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Uhlhorn
- mehr als nur ein Straßenschild
Kirche lädt ein. Kirche aktiviert. Kirche geht auch mit.
Dies erfahren viele Menschen. Selbstverständlich ist das aber nicht.
Dafür muss die Kirche ihre Türen öffnen, gerade in unsicheren
Zeiten. Das war auch das Ziel von Gerhard Uhlhorn, einem führenden
Kirchenmann Hannovers im 19. Jahrhundert. Er setzte sich für Kirchenreformen
ein, denn jeder sollte in der Kirche eine Heimat finden. In der schwierigen
Zeit der Industrialisierung brachte Uhlhorn die Kirche voran. Er beteiligte
sich an der Gründung von Krankenhäusern, Jugendheimen sowie
anderer sozialer Einrichtungen. Gerhard
Uhlhorn war einer dieser Menschen, die Veränderungsprozesse begleitet
und gestaltet haben.
Heute
sind in Osnabrück und Hannover Straßen nach ihm benannt. Einrichtungen
und Bauwerke tragen seinen Namen:
- eine Kirche in Hannover-Linden
- ein neues Sterbe-Hospiz
- eine Therapiezentrum für Kinder in Osnabrück
- ein Wohn- und Studienheim für Studentinnen und Studenten der Theologie
in Göttingen.
Wichtiger
als Straßenschilder und Gebäude sind seine Ideen: "Den
Menschen stärken - die Zukunft gestalten" war das Motiv seines
Handelns.
Viele
seiner Ideen wirken bis heute weiter. Lernen Sie Uhlhorn und seine Ideen
kennen. Sehen Sie, wie sein Schaffen Früchte trägt.
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