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Diakonie
in Die
sozial-
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Uhlhorns Grundsatz: Uhlhorn wusste: Neue Kirchen und die Erneuerung von Gesangbuch und Gottesdienstordnung reichen nicht aus. In einer Predigt sagte er es so: Der Sonntagsgottesdienst "soll nicht sein ohne den Gottesdienst des täglichen Lebens Eine Lüge wäre es, wenn wir hier als eine Gemeinde uns zusammenschließen und da draußen im Leben merkte man nichts davon Ist die Gemeinschaft, die sich hier darstellt im gemeinsamen Gottesdienst, eine Wahrheit und keine Lüge, so muss sich das zeigen im Dienst der Liebe, da wir einer dem andern beistehen und helfen, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat." Der Gottesdienst am Sonntag erinnert uns an die Liebe Gottes, die sich in Jesus Christus zeigt. Wir brauchen diese Erinnerung, um Nächstenliebe im Alltag üben zu können. Diese "soll nichts [anderes] sein als dankbare Erwiderung der Liebe Christi, seiner Liebe Wirkung und Widerschein." Die Nächstenliebe kann die Grenzen der Kirche überschreiten: "Die Liebe kennt keine Grenzen, sie sagt niemals: Das zu tun bin ich nicht schuldig, oder: Der und der Mensch ist von meiner Liebe ausgeschlossen." Weil die Liebe alles umfasst, "darum dürfen wir auch nie sagen und können wir auch nie sagen: Nun habe ich genug geliebt." Konsequent beteiligte sich Uhlhorn an der Gründung diakonischer Einrichtungen und unterstützte neue soziale und karitative Initiativen. Daraus hat sich die moderne Diakonie entwickelt. Viele Initiativen der damaligen Zeit werden bis heute weitergeführt. Manches wurde aufgegeben, anderes neu begonnen. Die Diakonie reagiert auf die Bedürfnisse und Notlagen der Zeit. |
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