Bild:
Ernst Barlach, Das Wiedersehen (Christus und Thomas), 1926.
Aus: Die Ernst Barlach Museen, Güstrow, Ratzeburg, Hamburg, Wedel/
Leipzig 1998.
Mögliche Unterrichtsschritte:
1. Ruhiges Ansehen des Bildes, spontane Äußerungen:
Beobachtungen und Einfälle
2. Was geschieht da zwischen den beiden? Was war vorher? Was macht
jetzt die Nähe so intensiv?
3. Was würde uns durch den Kopf gehen, wären wir in dem Bild?
4. Vergleich des Textes Joh. 21,24-29 mit dem Bild: Welche
Ähnlichkeiten erkennen wir, welche Unterschiede?
5. Warum hat Thomas gezweifelt? Was möchte er?
6. Wie ginge es uns an Thomas Stelle?(Er ist nicht dabei gewesen, wie
Jesus kam. Er hat nur die Erzählungen der Anderen)?
Welche Zweifel haben wir an der Auferstehung?
7. Jesus bietet Thomas an, ihn zu berühren. Der tut es aber nicht.
Er sieht und legt ein Bekenntnis ab (Joh.20,28). Was sagt er damit?
8. Warum sagt Jesus: “Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!”?
9. Auferstehung ist nicht zu verstehen als Wiederbelebung einer Leiche.
Sichten Sie dafür die Belege: Joh.20,17 (“Rühre mich nicht
an!”) und Joh. 20,26 (Jesus geht durch Türen)!
Was ergibt sich daraus?
10. Auferstehung bedeutet statt dessen, dass Jesus, der Gekreuzigte,
geglaubt wird als (Joh. 20,28):
11. Wie deutet Ernst Barlach durch sein Standbild die Begegnung mit
Thomas?
(Zum Vergleich: Michael Wermke erschließt die Thomas-Geschichte
mit zwei Gemälden von Caravaggio und Emil Nolde, in: Arbeitshilfen
Gymnasium 8, rpi Loccum)