerdings nicht vor und demzufolge sind wir, wie so oft bei der ersten Begegnung mit einem Kunstwerk, erst einmal auf uns selbst angewiesen. Dies muß kein Problem darstellen, denn der unvoreingenommene Eindruck eines Bildes ist für den Betrachter von großer Bedeutung.

Das wesentliche Anliegen des Ardorfer Altaraufsatzes ist natürlich eindeutig, denn die acht Bildtafeln haben ihre klare symbolische Zuordnung im christlichen Bildprogramm. Die besondere Stärke dieses Altarbildes ist seine Vieldeutigkeit im Sinne unserer Gegenwart. Auch der am Christentum zweifelnde Betrachter findet hier Ansätze zu möglichen Bildaussagen.

Für mich hat diese Darstellung eine sehr beeindruckende und intensive Gesamtaussage, die trotz räumlicher Tiefe und Kälte eine hoffnungsvolle Perspektive ermöglicht. Der dargestellte Lebensraum ist mir nahe. Diese zeitgemäßen Aussagen im Rahmen eines Altarbildes bewirken durch ihren historischen Kontext, der biblischen Inhalte und der örtlichen Gegebenheiten, Hoffnung.

Eine willkommene Bereicherung als Unterrichtsgegenstand für das Fach Kunst in unserer Region. Unterschiedliche Methoden der Annäherung lassen sich auflisten. Davon interessiert mich besonders der Ansatz einer szenischen Nachstellung. Nach einer individuellen Rezeption mit schriftlichen Notizen und anschließender Diskussion erfolgt eine Konzeption von neuen Bildern, in denen die gesamte Lerngruppe als Statisten eingesetzt werden können. An den originalen Standorten in der Nähe Ardorfs ließen sich eigene Empfindungen mit Personen in der Natur nachstellen. Diese Situationen entsprechend fotografiert, würden zu unterschiedlichen Darstellungen führen und in weiteren künstlerischen Verarbeitungstechniken eingebettet werden können.
Eine Auseinandersetzung mit dem Altarbild über die eigene Empfindung zu einem Bild, welches weitere Schritte auslösen könnte.
Ardorf liegt vor der Tür.

Horst Reinders
(Horst Reinders ist Kunstpädagoge an der IGS Aurich-West)


Hermann Buß Hermann Buß, Jahrgang 1951, lebt und arbeitet als Künstler und Kunstpädagoge seit 1976 in Norden. Seit 1978 hat er mit zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen in Deutschland und in den Niederlanden auf sich aufmerksam gemacht.  
Buß verbindet in seinen Werken auf beeindruckende Weise neuzeitliches modernes Erleben mit Grundfragen des Menschseins. Ohne fertige Antworten zu geben, bezieht er in seiner Malerei Position, die zu Nachdenken und Widerspruch, zu Meditation und Diskussion einlädt. 
Spätestens mit der Gestaltung des Altarretabels für die Inselkirche Langeoog wurde er auch mehr als ein Insidertip im kirchlichen Bereich . Es folgten dadurch mehrere Plakatgestaltungen für das Evang. Missionswerk in Deutschland (diese sind zusammen mit Unterrichtsideen in der ARO erhältlich) . 
Neben verschiedenen Buch-, Katalog- und Zeitschriftenbeiträgen folgte dann 1998 die Gestaltung des Altaraufsatzes in Ardorf. Zur Zeit arbeitet Buß an einem weiteren Altaraufsatz für eine kleine Kapelle der Kirchengemeinde Gerzen-Warzen im Südhannoverschen.  
Voraussichtlich Mitte 1999 erscheint ein Werkband zu Werken von Hermann Buß im Lutherhaus-Verlag in Hannover.  
Herausgeber sind Dr. Jürgen Schipper und Lothar Teckemeyer. 
Das Buch behandelt auf ca. 150 Seiten Hermann Buß als Altarmaler, seine religionspädagogischen Bedeutung und sein allgemeines Werk. 

"Zur Geschichte und Gegenwart des Dorfes Ardorf"
Um das Altarbild besser zu verstehen, ist es wichtig, einige Informationen über das Dorf zu kennen:

Die Kirchengemeinde Ardorf ist eine kleine ostfriesische Geestgemeinde am Rande eines Moores mit derzeit ca. 1250 Gemeindegliedern. Die Menschen lebten hier bis in die 80er Jahre d. Jh. überwiegend von der Landwirtschaft auf kleinen Landstellen und Betrieben mittlerer Größe.
Mitten im Gebiet der Gemeinde liegt der Militärflugplatz Wittmundhafen. Schon als Zeppelinflugplatz im 1. Weltkrieg genutzt, prägte er seitdem das Dorf mit. Als 1956 die Bundeswehr aufgebaut wurde, wurde das Flugplatzgelände vergrößert und auf die Ortsteile Heglitz und Webershausen ausgedehnt. Wohnhäuser und Höfe wurden abgerissen, die dort lebenden Menschen umgesiedelt und gewachsene Nachbarschaften zerstört. Zugleich nahm die Lärmbelästigung durch das Starten und Landen der Militärmaschinen drastisch zu.
Es gab Bürgerinitiativen, die den weiteren Ausbau des Flughafens stoppen wollten; es wurde sogar Land angekauft und mit Bäumen bepflanzt, das äOsterfeld". Andererseits wurde das Argument, der Flugplatz schaffe dringend benötigte Arbeitsplätze, von vielen sehr ernst genommen, und so hielten sich die Proteste in Grenzen.

Das Kirchengebäude, mitten im Dorf, auf einer Warft gelegen, stammt aus dem 13. Jahrhundert. Es ist eine sehr schlichte, strenge Hallenkirche, die früher einmal eine Apsis hatte, die abgerissen wurde. Bis 1915 besaß sie einen gotischen Flügelaltar, der dann in ein Museum gekommen sein soll. Danach bekam der Altartisch einen Aufsatz aus Stein, der in den 50er Jahren wieder entfernt wurde und von dem 1978 das obere Ende, ein neoromanisches Kruzifix im Glockenturm gefunden und restauriert wurde.

H. Bothen (aus einem Bericht des Kirchenvorstandes Ardorf)
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Meditation     [Das Bild vom Ardorfer Altar gibt es hier in größerer Form.]
 
Ardorfer Altar

 
Das Boot unten liegt auf dicken, spröden Eisschollen, auf dem Trockenen. Schiffe, Boote, brauchen einen anderen Grund, sonst sind sie bewegungsunfähig. Sie brauchen Wasser unter dem Kiel, doch Wasser ist weit und breit nicht zu sehen.

Das geschorene Schaf darüber bewegt sich ganz nah am Abgrund, auf glattem Grund, auf Eis. Es ist vor dem Einbruch nicht sicher. In der Mitte ein langer Weg, Glatteis, an einigen Stellen eine festgefahrene Schneedecke, Spurrillen. In weiter Ferne ist ein Mensch unterwegs. Er bewegt sich auf unsicherem Grund. Rechts und links mit dünner Schneedecke überzogene Felder und Wiesen. Die Kargheit des Bodens scheint hervor... Maulwurfshaufen, Gräser, Gestrüpp, Wallhecken, Weidepfähle, Stoppeln eines abgeernteten Maisfeldes,

Schmutz... winterlicher Grund, an einigen Stellen festgefrorener Matsch.

Auf den beiden kleinen Bildsegmenten darunter nur Boden. Rechts liegen die letzten Reste glimmender Glut.

Links sind verdorrte Grashalme zu sehen... vergangenes Leben.

Und ganz oben... Da ist kein Grund zu sehen, nur Himmel, in den die Signalmasten der Einflugschneise des Flughafens ragen. Grundlos.

Es gibt viel Grund zu sehen: Wiesen, Felder, der Weg in der Mitte, das Eis, alles sichtbarer Grund. Das Wort Grund ist doppeldeutig:

Welchen Grund mögen die vielen Menschen links haben, um zum Osterfeuer zu ziehen? Mit dem Feuer - so der Brauch - werden böse Geister vertrieben. Welche dämonischen Kräfte sollen da verschwinden?

Rechts ein Zug elendiger Gestalten, graue, aschfahle Gesichter, Trauer und Schmerz, entsetzte und leblose Fratzen. Warum sind sie so geworden? Welche Gründe gibt es dafür?

Wir können auf Glatteis geraten. Da ist keiner vor Abgründen sicher... wie das Schaf. Und selbst dort, wo alle hinlaufen, muß nicht der richtige Grund sein.

Ich schaue nach wie vor in Christusrichtung, aber ich sehe sogleich auch auf meine Gegenwart. Ich erinnere Christus und Gottes Verheißung und sehe auf dem Altarbild Ausschnitte meines Lebens... Winter... Trauernde, elende Gestalten, einen Einsamen unterwegs... die alte Ziegelei... den Bunker, das Osterfeuer... die Lichtmasten der Einflugschneise... Was ist meine Orientierung, mein Christusgrund in meiner Lebenszeit? Wenn Christusbotschaft und mein Leben zusammenkommen, entsteht Grundlegendes.

Entsteht etwas, was die Feuerprobe des Alltags besteht. Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
(1. Kor. 1,3 Vers 11)
Auszüge aus : Lothar Teckemeyer: GRUND - Meditation zum Ardorfer Altaraufsatz (18.01.1998 )
Der vollständige Text der Meditation ist in der ARO zu bekommen, ebenso kann das Bild des Altars als farbige Folie (DM 8,00) gekauft werden.



Regionale Religionsdidaktik: Grenzen überschreiten
Wenn es denn stimmt, daß Religionsunterricht  nicht zu Religionskunde verkommen darf, dann gehört zum Unterricht das "Erleben" neben dem "Erlernen" fest dazu. Natürlich geht es nicht um die von manchen befürchtete Rekrutierung für die Kirchen,  aber doch darum, z.B. in ganz kleinen Ansätzen mal zu spüren, was das denn heißen soll, wenn von Gottes Liebe die Rede ist.  
Grenzüberschreitungen sind dafür nötig, (die Persönlichkeitsgrenzen der Kinder allerdings besonders zu beachten!)
Es gibt viele Ansätze, wie solche Überlegungen in die Klassenzimmer getragen werden können: durch Bewegungselemente, Phantasiereisen Meditatives und vieles mehr. Aber es gibt seit einiger Zeit ja auch schöne Beispiele für das äÜberschreiten" der Schulgrenze: der Kirchenraum wird als Erlebnisraum für den RU genutzt: informativ, meditativ, staunend und spielend lassen immer mehr Schulgruppenden besonderen Raum auf sich wirken.
Gerade mit jüngeren Klassen haben wir aber noch oft eine große Scheu, uns auch an die Kunstwerke eines solchen Gebäudes heranzuwagen, dabei erzählen sie oft von ihrer jeweils eigenen Zeit, erzählen von dem Verhältnis der Menschen zu Gott, und was man da so alles erleben kann.
Das Beispiel von Brigitte Wachs (S. 1) zeigt, daß wir uns wohl einfach nur ein Herz nehmen müssen, dann werden wir Spannendes erleben können. In Ardorf, in Aurich oder wo immer sich ein Objekt anbietet.
Dabei kann es ganz schön sein, auch noch eine andere Grenze zu überschreiten: die der Fächer. Kunst und Musik bieten sich zuerst als Partner an, aber auch Geschichte und Gesellschaftslehre können zusammen mit uns Freude und Gewinn an solchen Projekten haben.
Da können z.B. durch die SchülerInnen eigene Entwürfe für die Gestaltung eines Altarbildes entstehen, und sie können darin versuchen ihr eigenes Leben, seine Freuden und seine Not, (vor Gott?) zu beschreiben.
Oder Lieder aus der Entstehungszeit der Altäre und Rap-Songs von heute können die jeweiligen Ralitäten beschreiben und von Überlegungen erzählen, wie denn das Leben sinnvoll oder ,wie es früher hieß, ägottgefällig" werden kann.
Aprospros Grenzen: auch unser Nachbarland bietet nicht nur in Bourtange (z.B. in der dortigen Synagoge) phantastische Möglichkeiten für solche Exkursionen.
G. Wittkugel
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Impressum:
Arbeitsstelle für Ev. Religionspädagogik Ostfriesland (ARO), Georgswall 7, 26603 Aurich
Tel.: 04941/96860
Fax: 04941/968621 
V.i.S.d.P. Gerhard Wittkugel, Pastor

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